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  1. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ich würde absolut zum eigenen Haus mit Garten raten, ich bin so aufgewachsen und bin froh und dankbar, dass wir das unseren Dreien auch ermöglichen konnten.

    Es macht die Erziehung so viel einfacher, wenn man nicht ständig zur Ruhe mahnen muss und die Kinder auch mal toben können.
    Wir hatten auch einen Keller, so daß Platz für kreative Projekte vorhanden war, sei es für die Werkbank, die Autorennbahn oder der Geisterkeller zu Halloween.
    Wir konnten jederzeit Grillen ohne die Nachbarn zu stören, wenn es sich ergibt, läuft die Waschmaschine nachts oder der Staubsauger um halb acht.

    Aber ein Garten ist nicht nur zeitintensiv und erfordert auch eine gewisse Frustrationsgrenze, wenn die Trockenheit oder die Schnecken ihren Tribut fordern, er kostet auch viel.
    Unterschätzt das nicht.

  2. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Oh wow! So viele Antworten! Danke Euch, das finde ich klasse!

    Ich verlänger den Thread jetzt mal gigantisch, indem ich direkt auf die für mich interessantesten Posts oder solche mit direkten Fragen versuche zu antworten. Sonst vergesse ich nämlich die Hälfte.

    Ein paar Aspekte aber nochmal vorweg:

    Für uns ist eine Hauskauf keine Investitionsentscheidung, die finanzielle Rendite bringen soll, sondern eine emotionale/Lebensstilentscheidung. Da halte ich es mit dem Finanzwesir: wenn mein Geld Rendite bringen soll, investiere ich es in Fortbildungen, ETFs oder versuche, mich in meine Firma einzukaufen. Ein Haus bringt mir emotionale Rendite, da rechne ich keinen börsenbasierten Vermögensaufbau dagegen - höchstens die Tatsache, dass ich, wenn ich einigermaßen gesund bleibe, im Alter keine Mietsteigerungen erwarten muss und somit von der Rente "nur" die Immobilie unterhalten muss.

    Stichwort unterhalten: ich bin in einem sehr großen, denkmalgeschützten Fachwerkhaus mit Lehmwickeldecken und Nebengelass aufgewachsen. Ich weiß, was für Überraschungen sich da verbergen können. Und Grundstück war auch dabei - mag sein, dass ich da etwas einfache Vorstellungen habe, wie man das ganze möglichst pflegeleicht und naturnah gestalten kann, aber das würde sich dann zeigen. Jedenfalls mache ich Gartenarbeit ganz gern, aber einen horti- und vertikutierten golfgeeigneten Rasen würde es bei mir ebensowenig geben wie ausufernde Blumenrabatten. Und aufgrund der großelterlichen "Anwesen" weiß ich, dass Obstbäume nicht nur Spaß und Freude, sondern auch eine Last sein können.... wir haben mehrere Jahrgänge an Eingemachtem geerbt, seinerzeit.

    Und von wegen und dem Vermieter - der wohnt hier im luxuriös ausgebauten Dachgeschoss, ich denke, Eigenbedarfsrisiko gibt es frühestens in ca. 20 Jahren, wenn die beiden Kinder mit der Ausbildung fertig sind und evtl. Familie haben -und hier bleiben wollen. Kann passieren, wäre doof - aber in 20 Jahren kann ja auch bei uns viel passieren, deswegen spielt das bei unseren bisherigen Überlegungen keine Rolle.

    Also, los geht's!
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

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  3. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ja, die Sache mit dem, was die Kinder verkraften, haben wir auf dem Schirm. Allerdings gibt es da so viele unterschiedliche Erfahrungen... wichtig ist unserer Meinung nach, möglichst Schulwechsel zu vermeiden. D.h. Grundschule am Stück, weiterführende Schule am Stück... und in der Pubertät besser auch keine Wechsel. Das verengt natürlich die "Möglichkeits-Zeitfenster" enorm... wenn uns dann doch zur Unzeit ein Traumhaus begegnen würde, denke ich aber, würden wir das auch hinkriegen. Wichtig ist nämlich glaube ich auch, dass alle betroffenen das Haus gleichermaßen toll finden und haben wollen - so war das jedenfalls bei uns, als ich klein war. Ich habe die Grundschule gewechselt, das war rückblickend nicht so glorios,aber das Haus war einfach der Renner.
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  4. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Kaufen. Wir haben keine Lust, mich mit einem Bauträger rumzuschlagen. Lieber hab ich was Altes voller Überraschungen (aber vielleicht schon mit neuen Leitungen und einem dichten Dach...), oder einen nicht mehr ganz neuen Neubau, der seine Überraschungen schon gezeigt hat... aber nein, Neubau ist nicht wirklich was für uns.
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  5. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Fenster: Die besten Schallschutzfenster helfen nicht, wenn man gern offene Fenster hat :-) (als ich einst bei Freunden in der Einflugschneise gastierte, schlief ich bei offenem Fenster und träumte morgens stets von brüllenden Löwen.)
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  6. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ja. Richtig, richtig, und richtig. Gartengrundstück, oder eher: ein als Ferienhaus nutzbares reguläres Wohnhaus in der Pampa (gibts hier im Umland reichlich) in Seenähe ist auch etwas, über das wir nachdenken. Pachten ist aus demselben Grund doof, wie zur Miete wohnen: es geht Geld raus, aber es bleibt au´ßer "Genuss" nix hängen. Haus in der Walachei mit Grundstück wäre was, aber soweit sind wir noch nicht.
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  7. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Muss man immer die Einöde mit einmal am Tag einen Bus mit Supermarkt 10 km als Beispiel gegen eine Innenstadtwohnung nehmen? Wir haben z.B. alle 20 Minuten einen Schnellbus in die Stadt, der 15 Minuten braucht, die zwischendrin, die auch andere Orte anfahren zähle ich gar nicht. Allerdings haben wir den Bäcker und die Schule nicht gegenüber. Diese Häuser kosten bei uns schon wieder das Doppelte und das wäre mir den Wegzug nicht wert gewesen. Man muss wirklich konkrete Beispiele angucken. Obwohl ich auf dem Dorf aufgewachsn bin, lebe ich jetzt ganz anders. Dort fuhr tatsächlich nur was einmal am Tag, die nächste Gross-Stadt wäre mit Öffentlichen eine Tagesreise gewesen.

    Das ist wirklich ärgerlich, Wolkenschaf.

    Hier suchen sie für eine alte Kellerei (sagt man das so, dort wo Wein hergestellt wurde) einen Investor für ein Einkaufszentrum, alleinstehend, wo es keinen stören würde, aber 500 m von uns weg. Das wäre wie ein 6-er im Lotto.

    Mein Mann hatte eine ETW in der Stadt, da ist ein Haus nochmal was ganz anderes. Er musste anteilig z.B. Putzfrauen zahlen, die zweimal die Woche das Treppenhaus putzten und in dieser Zeit mehr Wasser verbrauchten als wir.
    Miete ist in unserem Land aber keine Option. Die aufgezählten Reparaturen dürfte ich brav selbst bezahlen und alle 3 Jahre dürfen sie die Miete erhöhen wie sie lustig sind oder rausschmeissen und das passiert häufig, aber ok, gehört nicht hierher ;). Wir zahlen hier zu zwei was in der Gross-Stadt ein Zimmer kosten würde. Die Rechnung stimmt aber nicht immer.

  8. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ja, wir beobachten den Markt bereits seit längerem. Mit Pendelgedanken tun wir uns beide schwer, aus mehreren Gründen: wir müssten BEIDE pendeln. Das heißt: Im Notfall ist keiner von uns beiden schnell bei den Kindern. Und: ich halte pendeln für totale Lebenszeitverschwendung. Ich weiß, man kann das auch anders sehen, aber mein eines Pendeljahr, ca. 50km einfach, hat mir echt gereicht. Zumal, wenn man eben nicht, wie wenige Glückliche, antizyklisch pendelt, sondern mit dem Schwarm unterwegs ist. Never ever again, jedenfalls nicht ohne Not, und nicht auf Dauer (war damals auch so: ich hatte einen Jahresvertrag mit Übernahmeoption - an dem Tag, als die Übernahme mit unbefristetem Arbeitsvertrag klar war, habe ich sofort angefangen, Wohnungen zu gucken.)
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  9. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zeitnah: exakt. Wenn die Kids erstmal 14 sind, reichen denen ja 5qm im Keller mit WLAN... jedenfalls phasenweise. Und solange Netflix oder was auch immer es dann sein wird, läuft.
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  10. Avatar von Bisamratte
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    J
    Wir haben uns bei einer, zwar bewusst gewählten, aber nicht ganz so optimalen Mietwohnungssituation für einen Kompromiss zwischen Altbauwohnung in der Stadt und Haus vor der Stadt entschieden und sind in einem Reihenhäuschen in der Stadt gelandet, mit nur 250qm Garten, der mir persönlich völlig ausreichend ist.

    So wie ihr die innerstädtischen Gegebenheiten jetzt genießt....ich würde für ein Haus nicht aus der Stadt ziehen, sondern eher innerstädtisch (oder etwas weniger innerstädtisch) suchen.

    Ich habe viele Freunde, die die Stadt zugunsten großer Grundstücke und Häuser verlassen haben, die haben elendige Wege, die Kinder hassen es irgendwann und wenn die Kinder aus dem Haus sind, möchten die "Alten" am liebsten wieder in die Stadt ziehen.

    Nichtsdestotrotz hat ein eigenen Häuschen einen hohen Wohnwert und es ist immer wie ein kleiner Urlaub wenn man nach Hause kommt.
    Sorry allen anderen - ich habe leider völlig vergessen, die Zitatfunktion zu nutzen, ich Schaf! Ich hoffe, der Kontext erschließt sich trotzdem...

    Tja, das mit der "Scheibchenvilla" ist so ein Thema - da gibt es eben solche und solche. Kann ich mir grundsätzlich schon vorstellen, aber wir haben noch nichts gesehen, bei dem wir keine Bauchschmerzen gehabt hätten. Leider. BZW: die Townhouses, die es vielleicht wären, kosten halt auch über 650k.... too much.
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