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  1. Avatar von Nocturna
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Früher blieb einer zu Hause, meistens die Frau, die den Garten nicht nur als Verwirklichung ansah, sondern ihn für Obst und Gemüse brauchte, dort die Wäsche aufhing und die Kinder "unter Aufsicht" hatte. Ich kann gut verstehen, dass zwei Stunden Gartenarbeit nach einem Arbeitstag mit zusätzlicher Pendelei dann als extrem anstrengend empfunden werden. Schließlich ist ja auch noch anderes im Haushalt zu erledigen.
    Jup, deswegen mag ich meinen Minigarten mit großer überdachter Terrasse, einem wein-und efeuberanktem Holz-Sichtschutzzaun mit blühenden Kletterpflanzen und zwei Büschen zum Nachbargrundstück. Ich bin nicht bereit auch nur mehr als nötig Arbeit in den Garten zu investieren. Hier fährt ein Roboter zum Mähen (1 x pro Woche) und weil mir das Gießen auch zum Hals raushängt, wird es wohl nächstes Jahr eine automatisierte Bewässerung geben.

    Ich sitze gerne auf meiner Terrasse wind- und wetterschützt und schaue auf meine kleine, grüne Oase. Arbeit damit haben, mag ich nicht, keinen Garten haben mag ich aber auch nicht. Darum ist es so genau richtig. Die penible Pflege , die meine Eltern in ihren großen Garten investiert haben, war mir stets Abschreckung. Mein Garten ist für mich da und nicht umgekehrt.

    Ich bewundere große, schöne Gärten., aber ich würde nur einen haben wollen, wenn ein Gärtner darin alles übernimmt. Mangels Grundstücksgröße entfällt aber diese Variante. Und fürs Alter ist es auch pflegeleicht. Selbst, wenn wir mal gar nichts mehr machen können/wollen, für die paar Quadratmeter können wir uns auch zweimal im Jahr einen Gärtner für die groben Arbeiten leisten.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  2. Moderation
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Bisamratte Beitrag anzeigen
    Denn wie wildwusel oben schrieb: in die Pampa wollen wir nicht. Ganz unter Umständen können wir uns vorstellen, in eins der Dörfer im Speckgürtel zu ziehen- wobei Dorf dann 40.000-65.000 Einwohner hat, in Ostwestfalen wär das schon fast ein Mittelzentrum...
    Fast? Mittelzentren mit 30T EW oder knapp drüber sind nicht gerade selten...
    Von "meinem" Kaff waren's mit dem Zug (wenn er mal fuhr) 7 Minuten bis ins Mittelzentrum. Kreisstadt. 25T EW. 15 bis 20 mit dem Auto. So gesehen müßte es Speckgürtel sein. Fühlt sich nicht so an.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Speckgürtel ist für mich in der Nähe einer Gross-stadt, kein 25.000 EW Ort, auch wenn s ne Kreisstadt ist. Aber Bisamratte meinte es eh anders. Bei uns im Umkreis wird alles Dorf genannt, was nicht DIE Gross-stadt ist, auch 150.000 EW Städtchen.


  4. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Jup, deswegen mag ich meinen Minigarten mit großer überdachter Terrasse, einem wein-und efeuberanktem Holz-Sichtschutzzaun mit blühenden Kletterpflanzen und zwei Büschen zum Nachbargrundstück. Ich bin nicht bereit auch nur mehr als nötig Arbeit in den Garten zu investieren. Hier fährt ein Roboter zum Mähen (1 x pro Woche) und weil mir das Gießen auch zum Hals raushängt, wird es wohl nächstes Jahr eine automatisierte Bewässerung geben.

    Ich sitze gerne auf meiner Terrasse wind- und wetterschützt und schaue auf meine kleine, grüne Oase. Arbeit damit haben, mag ich nicht, keinen Garten haben mag ich aber auch nicht. Darum ist es so genau richtig. Die penible Pflege , die meine Eltern in ihren großen Garten investiert haben, war mir stets Abschreckung. Mein Garten ist für mich da und nicht umgekehrt...
    Mein größerer Garten früher war auch für mich bzw. uns als Familie da und nicht ich/wir für ihn. Ich denke, wer mit Garten sofort Arbeit und Pflicht assoziiert, ist vielleicht wirklich mit einer vergrößerten Terrasse besser bedient. Der Garten war für mich im Grunde auch wichtiger als das Wohnen in einem Haus, das Haus war eher der Nebeneffekt vom Leben mit Garten.

    Garten"arbeit" lief bei uns gefühlt als Ausgleich zur Berufstätigkeit, Hobby. Wenn man wollte, war man sofort draußen an der Luft, auch bei durchwachsenem Wetter konnte man kurze Besser-Wetter-Phasen draußen nutzen, konnte sich körperlich mehr oder weniger betätigen, war aber eben auch ohne Wege sofort wieder zu Hause/im Haus. Es gab auch Zeiten, da haben mein Mann und ich uns ums Rasenmähen gedrängelt, weil dieses Bahnenziehen mit Rasenmäher und dazu der Geruch vom frischen Grasschnitt schon fast was Meditatives hatte. Man war einfach mal so ein bis eineinhalb Stunden allein mit sich und dem Rasenmäher, ähnlich war es dann im Herbst mit dem Laubrechen oder im Frühling beim Abräumen der Vorjahresreste von den Staudenbeeten oder Vorbereiten der Gemüsebeete.

    Aber genießen konnte ich das eben auch nur, solange ich höchstens dreißig Stunden in der Woche gearbeitet habe. Bei Vollzeitarbeit plus Wegezeiten zum und im Außenbezirk, gab es für dieses Hobby einfach nicht mehr ausreichend Zeit. Ich konnte mir dann immer nur noch anschauen, was mein Mann so gewerkelt hat, aber für die Umsetzung meiner eigenen, immer mal wieder neuen Vorstellungen blieb zuwenig Raum.

    In der Umgebung meiner jetzigen Mietwohnung wurden vor einiger Zeit Häuser saniert und manchen Erdgeschoßwohnungen Garteinanteile von ca, 100 bis 150 m² mit direktem Zugang vom Balkon zur alleinigen Nutzung zugeordnet. Gar nicht mal schlecht gemacht, weil nicht jede Wohnung einen Gartenanteil bekam, grenzten die Gärten nicht direkt aneinander, anders als z. B. bei Reihenhäusern. Kurz habe ich damit geliebäugelt, mich dann aber doch dagegen entschieden. Neben der Arbeit reicht die Zeit eben immer noch nicht und bei den kleinen Flächen hätte ich meine grüne Seele doch nicht so richtig ausleben können, wie ich es eben gekannt habe.
    Nein, ich bleibe jetzt dabei: Alles hat seine Zeit und die Gartenzeit ist für mich Vergangenheit. Vielleicht, wenn ich in Rente bin...


  5. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    @Bisamratte, ich verstehe dich gut, ich seh schon 😁 wir hatten hier auch total Glück, der Vorbesitzer stand kurz vor der Zwangsversteigerung. Das Haus stand allerdings 3 Jahre leer und war wirklich sanierungsbedürftig. Hat etwa 3 Jahre gedauert, die Sanierung, und doch einiges an Nerven gekostet. Aber das war es für uns wert. Das ist der Preis, den man zahlt. Anders ist hier - und hier ist die Lage zwar angespannt, aber nicht so schlimm wie anderswo - mitten in der Stadt nichts zu bekommen, zumindest nicht ohne Goldesel.

    Wir sieht denn bei euch mit passenden ETWs aus? Muss es ein Haus sein? In der Stadt sind ETWs dann ja doch meist einfacher zu bekommen, und dann vielleicht mit großem Balkon oder Terrasse?

    @Garten, unserer ist ja wirklich klein (hinten 60qm, vorn 25), aber ich liebe ihn. Ich gärtnere gern, aber nur, wenn ich Lust hab. Im Endeffekt mache ich so alle 4-6 Wochen mal Unkraut weg und schneide Welkes weg, das dauert so 1,5h und wird übers Jahr weniger (je dichter die Stauden sind). Wässern muss ich natürlich, das nervt ein bisschen und wir denken auch über eine Bewässerung nach. Ansonsten im Herbst und Frühling noch mal eine etwas längere Aktion und das wars. Also recht pflegeleicht. Ich mags aber auch ruhig wuchernd und bin da nicht so pingelig. Rasen haben wir gar nicht.

  6. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Kann jetzt dem Argument in dieser Angelenheit nicht folgen? Weil man immer draussen war und sich nur aufs Kind konzetriert hat? Ich sehe da nur bedingt den Zusammenhang. Ausser wegen dem Einzugsgebiet der Schule sah ich keinen Anlass für mein Kind umzuziehen. Es wäre mir piepegal, ob mein Kind im Garten spielt oder auf dem Spielplatz. Wir sind trotzdem öfter auf dem Spielplatz, trotz Garten. In der Stadt sind wir zu verschiedenen Spielplätzen und auch gerne mal mit dem Rutschauto bis zum Einkaufszentrum. Trotz Grundstück bin ich immer noch gerne unterwegs, das hat sich nicht geändert, weniger, aber es ist nicht plötzlich nur noch Garten. Kann sein, dass es anders ist, wenn man mehrere Kinder hat.
    Na jedenfalls ist es für mich kein Argument, nur weil man mit dem Kind auf den Spielplatz geht wenn man in der Stadt wohnt, ein Haus schöner zu finden. Weil es dort alleine im Garten spielen kann. Und die Eltern können sich mit allerlei 1000 Dingen anderweitig beschäftigen? Für wen soll das gut sein? Für das Kind? Für einen selber?

    Der Meinung bin ich, obwohl ich Haus und Garten immer bevorzugen würde.
    Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.

  7. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    t Wenn wir noch einen Baum wegmachen, habe ich bald kaum noch Arbeit...ist aber mein Mann dagegen. Hätten dann immer noch genug grún...
    Wir haben ein ganz praktisches Grundstück. Auf unserer Seite vom Weg sind kaum Bäume. Die meisten gehören zu den Nachbarn. Natürlich wehen auch Blätter auf unseren Weg. Aber das Grundstück ist für uns so günstig geschnitten, dass wir kaum etwas zu tun haben im Herbst.

    Dabei finde ich Blätterharken total schön. In der kühlen Herbstluft mit dem Rechen einen Blätter-Haufen bilden... so stelle ich mir einen optimalen Herbst vor. Ich träume wirklich oft davon.

    Ich mache das gerne. Arbeit ist für mich etwas anderes. Alles, was ich draußen machen kann, finde ich wunderschön. Es ist ja auch nicht so, dass wir heute sonstwiewas an Landwirtschaft zu bewältigen hätten. Die Zeiten sind ja nun lange vorbei. Gartenarbeit ist Freizeitgestaltung.
    Geändert von animosa (18.07.2019 um 22:12 Uhr)

  8. Avatar von animosa
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Es stimmt aber, dass man Rücklagen bilden muss für Dach und Heizung und so weiter.

    Deswegen habe ich ja nach einem kleinen Haus gesucht. Unser Dach ist so klein, das ist überschaubar. Da müssen wir nicht großartig was ansparen.

    Mein Mann ist Handwerker und konnte die Heizungsanlage selber auswechseln, das hat uns nur einen Bruchteil gekostet von dem, was es normalerweise kostet.

    Andere verdienen mehr. Sie müssen dann halt eben Geld zurücklegen. Kommt doch irgendwie aufs Gleiche raus.

    Trotzdem ist es eine Altersvorsorge. Wenn ich irgendwann mal mietfrei wohnen kann, dann ist das auf jeden Fall ein Vorteil. Auch wenn ich Rücklagen bilden muss. Das macht ja nun keine ganze Miete aus.

    Ich finde, man redet sich so etwas schnell bequem. Und irgendwann ärgert man sich vllt, dass man diesen Schritt nicht gegangen ist.
    All die Argumente, Freunde, Schule der Kinder, ist ja alles viel teurer als zu mieten ...
    Witzlos. Wenn man es sich leisten kann, sollte man sich auch Eigentum anschaffen. Das ist immer die bessere Wahl.


  9. Registriert seit
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Na jedenfalls ist es für mich kein Argument, nur weil man mit dem Kind auf den Spielplatz geht wenn man in der Stadt wohnt, ein Haus schöner zu finden. Weil es dort alleine im Garten spielen kann. Und die Eltern können sich mit allerlei 1000 Dingen anderweitig beschäftigen? Für wen soll das gut sein? Für das Kind? Für einen selber?

    Der Meinung bin ich, obwohl ich Haus und Garten immer bevorzugen würde.
    Nur nicht, aber eben auch.
    Das Familienleben spielt sich mit Haus und Garten ganz anders ab.

    Und was die Gärten betrifft: da bin ich dickhäutig. Ich hatte mal ne Wohnung, ne ganz normale Mietwohnung mit Garten. Da hatte ich dann den Begriff "Bauerngarten" erfunden. Bei mir war Nachbars Katze, die konnte sich so schön ins hohe Gras kuscheln....

    Garten ist für mich einfach was Grünes. Und manchmal war ich überrascht was da alles zum Blühen kam, was ich nämlich überhaupt nicht gesät hatte....

    Am meisten macht mir Bewässern Spass. Leider bekommt das meinen Balkonpflanzen nicht so....
    Mit dem Sprenger unterwegs sein, der Geruch von frisch gemähtem Gras, herrlich.
    Wer sich nicht mehr wundern
    und in Ehrfurcht verlieren kann,

    ist seelisch bereits tot.
    Albert Einstein

  10. Avatar von Sugarnova
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    AW: Haus mit Garten - ja, nein, vielleicht? Hilfe!

    Ich bin ja der Meinung - wenn Landleben, dann richtig.

    Neubausiedlungen sind irgendwie nicht fürs Leben gemacht, wenn man morgens schon zum Bäcker kutschieren muss.

    Jetzt als Erwachsene, aber auch schon als Jugendliche fand ich Stadt- oder Kleinstadtleben toll. Als Kind habe ich das Dorfleben allerdings geliebt.

    Würde ich mirs aussuchen, wäre die Reihenfolge genaus so.

    Ihr hört euch doch eigentlich ganz zufrieden an.

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