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  1. Avatar von huppsi
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Aber raus aus der Stadt heißt doch nicht automatisch gleich tiefste Wallachei...
    Wir sind bei der Familiengründung rausgezogen in eine „Kleinstadt“ mit 50000 Einwohnern. Die Großstadt ist trotzdem in 30min zu erreichen. Schulen und alles was man braucht ist zuhauf und nah vorhanden, und trotzdem kann man sich ein Haus mit großem Grundstück leisten. Und die Kinderbetreuungssituation ist deutlich entspannter als in der Großstadt. Mit 5 und 1 können Kinder sich noch so flott umgewöhnen....aber ihr Eltern müsst es auch wollen. Nicht nur der Kinder wegen den Garten etc. anschaffen

  2. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Also wir konnten uns erst ein Haus leisten, als unsere Tochter schon 14 war. Zumindest haben wir vorher nicht gewusst, ob unsere Jobs sicher genug sind. Wir waren einfach vorsichtig. Wäre natürlich besser gewesen, wir hätten gleich ein Haus gekauft.

    Heute ist unser Grundstück so sehr im Wert gestiegen. Es ist also eindeutig eine gute Altersvorsorge. Je eher, desto besser. Geld anlegen ergibt überhaupt keinen Sinn mehr zur Zeit. Dann besser wissen, dass man irgendwann mal mietfrei wohnen kann. Muss ja auch nicht mietfrei sein. Miete zahlt man ja sowieso auch wenn man kein Eigentum hat. Aber das was man zahlt, zahlt man wenigstens für sich selber und nicht für einen Vermieter.

    Freunde findet man auch woanders. Warum sollte man in einer kleinen Stadt keine neuen Freunde finden? Das ist doch unlogisch. Und nur in der Großstadt zu bleiben, damit man die Freunde besuchen kann und sie einen auch? Was sind das für Freunde, wenn sie nicht 15 km fahren können? Wegen denen will man dann in der Großstadt bleiben? Etwas Unlogischeres habe ich ja noch nie gehört.

    Die Leute hier in dieser ländlichen Gegend sind so freundlich. Ich bin auch ein Großstadt Mensch. Ich hätte das nie geahnt, dass es da solche Unterschiede gibt. Viel bodenständiger. Das kommt meinem Wesen viel mehr entgegen. Und die haben auch tolle Berufe. Das hat damit gar nix zu tun.

  3. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Wir aind vor über 10 Jahren aus der Innenstadt (250000Einwohner) an den Stadtrand gezogen.
    Es war für mich einer der größten Fehler meines Lebens. Kurz nachdem wir umgeszogen sind wurde die durchgeängige Busverbindung in die Innenstadt weggespart. Jetzt ist umsteigen angesagt. Obwohl es nur 8 km in die Stadt sind, ist es umständlich. Freizeitbeschäftigungen für die Kinder sind mit rumkutschieren verbunden.
    Ok ein Garten war mir nie wichtig, macht nur Arbeit

    Und „ den Kinder was zu hinterlassen“ sollte jetzt auch nicht die Intention sein. Wer weiß wo deine Kinder später leben werden

  4. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Meine Mutter sagte immer, wenn du bis Renten-Eintritt nicht mietfrei wohnst, lohnt sich ein Haus nicht.

    Ich antwortete: Ich würde jetzt lieber ein Haus erben, wo noch 100.000 € Kredit drauf sind, als gar nichts zu erben. Das Grundstück ist doch dann schon mehrere 100.000 € wert. Und leider ist es ja so, dass man ohne Geld nicht friedlich leben kann.

  5. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Kinder können doch ein Grundstück verkaufen. Es ist doch auf jeden Fall sinnvoll, auch an die Kinder zu denken. Die werden sich bedanken, wenn man sie dabei vergisst.
    Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.

  6. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ich würde mir natürlich den Speckgürtel auch genau ansehen. Wir haben eine Bahnverbindung. Und die wird noch ausgebaut in Zukunft. Da gibt es ja Pläne. Da kann man sich erkundigen. Niemals würde ich mein Kind rumkutschen wollen. Da würde ich unbedingt drauf achten. Schon mal, weil ich auch an die Umwelt denke. Aber das ist ja auch so ein Punkt, der oft gar nicht berücksichtigt wird.

  7. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Kinder können doch ein Grundstück verkaufen. Es ist doch auf jeden Fall sinnvoll, auch an die Kinder zu denken. Die werden sich bedanken, wenn man sie dabei vergisst.
    Wenn das die Intention ist kann man ihnen auch gleich das Geld vererben


  8. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Aber raus aus der Stadt heißt doch nicht automatisch gleich tiefste Wallachei...
    Wir sind bei der Familiengründung rausgezogen in eine „Kleinstadt“ mit 50000 Einwohnern. n
    Das sehe ich genau so: Eine Kleinstadt fand ich auch ideal.

    Nur hier will die TE ja eben nicht in eine Kleinstadt.

  9. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Wenn das die Intention ist kann man ihnen auch gleich das Geld vererben
    Geld verliert heute an Wert. Das würde ich dabei bedenken.
    Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.


  10. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Haus mit Garten am Stadtrand mit jüngeren Kindern und Teilzeitarbeitsstelle war für mich in dieser Zeit eine ideale Wohnsituation. Den Garten haben wir wirklich genossen und mit den Kindern war es auch einfacher, man musste weniger Rücksicht auf Nachbarn nehmen, wenn es halt mal laut war, dann war es eben laut. Verschiedenste Arten von Haustieren gehörten dann auch zur Familie. Alles schön in dieser Zeit.

    Mit Vollzeitarbeitsstelle und älteren, aber noch nicht volljährig und flügge gewordenen Kindern wurde es umständlicher, anstrengender, passte nicht mehr zu mir. Ich bin dann in die Innenstadt zurückgezogen und genieße jetzt wieder die nahe Komplett-Infrastruktur ohne lange Wege.

    Für mich hatte alles seine Zeit. Das Haus, also den Wert, gibt es auch noch in der Familie, mein geschiedener Mann ist dort wohnen geblieben. Irgendwann werden es die Kinder wahrscheinlich mal erben und können es dann zu Geld machen oder die Enkel ziehen ein, die dann vielleicht gerade im richtigen Alter sind.

    Es war für mich absolut kein Fehler, ein Grundstück am Stadtrand zu kaufen und ein Haus zu bauen. Es war aber eben auch keine Entscheidung für das ganze Leben.
    Geändert von Lea1958 (13.07.2019 um 14:53 Uhr)

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