Ich habe nicht deinen gesamten Beitrag gelesen.
Aber ich bin eindeutig der Meinung, wenn ihr euch jetzt ein eigenes Haus leisten könnt, dann kauft das. Sonst beißt ihr euch irgendwann in den Hintern.
Die Lebensqualität steigt auch sehr stark, wenn man einen Garten hat. Gerade für die Kinder. Und wenn es im Speckgürtel ist, dann ist ja dort auch alles vorhanden, was die Kinder auch mit dem Rad oder zu Fuß erreichen können. Wir wohnen in einer kleinen Stadt. Hier gibt es alles. Es ist wunderschön. Und viele Freunde wohnen gleich um die Ecke. Das dauert zwar ein bisschen, aber mit Kindern geht es schneller.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 174
-
13.07.2019, 11:21
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
-
13.07.2019, 11:25Inaktiver User
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
Ich denke, die Attraktivität eines Gartens für Kinder ist zeitlich sehr begrenzt. Das ist schön für Kleinkinder, die man noch unter Aufsicht halten muss, aber dann ist auch schon Schluss.
Viel wichtiger für die Kinder finde ich, wie weit die Schulen weg sind, vor allem auch die weiterführenden.
-
13.07.2019, 11:27
-
13.07.2019, 11:31
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
Ja, kommt drauf an, wo im Speckgürtel. Irgendwo auf dem Dorf, wäre mir auch zu umständlich.
Wir wohnen im Speckgürtel. Aber in einer Kleinstadt. Und wir haben auch Bahnanbindung an die Großstadt. In einer halben Stunde sind wir in HH. Andere Richtung Lübeck - einfach wundervoll!
Aber unsere Tochter konnte alles mit dem Rad erreichen. Hier gibt es auch Sportvereine,jede Menge Schulen und ein Freibad. Ich war nicht so die Mutter, die ständig mit dem Auto das Kind rum fahren wollte. Das hätte meine Lebensqualität total zerstört.
Garten mochte meine Tochter noch als Erwachsene. Wenn sie nach Hause kam, hat sie sehr betont, wie sehr sie es genießt, in dieser schönen Umgebung Erholung zu finden.Geändert von animosa (13.07.2019 um 13:45 Uhr)
-
13.07.2019, 11:32
-
13.07.2019, 11:36Inaktiver User
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
Ehrlich gesagt hab ich das noch nie verstanden - ich denke, es liegt an einem selbst, ob man sich an seinem Garten freut oder sich dafür zum Arbeitssklaven macht. Ich "musste" noch nie in meinem Garten arbeiten, das kann ich immer noch allein entscheiden...
Ich plädiere auch für Haus - eben weil das mit der Wohnung so nicht bleiben muss, und ich es für Kinder "artgerechter" finde, wenn sie naturnah aufwachsen.
Allein für die Kinder würd ich es aber nicht machen - für mich ist das Lebensgefühl im eigenen Haus und eigenem Garten einfach unvergleichlich, und ich meine, ähnliches bei dir herausgehört zu haben. Die Gestaltungsmöglichkeiten und die damit verbundene Freiheit ist einfach eine ganz andere als zur Miete.
Ihr habt doch keine Not, schaut euch einfach um - solange euch nichts total gefällt müsst ihr ja nichts kaufen. Ohne Zeitdruck ist das doch wunderbar. Und wenn euch was unterkommt das euch anspricht dann werdet ihr schon merken, ob ihr euch darin seht.
-
13.07.2019, 11:54
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
Man kann einen Garten arbeitsintensiv gestalten oder eben auch nicht, die Größe spielt dabei auch eine Rolle. Wiederkehrende Arbeiten wie Rasenmähen erledigt der Roboter zuverlässig, an eine Gartenbewässerung überlegen wir derzeit hin, das Baum- und Büscheschneiden bleibt aber, ebenso die jährliche Brunnenreinigung.
Als jemand, der absolut keine Erfüllung bei der Gartenarbeit findet, sondern eher das Draufschauen genießt, habe ich mit meinem kleinen Garten, ein paar blühenden Büschen und überdachter Terrasse genau die richtige Wahl getroffen. Man sollte also vorher gründlich überlegen wie viel Garten man haben und pflegen will.
Der Sandkasten und das Plantschbecken sind längst verschwunden, der erwachsene Junior liegt jetzt stattdessen im Garten und bräunt seinen Körper. Sobald wir im Urlaub sind, finden immer Gartenpartys bei uns statt. Interessanterweise ist das wilde Feiern an den Isarauen bei der bequemen Jugend heutzutage out. Dort sitzt eher die Stadtbevölkerung ohne Garten. Die anderen mit Haus fallen lieber in die Gärten ihrer Eltern ein, sitzen auf der Terrasse, grillen am Gasgrill und bedienen sich an den gekühlten Getränken aus dem Kühlschrank.
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
13.07.2019, 12:03
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
Gegen das Haus 
Derzeit seid Ihr anscheinend sehr zufrieden mit Eurer Wohnsituation und dem Drumrum.
Das ist m.E unbezahlbar, ebenso dass die Kinder sich so eigenständig und ohne Euer Dazutun bewegen können, auch bezogen auf später
Wir hatten auch Haus mit Garten etc, die Kinder haben es so kurz genutzt und die Idylle blieb aus
Die Nachbarn wurden nie zu Freunden, unsere Freunde kamen nie "mal eben" vorbei - es war denen zu dezentral
Wobei dezentral ja relativ ist. Manch Einem sind schon 15-20 KM zu weit, wenn er/sie um die Ecke auch andere Besuchsmöglichkeiten hat
Ich würde unbedingt da wohnen bleiben und das Risiko eines unvorhersehbaren Lebens nicht ohne Not eingehen
Die Argumente : was, wenn Eigenbedarf angemeldet wird, lass ich nicht gelten-was, wenn nicht?
Eine gute Entscheidung wünsche ich Euch
Es wird Zeit für eine neue Signatur
-
13.07.2019, 12:32Inaktiver User
-
13.07.2019, 12:33
AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!
Dem kann ich mich nur anschließen und den Gedanken fortführen:
Spätestens wenn die Kinder anfangen sich mit Freunden zu treffen, um etwas zu unternehmen und oder wenn sie am WE rausgehen wollen, ist die Idylle vorbei.
Dann ist es nicht schwierig mit den ÖVM in die Stadt hineinzukommen, aber wieder eigenständig mitten in der Nacht ins Dorf zurückzuwollen, gleicht mitunter einer Odyssee im Niemandsland.
Da wird dann gemeckert, wieso man dort wohnt, man sei ständig abgeschnitten von seinen Freunden etc. etc.
Das sollte alles bedacht werden. Kinder bleiben halt nicht ewig klein und haben andere Bedürfnisse wenn sie etwas älter sind.


Zitieren

