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  1. Registriert seit
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Zwei Anmerkungen (Fragen) dazu:

    1) Wenn die TE nicht mehr in dem Haus wohnen kann und in ein Pflegeheim übersiedeln muss, aber aus finanziellen Gründen die Eigenbeteiligung dort nicht zahlen kann und Hilfe des Sozialamtes in Anspruch nehmen muss, wird das Amt eine Kapitalisierung des Wertes des Wohnrechts vornehmen und entsprechend die Leistungen kürzen?

    2) Wenn die Kinder (Erben) das Haus nicht halten möchten, es aber auch nicht so verkaufen können, wie sie möchten und daher (oder auch aus andren Gründen) eine Zwangsversteigerung in Kauf nehmen, erlischt das Wohnrecht?

    In beiden Fällen wäre es schon wichtig, über den erwähnten Ablösebetrag (ich gehe davon aus, dass der Notar diese Fälle im Auge hatte) sich rechtzeitig Gedanken zu machen.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Zitat Zitat von Laylani Beitrag anzeigen
    Zwei Anmerkungen (Fragen) dazu:

    1) Wenn die TE nicht mehr in dem Haus wohnen kann und in ein Pflegeheim übersiedeln muss, aber aus finanziellen Gründen die Eigenbeteiligung dort nicht zahlen kann und Hilfe des Sozialamtes in Anspruch nehmen muss, wird das Amt eine Kapitalisierung des Wertes des Wohnrechts vornehmen und entsprechend die Leistungen kürzen?

    2) Wenn die Kinder (Erben) das Haus nicht halten möchten, es aber auch nicht so verkaufen können, wie sie möchten und daher (oder auch aus andren Gründen) eine Zwangsversteigerung in Kauf nehmen, erlischt das Wohnrecht?

    In beiden Fällen wäre es schon wichtig, über den erwähnten Ablösebetrag (ich gehe davon aus, dass der Notar diese Fälle im Auge hatte) sich rechtzeitig Gedanken zu machen.
    und wie willst du jetzt einen wert des hauses in 20, oder gar 30 jahren bestimmen ?
    wenn nix gemacht wird kann es eine bruchbude sein, die kaum noch was wert ist, mal als beispiel...
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  3. Registriert seit
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Nun, blauäugig ist ein Notar im Allgemeinen nicht und sicher wird er eine (für alle Beteiligten) passende Vereinbarung entwerfen.

    Beispielsweise könnte man nach heutigem Wert und Lebensumständen einen Betrag x als Basis festlegen. Dann kann man vereinbaren, ob und in welchen zeitlichen Abständen eine Überprüfung dieses Basiswertes erfolgen soll.

    Üblicherweise wird dieser Betrag angekoppelt und angepasst an den Lebenshaltungskostenindex des Statistischen Bundesamtes (Wertsicherungsklausel)


  4. Registriert seit
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Verstehe ich nicht. Ich bin auch so ein "Kind", wie ich bereits schrieb. Ich möchte, dass mein Stiefvater hier für immer im Haus bleibt.
    Das finde ich sehr schön. Aber - ein Haus muss auch unterhalten und repariert werden. Hierfür braucht es eine Absprache, am besten schriftlich, wer das übernimmt. Nicht dass genau solche Rechnungen über die Heizung etc zu unnötigem Streit führen.



    Die Kobination Wohnrecht und Nießbrauch könnte in Frage kommen. Wohnrecht kann grundsätzlich gegen Geld abgelöst werden. Dafür wird dann eine übliche Miete für die Hausgröße errechnet und diese auf deine Lebenserwartung hochgerechnet, so dass du für die nächsten angenommenen acht Lebensjahre die Summe x bekommst. Nießbrauch ist weitaus schwieriger zu berechnen und abzulösen.
    Wichtig ist, dass du bis zu deinem Tod im Haus wohnen bleiben darfst und nicht ausziehen musst und dass das Haus an seine Töchter geht. Mit einem Notarvertrag müsste das klappen.
    Nicht dass du nach seinem Tod das Haus jemand anderem zukommen lässt.
    Bitte regelt auch, wer für die Hausreparaturen aufkommen muss. Es wäre ungerecht, wenn du kostenlos darin wohnst und keine Reparatuen vornehmen lassen musst oder seine Töchter alle Reparaturen bezahlen müssen und lange nichts von "ihrem" Haus haben.

    Wie gut verstehst du dich mit den Töchtern?
    Je nach Zuneigung solltet ihr den Vertrag "strenger" machen. Und bitte setzt seine Töchter von seinem Wunsch in Kenntnis. So könnt ihr Erbstreitigkeiten einigermaßen gut im Vorfeld abfedern.: Wenn klar ist, dass du bis zu deinem Lebensende im Haus wohnen bleiben darfst, werden sie sich darauf einstellen.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  5. Avatar von Vienna__
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Das finde ich sehr schön. Aber - ein Haus muss auch unterhalten und repariert werden. Hierfür braucht es eine Absprache, am besten schriftlich, wer das übernimmt. Nicht dass genau solche Rechnungen über die Heizung etc zu unnötigem Streit führen.


    Hier benötigt es m.E. keine Absprache. Da die Fakten klar und wohl so gewollt sind. Erben sind die Kinder, die TE hat einen Nießbrauch. Wenn die Kinder das Haus "verrotten" lassen wollen, sprich nichts reparieren wollen etc., oder es verkaufen wollen oder was auch immer, ist das denen ihr Thema, da ihr Haus. Dann muss die TE eben damit leben oder ausziehen.

    Wenn die Kinder kein Interesse an dem Haus haben und es wohl gleich nach Erbfall verkaufen werden, frage ich mich sowieso, wieso der Erblasser es dann seinen Kindern vererben will, anstatt es seiner Frau zu verschenken.


  6. Registriert seit
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Damit die Kinder nach dem Tod der Frau den Verkaufserlös bekommen?

    Das ist doch offensichtlich?

  7. Avatar von Vienna__
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Damit die Kinder nach dem Tod der Frau den Verkaufserlös bekommen?

    Das ist doch offensichtlich?
    Wieso zwei Fragezeichen jeweils hinter Deinen beiden Sätzen? Im Übrigen sind wir beide sicher nicht auf der selben Gedankenschiene.


  8. Registriert seit
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag



  9. Registriert seit
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    So hat es meine Mutter gemacht. Ihr Mann erbt ihr Haus, wenn sie zuerst stirbt. Und wir, ihre Kinder, erben alles andere (naja, nicht die Möbel usw). Dann kann er das Haus verkaufen, wann er das will und dafür in ein Pflegeheim gehen, wenn ihm danach ist. Wenn er stirbt erben seine Kinder das Haus (oder den Erlös, wenn der noch nicht aufgebraucht ist).

    Ist ok. Ich hab in der Gegend nie gewohnt und brauch' da kein Haus. Und, in der Gegend sind Häuser so billig, davon könnte ich mir hier eine Mini-Wohnung in einer schlechten Gegend leisten. Und von einem Drittel davon ein gescheites Auto? Kann ich auch ohne leben.

  10. Avatar von Vienna__
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    AW: Testament-Wohnrecht im Eigenheim-Ablösebetrag

    @annakathrin: Und alle sind zufrieden. Find ich gut, wenn man solche Lösungen hat.

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