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  1. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Geld verliert heute an Wert. Das würde ich dabei bedenken.
    Immobilien können auch an Wert verlieren , die Preise müssen nicht ewig weitersteigen und es gibt ja auch andere Möglichkeiten zu investieren. Ein Eigenheim ist keine Investition sondern eine Lebensstilentscheidung. Das ist auch völlig in Ordnung, nur sollte man beide Aspekte gedanklich voneinander trennen

  2. Avatar von Annilein
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Es gibt auch Eigentumswohnung mit Gartennutzung.
    Das finde ich eine tolle Alternative in der Stadt.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)

  3. Inaktiver User

    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Oder ein Haus mieten und nach Auszug der Kinder zurück in die Stadt, wenn gewünscht.

  4. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Immobilien können auch an Wert verlieren , die Preise müssen nicht ewig weitersteigen und es gibt ja auch andere Möglichkeiten zu investieren. Ein Eigenheim ist keine Investition sondern eine Lebensstilentscheidung. Das ist auch völlig in Ordnung, nur sollte man beide Aspekte gedanklich voneinander trennen
    Da bin ich ganz anderer Meinung. Ich finde nicht, dass man das trennen sollte.
    Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.

  5. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Ein Eigenheim ist keine Investition sondern eine Lebensstilentscheidung.
    Für uns war der Kauf einer Immobilie eine Investition = Kapitalanlage. Die einzige, die wir je tätigen werden.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  6. Avatar von Horus
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Selbst wenn man eher zu "Haus ja" tendiert, kommts dann in meinen Augen immer sehr auf die konkrete Möglichkeit an.

    z.B.: Wenn das Haus auf der Seite des Stadtumlandes liegt, auf der auch der Arbeitsplatz bzw. die Arbeitsplätze liegen, ist das eine ganz andere Voraussetzung, als wenn das Haus genau auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt liegt. Bei gleicher Entfernung zum eigentlichen Stadtzentrum kann man dann plötzlich einen sehr kurzen oder sehr langen Arbeitsweg haben.
    Es kann sein, dass die konkrete Vororts- oder Umlandgemeinde bzw. -Siedlung ein funktionierendes Dorf ist, mit allen Geschäften und Dienstleistungen, die man so braucht. Sie kann aber auch eine reine "Retorten-Siedlung" sein - bestehend aus idyllischen Einfamilienhäuschen mit Gärten und sonst nichts. Dann wird das Alltagsleben wegen der vielen Wege (gerade wenn die Kinder grösser werden und eigenes Programme haben) zeitraubend.

    Daher kan diese Frage in meinen Augen nicht grundsätzlich mit ja oder nein beantwortet werden, sondern immer nur auf ein konkretes Hausangebot bezogen.

    Was man bei der Miete oft vergisst: man bezahlt damit nicht nur die Nutzung des Wohnraums. Sondern auch Dienstleistungen des Vermieters. Leckt das Dach? Der Vermieter kümmert sich (ok, manchmal erst nach etwas Hin und Her und widerwillig, aber er tuts). Leckt ein Wasserrohr im Keller? --> Vermieter. Heizung steigt aus? --> Vermieter. Klospülung zickt? --> Vermieter.
    Im eigenen Haus macht man all das selbst. Das heisst: man bezahlt es zusätzlich zur Tilgung&Zins und man organisiert die Reparatur selbst oder führt sie selber aus. Vielleicht macht man das gern - aber vielleicht nervt das einem auch. Das ist je nach Person sehr unterschiedlich und das muss man halt wissen. Man investiert viel Zeit und Nerven in den Unterhalt des eigenen Hauses und Gartens. Und mehr Geld, als bloss Eigenkapital, Zinsen und Tilgungsbeträge.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  7. Moderation
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ich hasse Pendeln leidenschaftlich. Man kann sich ja mal für die zwei Stunden am Tag, die man in Betracht zieht, damit zu vertüdeln, einen stressigen Nebenjob suchen, so zum Eigenkapitalraffen. Und das Geld, was das Fahren kostet (minus Steuervergünstigung), gleich noch jeden Ersten mit auf Sparkonto schieben. Und mal gucken, ob man sich dran gewöhnen kann.

    Um einen Garten muß man sich kümmern. Immer mal wieder. Jede Woche ein paar Stunden. Oder man bestellt einen Gärtner.

    Und ich bin auf dem Kaff aufgewachsen. Ja. War nicht frei von Vorteilen. Ich konnte jederzeit, wenn ich Zeit hatte, rausgehen und in 25 qkm Wald untertauchen. Wenn die Kinder etwas älter sind, muß man sie in die Stadt fahren. Oder sie verbringen viel Zeit in der S-Bahn. Mit 16 kann man ihnen dann ein Leichtkraftrad und den Führerschein schenken, falls es den Eltern lieber ist, daß das Kind auf einem Zweirad mit 80km/h unterwegs ist, anstatt daß es jeden Abend durch den Wald radelt oder auf Bahnhöfen rumzuhängt...

    Was ich oben über "austesten" gesagt habe, klingt vielleicht etwas sarkastisch (ist es auch...) aber sich mental wirklich mal Bilder und Geschichten zu bauen, wie so ein Leben mit Haus auf dem Kaff aussieht, welche Herausforderungen sich da stellen und wie man damit umgeht, wie sich das *anfühlt*, ist mMn eine gute Entscheidungshilfe.

    Ihr könnt ja mal spaßeshalber suchen, euch einfach umgucken. "Schaufensterbummeln" sozusagen. Und dann die Fragen, die duch das Szenarien-Durchspielen angefallen sind, auf jedes Objekt loslassen, daß ihr seht. Im Laufe von solchem Schaufesnterbummeln sinkt entweder die gefühlte Höhe der Entscheidung und irgendwann ist es ganz natürlich, ein Haus mit Garten auf dem Kaff zu kaufen, oder es steigt der Frust und man sagt sich "was für eine blöde Idee, das lassen wir jetzt."

    Gärtnerst du gerne?

    Wenn du Haus-oder-Wohnung als Lebenstilentscheidung betrachtest, spielt Geld nur insofern eine Rolle, daß der Lebensstil finanziert werden muß.
    Wenn ihr es dagegen um der Rendite willen macht, solltet ihr wirklich mit einem spitzen Bleistift rechnen. Und die Opportunitätskosten nicht vergessen. "Wäre doch nett" hat in der Geldanlage nichts verloren.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Moderation
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ihr habt mehr Platz für Entfaltungsmöglichkeiten. Sommerfest im Garten, Federball, Fussball, Plantschbecken, Klettergerüst, Kellerparty. Einfach abhängen im Garten ohne erst in Bus und Bahn zu steigen, ist toll.
    Jede Nacht Party krieg ich auch hier in der Etagenwohnung zu hören. Ich schlafe im Sommer mit Ohrstöpseln...

    Ein großer Vorteil eines freistehenden Einfamilienhauses ist aber, man kann sich einen Raum schalldämmen und mit seiner Bank proben. Wenn das Grundstück groß genug ist, braucht man zum Klavierspielen nicht mal eine Schalldämmung... fürs Saxophonspielen aber schon.

    Mit Keller wird ja heute kaum noch gebaut.

    Schrebergarten: Die meisten Satzungen verpflichten einen, eine gewisse Menge Grund mit Futter zu bebauen. Wenn man gerne gärtnert und es mit in-den-Urlaub-fahren ohnehin nicht so hat, paßt das ja, das sind dann Ausgaben für ein Hobby.

    Ich bin bei dem "Eine Immobilie macht ihre laufenden Kosten im Verkauf wett" skeptisch.

    Der Verkehrswert des Grundstücks, mit dem Haus drauf, in dem ich aufgewachsen bin, ist heute 144% Prozent höher als bei Anschaffung. Das ist eine nominelle Rendite von 3,3% (wenn der Rechner nicht lügt) im Jahr, ist ja gar nicht so schlecht.

    Nur, wenn ich einen Inflationsrechner bemühe, sehe ich, daß, um real eine schwarze Null zu schreiben, die Anlage um 172% gestiegen sein müßte.

    Also: Unter Anlagegesichtspunkten Verlust gemacht.

    Dabei sind weder alternative Mietkosten, noch Kaufnebenkosten, Wartung, Erhalt, Betrieb, Kreditkosten oder so was berücksichtig, weil das beliebig komplex würde. Das Beispiel dient nur der Illustration, daß reale Wertsteigerung nicht unvermeidbar ist.

    (Wenn ich das Haus erbe, muß ich es, fürchte ich, auf modernen Wärmedämmungsstandard bringen, ehe ich es auch nur verkaufen kann. Oh Freude. Möge viel Zeit ins Land gehen bis dahin.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
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    Geändert von wildwusel (13.07.2019 um 19:01 Uhr)

  9. Avatar von Nocturna
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ein großer Vorteil eines freistehenden Einfamilienhauses ist aber, man kann sich einen Raum schalldämmen und mit seiner Bank proben. Wenn das Grundstück groß genug ist, braucht man zum Klavierspielen nicht mal eine Schalldämmung... fürs Saxophonspielen aber schon.
    Ein freistehendes Einfamilienhaus leiste ich mir nur im Urlaub, im Speckgürtel von München wären dafür dort bis zu 1,5 Mio fällig, too much.

    Dafür sind die Gemeinden im S-Bahn-Einzugsgebiet auch keine Käffer mehr. Kinder-und Hortplätze werden dort fast zu 100 Prozent abgedeckt. Es gibt Kulturveranstaltungen, Musikschulen, Sportvereine, Tennisclubs, Freizeitgelände, Seen. Alles innerhalb ein paar Minuten Radeln zu erreichen. Wer braucht da München City? Ach ja, stimmt, zum Arbeiten.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  10. Moderation
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Dafür sind die Gemeinden im S-Bahn-Einzugsgebiet auch keine Käffer mehr. Kinder-und Hortplätze werden dort fast zu 100 Prozent abgedeckt. Es gibt Kulturveranstaltungen, Musikschulen, Sportvereine, Tennisclubs, Freizeitgelände, Seen. Alles innerhalb ein paar Minuten Radeln zu erreichen. Wer braucht da München City? Ach ja, stimmt, zum Arbeiten.
    Deswegen kosten die Häuser da auch 1,5 Mio und nicht 250T.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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