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  1. Registriert seit
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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    W E N N sich die Gemeinschaft einig ist und das notwendige Geld vorhanden ist, wird sich kein Verwalter weigern, den Beschluss umzusetzen.

    Aus wievielen Eigentümern besteht denn die Eigentümergemeinschaft? Wohnen alle selbst in ihren Wohnungen oder sind einige Wohnungen vermietet?

    Also in kleinen Gemeinschaften mit 3 oder 4 Wohnungen, die vom Eigentümer selbst genutzt werden und entsprechenden Rücklagen kann das mit dem Umlaufbeschluss funktionieren.
    In größeren Anlagen, bzw. wenn ein Teil der Wohnungen vermietet wird, hat man eigentlich keine Chancen.

    Der Umlaufbeschluss erfordert Einstimmigkeit, eine einzige Enthaltung oder ein nicht erreichbarer Eigentümer und es scheitert.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Verwalter durchaus richtig handelt, ohne Beschluss darf und muss er dafür sorgen, dass alles läuft und kein größerer Schaden entsteht.
    Eigenständig über größere Neuerungen entscheiden darf er nicht, wenn auch eine Reparatur für weniger Geld möglich ist.

  2. Avatar von --martha--
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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    Wenn der Steigestrang schadhaft ist, ist das ein Fall für den Gebäudeversicherer, wie es ja auch der Verwalter sagt. Die müssen den Schaden überprüfen und stellen dann das Geld für die Maßnahme zur Verfügung. Der Verwalter kann also zur Zeit nur angetrieben werden, dem Gebäudeversicherer Dampf zu machen. Allerdings haben die zur Zeit auch unterirdische Bearbeitungsdauern - und dafür kann der Verwalter nichts.

    In welchem Umfang der Gebäudeversicherer eintritt, richtet sich natürlich nach dem Versicherungsumfang und da hat jeder Eigentümer einen Anspruch auf Einsicht in die Unterlagen. Vielleicht gibt es eine gleitende Neuwertversicherung, vielleicht ist nur die Reparatur gedeckt. Wenn vom Versicherungsumfang nur die Reparatur gedeckt ist, ist natürlich zu überlegen, ob die Gelegenheit nicht für eine Erneuerung des Stranges genutzt wird, der seine Lebensdauer erreicht haben dürfte. Dafür müßte ein Beschluss her und es muss geprüft werden, was in der Instandhaltungsrücklage ist und ob diese Mittel reichen.

    Bevor hier über die Abwahl des Verwalter spekuliert wird, sollte doch erst mal geprüft werden, wo es hakt und ob er überhaupt etwas falsch macht. Dafür kann jeder Eigentümer Einsicht nehmen und einfach mal mit dem Verwalter sprechen, wo es hakt. Wenn das ergibt, dass er wirklich grob pflichtwidrig handelt, dann kann man über Abwahlen nachdenken


  3. Registriert seit
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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    hat die ETW-Gemeinschaft einen Verwaltungsbeirat? Dieser hat eigentlich die Aufgabe, da auch mal nachzuhaken.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


  4. Registriert seit
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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es oft ewig dauert, bis ein Verwalter aktiv wird. Aktuell sind es größere Renovierungsarbeiten, die vor 2 Jahren beschlossen worden sind, ein Handwerker ist seitdem (angeblich) beauftragt - passiert ist nichts. Die Wohnungsverwalter finden einfach kein Personal, und es kann wirklich schwierig bis unmöglich sein, selbst in einer mittelgroßen Stadt, in Falle einer Kündigung einen neuen Verwalter zu finden. Deshalb lassen sie Beschwerden gern an sich abperlen...

    Eine lecke Steigleitung kann doch aber, wenn sie nicht bald repariert wird, erhebliche Nachfolgeschäden haben. Ich würde mich mit den anderen Eigentümern kurzschließen und zusammen dem Verwalter einen Brief schreiben, in dem er nochmals aufgefordert wird, sich mit der Versicherung / Handwerkern u. ä. in Verbindung zu setzen und dort ggf. Druck zu machen. Und ihm eine Frist setzen, innerhalb derer er aktiv geworden sein muss. Sollte er das nicht nachweisen können, ihn ab einem zu setzenden Datum (bald!) für Folgeschäden regresspflichtig zu machen.

    Wann dann tatsächlich ein Handwerker auftaucht, ist wieder eine andere Frage...
    Die guten Jahre im Leben zählen zehnfach

    (mit freundlicher Erlaubnis von ras-le-bol)


  5. Registriert seit
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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    Ich erinnere noch einmal and en Verwaltungsbeirat. der hat eigentlich die Aufgabe, dem Verwalter ein bisschen auf die Finger zu sehen bzw. ihn bei Entscheidungen zu unterstützen. Ich war neulich auch bei einem Vor-Ort-Termin dabei, um die Farbe für die neuen Balkonlatten zu bestimmen.
    Der Verwalter hält (zumindest bei unserer Gemeinschaft) den Verwaltungsbeirat auf dem Laufenden.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  6. Avatar von Mailin
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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    hat die ETW-Gemeinschaft einen Verwaltungsbeirat? Dieser hat eigentlich die Aufgabe, da auch mal nachzuhaken.
    luci
    Das ist richtig. Ich bin 1. Vorsitzende in unserem Verwaltungsbeirat und die Zusammenarbei mit unserem Verwalter funktioniert einwandfrei. Und ich hake auch nach, wenn mir etwas zu lange dauert. Hat aber nicht immer Erfolg, weil es teilweise sehr schwierig ist Handwerker zu bekommen. Bei uns muss eine neue Haustüre mit Briefkastenanlage und Sprechanlage erneuert werden. Obwohl die Firmen beauftragt wurden, ist es bis jetzt nicht gelungen, dass die Arbeiten ausgeführt werden. Das geht jetzt schon seit einem Jahr so.

    Aber in dem vorliegenden Fall handelt es sich doch um eine Reparatur, die Nachfolgeschäden mit sich bringen kann. Da kann ich nicht verstehen, dass der Verwalter untätig bleibt und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Versicherung das blockiert. Also ich würde dem Verwalter und der Versicherung Dampf machen. Aber gemacht wird wohl nur die Reparatur. Die Erneuerung der gesamten Steigleitungen muss bei der nächsten ET-Versammlung als TOP entschieden und geklärt werden, ob die Rücklagen reichen und ob evtl. eine Sonderzahlung notwendig wird. Evtl. käme auch eine außerordentliche ET-Versammlung infrage. Und hier ist dann der Verwaltungsbeirat gefordert und der Verwalter muss das dann machen. Im übrigen kann ich mich nur den sehr guten Ausführungen von Aidachen anschließen.

    Je größer eine Wohnanlage ist, desto schwieriger wird es, alles unter einen Hut zu bekommen.
    In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag!!
    Geändert von Mailin (01.08.2019 um 14:48 Uhr) Grund: Ergänzung


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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    Hallo,

    also wir wohnen auch in einer größeren Anlage als Eigentümer. Bei Akutsachen, die Folgeschäden nach sich ziehen können, beauftragt der Verwalter natürlich sofort eine Firma und die macht dann auch Fotos für die Versicherung... Wasser und Leitungsschaeden kann man ja nicht wirklich aufschieben...
    Und richtig, die WEG entscheidet und der Verwalter handelt... damit die WEG nicht ständig auf den Plan treten muss, gibt es den Verwaltungsbeirat, der die Interessen der WEG gegenüber der Hausverwaltung vertritt. Dafür bekommt unser Verwaltungsbeirat auch eine Aufwandsentschaedigung, dadurch das wir so groß sind.. . Aber alles klappt so wunderbar und wir können sowohl Verwaltungsbeirat, als auch Hausverwaltung bis jetzt jedes Jahr entlasten.. kein Bockmist...
    Also bei Unzufriedenheit Verwaltung wechseln, bei einer großen WEG bringt die einem Verwalter nämlich auch richtig viel Geld...


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    AW: ETW - Verwalter zum Handeln bringen

    Das Problem kenne ich leider auch. Meine Mutter wohnt als Eigentümerin in einer großen Wohnanlage und bis sich da was bewegt dauert es ewig.... Dann probiert erst der Hausmeister noch ein bisschen rum, dann klappt das auch nicht... bis da wirklich eine Fachfirma gerufen wird vergeht Zeit. Und leider habe ich in den entsprechenden Eigentümerversammlungen festgestellt, dass einfach keine Einigkeit erzielt wird. Der Verwaltungsbeirat ist sich mit den Eigentümern nicht einig, die nicht untereinander....
    Da würde bei uns, wie ober geschrieben, nur helfen die Verwaltung mal zu wechseln. aber ich glaube, je größer die Wohneinheiten, desto schwieriger und langwieriger sind die Prozesse.

  9. 11.09.2019, 15:35

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