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  1. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Wie wohnt ihr aktuell?
    Welche Entfernung zur Arbeit, wie ländlich oder städtisch?
    Habt ihr jetzt einen Garten?

    Ist der Altbau größer oder kleiner als das was ihr jetzt habt?
    Könnt ihr (erstmal) eure Möbel mitnehmen?

    Wie hoch sind die einzelnen Renovierungskosten und welche sind dringend notwendig, welche nice to have?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
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  2. gesperrt
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    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    altbau - definitiv.
    für mich haben diese alten häuser einfach auch charakter.
    das haus steht seit etlichen jahren, ihr werdet nicht jünger, dann muss der garten trotzdem bearbeitet werden, im winter der schnee beseitigt werden, familie in der nähe - eindeutig altbau.

  3. Avatar von Carolly
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    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Altbau.

    Warum?
    - Lage. Selbst wenn das Haus irgendwann zusammenfällt, bleibt die Lage.
    - Kosten. Ihr bleibt finanziell flexibel.
    - Bescheidenheit. Ein kleinerer Garten macht weniger Arbeit, ein kleineres Haus ebenso, und wenn beides schon da ist, kann man leichter der Versuchung "größer schöner besser!" standhalten.
    - Unter Zeitdruck kaufen ist sch***e.
    - Die Möglichkeit, das andere Grundstück zu kaufen und zu bebauuen (oder damit zu spekulieren) besteht ebenso, wenn ihr in den Altbau zieht! (Wenn ihr das dann noch wollt.)
    - Eine Renovierung durchzuziehen ist stressig, aber ein Bauvorhaben durchzuziehen ist um keinen Deut besser.
    Genau dieses. Das mit dem Garten moechte ich nochmal unterstreichen. Gross ist nicht wirklich besser. Mein Elternteil wohnt auf einem Dorf und von den Nachbarn oder anderen Dorfbewohnern wird schon erwartet dass der ziemlich grosse Garten gut unterhalten ist. Anders geht das Getuschele los. Mit 71 noch so einen grossen Garten pflegen, oder wenigstens regelmaessig den Rasen zu maehen ist nicht so einfach. Der Teich wurde schon zugeschuetet, viele Zierpflanzen entfernt, aber die Arbeit bleibt trotzdem.


  4. Registriert seit
    17.01.2013
    Beiträge
    3.321

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Bei dem Altbau - so man ihn denn so nennen kann, ist ja "erst" 30 Jahre alt, also noch kein Alter für ein Haus in Schuss - wisst Ihr, was Ihr bekommt. Zumal dort Ärzte vor Ort sind. Das ist nicht zu verachten, wenn Ihr später nicht mehr so mobil seid.

    Heutzutage ein Haus neu zu bauen wäre mir persönlich außerdem ein viel zu großes Wagnis. Es gibt so viele Baumängel derzeit und es reißt nicht ab, weil gescheite Handwerker kannst Du mit der Lupe suchen. Oder seid Ihr handwerklich begabt und könnt viel selber machen bzw. habt Ihr Freunde/Verwandte mit solcher Begabung, die sich einbringen können/wollen? Frag mal Häuslebauer, ob sie wieder bauen wollen ... meist kommt die Antwort "nein, nie wieder".

    Ansonsten stimme ich Wildwusels Argumenten zu .


  5. Registriert seit
    06.07.2016
    Beiträge
    111

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Wow soviele Antwort, vielen Dank euch. Ich bin überrascht, dass viele für den Altbau sind.


    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Fahr hin, stell Dich vors Haus/auf das Grundstück und überlege:

    Will ich hier wirklich wohnen?

    Wenn die Antwort „Eigentlich nicht, aber ich sehe keine andere Alternative um die Ecke kommen“ ist, ist die Entscheidung dafür fast sicher die Falsche.
    War jedenfalls meine Erfahrung.

    Oder wie es eine Freundin ausdrückte:
    „Warum willst Du ein Vermögen ausgeben, ein Eigenheim zu erwerben, wenn Du da garnicht wohnen magst?“
    Das werden wir auf jeden Fall machen.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Altbau.

    Warum?
    - Lage. Selbst wenn das Haus irgendwann zusammenfällt, bleibt die Lage.
    - Kosten. Ihr bleibt finanziell flexibel.
    - Bescheidenheit. Ein kleinerer Garten macht weniger Arbeit, ein kleineres Haus ebenso, und wenn beides schon da ist, kann man leichter der Versuchung "größer schöner besser!" standhalten.
    - Unter Zeitdruck kaufen ist sch***e.
    - Die Möglichkeit, das andere Grundstück zu kaufen und zu bebauuen (oder damit zu spekulieren) besteht ebenso, wenn ihr in den Altbau zieht! (Wenn ihr das dann noch wollt.)
    - Eine Renovierung durchzuziehen ist stressig, aber ein Bauvorhaben durchzuziehen ist um keinen Deut besser.
    Der Garten beim Neubau wäre nur 100 qm größer, statt einen winzigen, hätten wir dann immerhin einen kleinen Garten. Statt 120 qm würde ich ca. 140 qm neubauen. Unter Zeitdruck kaufen ist wirklich scheiße, aber der Markt hier ist irre, wenn man sich nicht schnell entscheidet, kann man hier schlicht nichts kaufen und das wird sich auch Dank der Umgebung hier nicht ändern. Neubau ist vermutlich um einiges stressiger als die Renovierung.

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Wie wohnt ihr aktuell?
    Welche Entfernung zur Arbeit, wie ländlich oder städtisch?
    Habt ihr jetzt einen Garten?

    Ist der Altbau größer oder kleiner als das was ihr jetzt habt?
    Könnt ihr (erstmal) eure Möbel mitnehmen?

    Wie hoch sind die einzelnen Renovierungskosten und welche sind dringend notwendig, welche nice to have?
    Aktuell wohnen wir zur Miete in einem anderen Dorf, momentan noch weiter von der Arbeit und Familie weg, also beide optionen wären auf jeden Fall eine gute Verbesserung. Aktuell haben wir nur Gemeinschaftsgarten, den wir nicht nutzten , da ich lieber mich lieber im Garten alleine Sonne, als mit den Nachbarn zu plaudern. Momentan wohnen wir etwas kleiner, unsere Sachen platzen aber aus allen Näten, bin froh, wenn wir was größeres haben werden, fast alle Möbel sollen mit, nur ein paar Dinge sollen wegen Alters gegen neue getauscht werden. Dringend notwenidige Renovierungskosten belaufen sich auf ca. 20000 bis 25000 Euro . Dinge die man auch noch viele Jahre später machen könnte belaufen sich auf ca. 30000 Euro.

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    altbau - definitiv.
    für mich haben diese alten häuser einfach auch charakter.
    das haus steht seit etlichen jahren, ihr werdet nicht jünger, dann muss der garten trotzdem bearbeitet werden, im winter der schnee beseitigt werden, familie in der nähe - eindeutig altbau.
    Schneeräumflächen wären beim Neubau weniger, aber die Familie in der Nähe ist halt ein wichtiger Punkt.

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Genau dieses. Das mit dem Garten moechte ich nochmal unterstreichen. Gross ist nicht wirklich besser. Mein Elternteil wohnt auf einem Dorf und von den Nachbarn oder anderen Dorfbewohnern wird schon erwartet dass der ziemlich grosse Garten gut unterhalten ist. Anders geht das Getuschele los. Mit 71 noch so einen grossen Garten pflegen, oder wenigstens regelmaessig den Rasen zu maehen ist nicht so einfach. Der Teich wurde schon zugeschuetet, viele Zierpflanzen entfernt, aber die Arbeit bleibt trotzdem.
    Der Garten im Neubau wäre halt nur 100 qm größer, nicht die Welt, aber doch schon so, dass man mehr Möglichkeite hat, als in dem Winziggarten.

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Bei dem Altbau - so man ihn denn so nennen kann, ist ja "erst" 30 Jahre alt, also noch kein Alter für ein Haus in Schuss - wisst Ihr, was Ihr bekommt. Zumal dort Ärzte vor Ort sind. Das ist nicht zu verachten, wenn Ihr später nicht mehr so mobil seid.

    Heutzutage ein Haus neu zu bauen wäre mir persönlich außerdem ein viel zu großes Wagnis. Es gibt so viele Baumängel derzeit und es reißt nicht ab, weil gescheite Handwerker kannst Du mit der Lupe suchen. Oder seid Ihr handwerklich begabt und könnt viel selber machen bzw. habt Ihr Freunde/Verwandte mit solcher Begabung, die sich einbringen können/wollen? Frag mal Häuslebauer, ob sie wieder bauen wollen ... meist kommt die Antwort "nein, nie wieder".

    Ansonsten stimme ich Wildwusels Argumenten zu .
    Das ist auch ein wichtiger Punkt, dass "alte" Haus ist im Prinzip super in Schuss und Mängelfrei, man weiß was man kriegt. Beim Neubau kann schon was schiefgehen. Hab allerdings einige Verwandte die sich gut auskennen und die auch persönlich mit einigen alteingesessenen Bauunternehmen zusammenarbeiten, da würde ich auf Empfehlungen hören bei der Wahl des Unternehmens. Aber trotzdem kann immer was vorkommen, selbst wenn das Unternehmen keine Pfuscher sind. Ist auch eine Doppelbelastung, selbst arbeiten und nebenher dann bauen, man muss ja doch vieles machen und immer present sein.

    Momentan tendiere ich auch eher zum Altbau.

  6. Inaktiver User

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Mir ist aufgefallen, dass Häuser mit den Jahren wachsen. Wenn Du nicht die Tendenz hast alles vollzumüllern sind 120qm für 2 Personen meist wirklich ausreichend. Wände kann man versetzen, Renovieren kann man Raumweise. Übernachtungsgäste können in einer Pension untergebracht werden.

    Wir haben unser Haus eigentlich zu klein gekauft. 160qm wollten wir mind. haben. Es gab nichts, was uns gefallen hat. Geworden sind es nun 125qm - was soll ich sagen: es reicht dicke und man muss einfach weniger putzen, pflegen, renovieren, heizen, einrichten. Ich bin froh mit Mitte 40 ein abbezahltes Haus zu haben - dadurch haben wir wirklich merklich finanziellen Spielraum. Überleg Dir gut, ob Du die nächsten 15-20 Jahre ein Haus abbezahlen willst und wie lange Du danach noch die tilgungsfreie Zeit genießen kannst. Was nützt einem ein abbezahltes Haus kurz bevor man den Löffel abgibt.

    Was mir allerdings wichtig ist und da musst Du einfach für Dich drauf schauen: ein schöner Garten. Ein Grünstreifen ums Haus+Terrasse wäre mir zu wenig. Das gehört für mich mit zur Lebensqualität Haus und unterscheidet damit von der Wohnung.

  7. Inaktiver User

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    -doppelt-

  8. Moderation
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    20.08.2010
    Beiträge
    35.125

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Wie ist eigentlich in dem Altbau die Kellerlage? Wie wäre sie bei dem Neubau?

    Das Haus meiner Mutter hatte 120 qm Wohnfläche, aber voll unterkellert, so daß nichts für einen Hauswirtschaftsraum abging. Heute baut man ja eher ohne Keller, weil das so teuer ist, und wo kein Keller, da kein Wasser im Keller -- bei älteren Häusern weiß man wenigestens meist schon, ob der Keller zu Nässe neigt

    Wo stehen die Autos? Wenn man Parkfläche auf dem Grundstück schaffen muß, sind für zwei Autos mal eben 25 bis 50 qm (je nach Schnitt des Grundstücks und Zufahrtsbedarf).

    Meinst du mit "winzigem" Garten diese typischen modernen Gärten, wo man gerade mal ums Haus laufen kann, oder eben Platz für eine Terrasse für 6 Leute, ein Gerätehaus und ein 3-Meter-Trampolin ist?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Würde auch sehr zum Altbau raten! Neubau ist derzeit in der überhitzten Konjunktur nicht nur extrem nervenbelastend und anstrengend sondern auch schlichtweg finanziell gefährlich, da die gewünschten Firmen einem oft zeitlich entweder extrem hängen lassen oder horrende Preissteigerungen meinen durchsetzen zu können.

  10. Moderation Avatar von Promethea71
    Registriert seit
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    17.136

    AW: Entscheidungsfindung Neubau oder Altbau

    Gibt es eine emotionale Verbindung (gut oder schlecht) zum Altbau und den vorherigen Bewohnern?
    Kennt ihr dort die Nachbarn?
    Keller? Dachboden? Ausbaumöglichkeiten?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
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    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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