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  1. Registriert seit
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    smile AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Vielen Dank für Eure Antworten


    Warum soll das nicht zulässig sein. Wenn diese Kosten anfallen, müssen die auch von den Eigentümern getragen werden.[/QUOTE]

    Weil es fast das sechsfache an Rücklagen kosten auf einmal sind. Es ist meiner Meinung nach zu hoch.


    @Kleinfeld

    Genau, 193 € Rücklagen und 32€ Rücklagen für die Garage zusätzlich.

    Vor kurzem war die Eigentümerversammlung und es wurde so beschlossen. Es kam für mich überraschend, da beim Kauf der Wohnung noch 30€ Rücklagen zu zahlen waren. Ich habe leider nicht gewusst, dass es möglich ist in die Protokolle zu sehen.

    Die ETW ist 54qm ...

    "Mehrere Hundert Euro für eine außerordentliche Versammlung?"

    Das muss ich nochmal die Verwaltung fragen, warum die hohen Kosten. Er sagte 1 Versammlung im Jahr ist kostenlos jeder Weitere kostet was.


    @Sneek

    Ich habe die Wohnung gekauft.


    @Wolfgang11

    Ja die ist abbezahlt und ich bin Eigentümerin.. War bei der Versammlung dabei und ich weiß, dass ich diese Kosten begleichen muss, nur finde ich es krass, dass man diese Kosten schlagartig so erhöht hat.

    Es müssen einige Dinge renoviert werden (Dach usw) und es wurde auch besprochen , bei der letzten Versammlung. Wenn es sich ca um 50 € handeln würde, aber ich zahle für die Wohnung teilweise mehr als für eine Kaltmiete.
    Werde mich auf jeden Fall mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen.


    @wildwusel

    Das stimmt, es sind einige Dinge die dringend repariert werden müssen z.b. Dach. Es kann auch sein dass zuvor zu wenig berechnet wurde..
    Ich verliere leider den Überblick,...

    Ich habe vom Vorbesitzer jetzt die Unterlagen bekommen und da wurde Jahrelang 150€ für Hausgeld (Nebenkosten u. Rücklagen) berechnet, deswegen frage ich mich ob es berechtigt ist, innerhalb von ca 1 Jahr über 250 € Monatlich mehr zu berechnen.

    Ich muss die 40 € Nebenkosten, also nur für mich auch ab sofort mehr zahlen, insgesamt 178€

    Nur 24€? Das ist günstig, vermutlich weil deine Wohnung noch fast neu ist. Ja das ist eine gute Idee, für den Notfall..

    @
    Promethea71

    54qm, 45Jahre, es wurde beschlossen dass es für mindestens 7 Jahre so bleibt. Ja das Haus ist nicht mehr neu...

  2. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Das ist natürlich dumm gelaufen. Die Erhöhung wurde beschlossen und somit rechtlich abgesichert.
    Hast du als Eigentümer dann dagegen gestimmt?

    Der Vorbesitzer hat dir JETZT die Unterlagen zukommen lassen?

    Sorry, das ich noch mal frage. Dann hast du die Wohnung also komplett schon bezahlt? Denn wenn die Bank die Finanzierung macht, werden zumindest bei uns, mindestens 3 Jahre rückwirkend die Protokolle angefodert und künftige ...noch nicht beschlossene Investitionen...abgefragt.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Das heißt, du musst jetzt 2700 € pro Jahr in die Rücklage einzahlen.

    Auf die von dir angesprochenen 7 Jahre wären das 18900 €, die angespart werden.

    Du sagst selbst, dass in nächster Zeit einiges an Instandsetzungen kommen wird. Unterm Strich hört sich das schon einigermaßen realistisch an.

    Mit 30€ pro Monat kommst du bei einem 45 Jahre alten Gebäude bestimmt nicht hin.

  4. Moderation
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Sunshine, ich denke, da hat die Eigentümergemeinschaft mit den Rücklagen ganz schön geschlampt! Und jetzt geht's nicht mehr, jetzt muß Geld auf den Tisch.

    Das ist echt blöd, und wirklich kraß. Aber wenn die Alternative ist, daß es durchs Dach regnet und das Gebäude nachhaltig Schaden nimmt, muß das Geld her. Man fragt sich, ob der Verkäufer sich der Situation bewußt war....

    Die Abrechnung, woher die Kosten für die zweite ETV kommen, würde ich mir auch noch mal ansehen. Du bist bestimmt nicht die einzige, die da erst mal schluckt. Wenn daran etwas nicht sauber war, läßt sich vielleicht was machen.

    Habt ihr eine Verwaltung?

    Meine 24 Euro kommen auch daher, daß in den ersten fünf Jahren nach Bau alles entweder ein Fall für die Versicherung oder für die Gewährleistung ist. In der Zeit hat die recht große Anlage also ein Finanzpolster im unteren sechsstelligen Bereich aufgebaut. Von da aus kann man dann weitersehen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Die Abrechnung, woher die Kosten für die zweite ETV kommen, würde ich mir auch noch mal ansehen. Du bist bestimmt nicht die einzige, die da erst mal schluckt. Wenn daran etwas nicht sauber war, läßt sich vielleicht was machen.
    Außerordentliche Eigentümerversammlungen kosten im Normalfall Geld, das sollte im Verwaltervertrag genau festgehalten sein. Auch das sind Dinge, die man sich VOR dem Kauf anschauen sollte.

    Allerdings mehrere Hundert Euro sind da völlig überzogen.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  6. Avatar von nundenn
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Hallo Sunshine,

    Zitat Zitat von Sunshine882 Beitrag anzeigen
    Zusätzlich mehrere Hundert € für die Außerordentliche Eigentümerversammlung
    Für alle Parteien zusammen wäre das eventuell noch OK, pro Partei sicher nicht.

    Zitat Zitat von Sunshine882 Beitrag anzeigen
    und Nachzahlungen für die Nebenkosten,
    Dafür müsstest du ja Abrechnungsunterlagen bekommen. Wir bekommen für Heizung und Wasser ein Abrechnungsblatt mit den Gesamtwerten der Anlage, unserem aktuellen Verbrauch und dem Verbrauch vom Vorjahr. Damit komme ich den Kostentreibern ganz gut auf die Schliche.

    Zitat Zitat von Sunshine882 Beitrag anzeigen
    193 € Rücklagen+ 178€ Nebenkosten+ 32€ für die Garage.
    @Rücklagen:
    Wie viele Parteien seid ihr denn? Damit kannst du abschätzen, wie viel Rücklage pro Jahr zusammenkommt. Wenn du dann noch herausfindest, welche Instandhaltungsthemen anstehen (Fenster? Dach? Heizungsanlage? Aufzug?), weißt du schnell, ob das realistisch ist.
    Unsere Tiefgaragen-ETG hat die Zuführung zu den Rücklagen dieses Jahr auch vervierfacht, und vermutlich steht für die Generalsanierung dann trotzdem noch eine vierstellige Sonderumlage an. Wenn eine ETG einige Jahre nur bis zum nächsten Schluck Bier denkt, kann sowas zustande kommen. Wir haben das auch erst jetzt durchschaut, und unsere Begeisterung ist ähnlich groß wie deine.
    @Nebenkosten:
    Was ist alles enthalten? Hausmeister, Aufzug, Gärtner, Treppenhausreinigung? Das alles ist komfortabel, läppert sich aber zusammen. Auch die Heizkosten sind ein dicker Psoten, habt ihr Öl, Gas, Fernwärme,...?

    Ich sehe in deiner Beschreibung nichts, wovon ich wüsste, dass es verboten ist.
    Geändert von nundenn (15.05.2019 um 16:06 Uhr) Grund: Typo

  7. Avatar von chaos99
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Interessant wäre es sicher auch, zu wissen, wieviele Anteile es insgesamt sind und wer ggf. schon mehrere Anteile hat.

    Es ist nicht das erste Mal, dass ich mitbekomme, wie ein Anteilseigner nach und nach die Wohnungen kauft, sein Stimmrecht benutzt und solange weiter macht, bis bei seiner Mehrheit ganz regulär den Restbesitzern div. Renovierungen reindrückt, bis die finanziell am Ende sind und aufgeben...und an Denjenigen verkaufen.

    Eines der Damoklesschwerter, die über Eigentumswohnungen schweben.

    Du hättest Dich über Alles vorab informieren müssen, TE.
    Leider sind die Rechte unter Besitzeranteilen nicht so geschützt, wie es im Mietfall ist.

    Jetzt bleibt Dir erst einmal nur noch eine Protokollkontrolle.


  8. Registriert seit
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Zitat Zitat von nundenn Beitrag anzeigen
    Ich sehe in deiner Beschreibung nichts, wovon ich wüsste, dass es verboten ist.
    sehe ich auch so.

    Liebe TE, es ist üblich, VOR dem Erwerb einer ETW die Protokolle der letzte Eigentümerversammlungen anzusehen. Dann weiss man auch, ob genügend Rücklagen da sind und was investiert werden muss. Hat Dich da keiner beraten? Makler haben üblicherweise die Protokolle gleich zur Hand, weil das eigentlich jeden Käufer interessiert.

    Gut, passiert ist passiert.

    Es ist für dich schon etwas ärgerlich, dass du jetzt hohe Kosten hast.
    Hoffentlich war die Wohnung vom Kaufpreis her io!

    lg luci

    PS: Vermutlich steht eine höhere Investition an, die nicht aufschiebbar ist?
    PSPS: Im Nachbarhaus stand die ETW-Gemeinschaft vor ein paar Jahren da ohne Rücklagen . . der Verwalter war damit durchgebrannt.
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
    Geändert von luciernago (15.05.2019 um 16:28 Uhr)

  9. Moderation
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Nebenkostenabrechnungen müssen schon aus dem Grund verschickt werden, da sonst die Leute, die ihre ETW vermieten, Probleme kriegen, und alle, die "haushaltsnahe Dienstleistungen" von der Steuer absetzen wollen (also so etwa alle) sowieso.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Wie viel Rücklagen sind angemessen?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Interessant wäre es sicher auch, zu wissen, wieviele Anteile es insgesamt sind und wer ggf. schon mehrere Anteile hat.

    Es ist nicht das erste Mal, dass ich mitbekomme, wie ein Anteilseigner nach und nach die Wohnungen kauft, sein Stimmrecht benutzt und solange weiter macht, bis bei seiner Mehrheit ganz regulär den Restbesitzern div. Renovierungen reindrückt, bis die finanziell am Ende sind und aufgeben...und an Denjenigen verkaufen.

    Eines der Damoklesschwerter, die über Eigentumswohnungen schweben.
    Danke für diesen Einwurf , habe ich auf meiner Liste der Dinge, die ich vor Kauf beachten müßte, notiert.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



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