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  1. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    wenn die beiden einiges an geld gespart haben, wieso sollen sie dann nicht die genanten dinge alle auf einmal neu kaufen ?
    DAs gibt es hier auf dem Land immer noch öfter. Ein Paar kauft vor der Hochzeit für das zu beziehende Haus innerhalb kurzer Zeit und möglichst in einem Möbelhaus ALLES.
    Da ist nix gewachsen und "erlebt".

    Wirkt schon gelegentlich seltsam. Ungefaähr so wie die Häuser/Wohnungen, die komplett vom Innenarchitekten gestaltet wurden.
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  2. Avatar von schafwolle
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    DAs gibt es hier auf dem Land immer noch öfter. Ein Paar kauft vor der Hochzeit für das zu beziehende Haus innerhalb kurzer Zeit und möglichst in einem Möbelhaus ALLES.
    Da ist nix gewachsen und "erlebt".
    Ja, das kenne ich von hier auch.

    Und ich finde eine solche Vorgehensweise irgendwie schade, weil
    man sich selbst um die Freude am gemächlichen Einrichten bringt.

    Ideen entstehen oft erst im Zuge zunehmender Vertrautheit mit dem neuen
    Wohnumfeld und den Räumlichkeiten.

    Nichts gegen Möbelhäuser - aber ein Großteil des Angebots ist einfach
    Massenware.

  3. Avatar von FrolleinFux
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Das kenne ich eigentlich nur aus den Erzählungen meiner Eltern aus den 60ern. Da hat man nicht ein Bett und einen Schrank gekauft, sondern ein Schlafzimmer. Das hatte zu bestehen aus Bett mit zwei Nachttischen, Frisierkommode mit Spiegel, Kleiderschrank und Bettumrandung.


  4. Registriert seit
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Vor ca. 10 Jahren habe ich mal bei Null neu angefangen. Mein Budget war damals rd. 2.500 Euro. Damit konnte ich mich mit allem, was ich für mich allein benötige, ausstatten: Esstisch und Stühle, Sofa und Beistelltisch, Sideboard, Bücherregale, Bett, Kleiderschrank, Kommode, Waschmaschine und Kühlschrank (Küchenmöbel, Herd und Spüle waren vorhanden), Lampen, Gardinen bzw. Rollos, ein kleinen Teppich.
    Einkaufsquellen waren Möbelhäuser (überwiegend Abteilung Mitnahmemöbel), Internet und das schwedische Möbelhaus sowie Baumärkte und ein Elektrohändler.

    Ich bin seitdem zweimal umgezogen. Den größten Teil der Möbel habe ich noch, andere Stücke wurden ausgetauscht, weil sie in die neuen Räume nicht mehr passten (z. B. Waschmaschine musste von Toplader auf Frontlader umgestellt werden) oder sie waren von so bescheidener Qualität, dass sie den zweiten Umzug nicht mehr überstanden haben (Kleiderschrank). Und es sind einige wenige ganz ausgesuchte Stücke dazu gekommen. Die Nachkäufe schätze ich auf rd. 3.500 bis 4.000 Euro.

    In meiner jetzigen Wohnung war keine Küche und der Küchenraum war für eine Einbauküche besser geschaffen als für eine individuell aus Einzelstücken zusammengestellte Küche. Ich hatte mir aber ein Limit von 4.000 Euro gesetzt (ohne Kühlschrank), mehr war ich nicht bereit in eine Mietwohung einzubauen.

    Also rund 10.000 Euro für eine Zweizimmerwohnung. Ich wohne mit meinem Mann in einer Vierzimmerwohnung, habe mit dem Geld aber nur meine zwei Zimmer, Küche (nur sein nagelneuer Kühlschrank wurde integriert), Bad und Flur ausgestattet.

    Kleine Geschichte am Rande: Meine Esstische (ich habe dasselbe Modell sowohl in meinem Wohnzimmer als auch in der Küche, bei Bedarf können beide ausgezogen und zu einer langen Tafel zusammengestellt werden) wurde in einem Möbelhaus sowohl in der Mitnahmeabteilung als auch auf einer anderen Etage mit Lieferung angeboten. Die Tische mit Lieferung (mit ein paar Wochen Lieferzeit) waren preiswerter.

  5. Avatar von Raratonga
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Ich würde auch die Möbelstücke um ein besonders wichtiges, zentrales, schönes und hochwertiges Möbelstück herumgruppieren.
    Auch planerisch. Im Wohnzimmer wäre es das Sofa, wenn Euch eine Sofalandschaft so wichtig ist.
    Wenn es erstmal im Zimmer steht, seht ihr wo noch Platz wäre und was noch passen würde. Eine klassische Wohnwand könnte dann das Zimmer und das Raumgefühl "erschlagen".
    Dann also lieber etwas Leichtes, Luftiges.

    Was die Farben betrifft, so planen Designer mit einer Grundfarbe und einer Akzentfarbe für Accessoires, zum Beispiel Kissen.
    Auch das Licht ist wichtig, lieber mehrere Lichtinseln anstatt einer einzigen zentralen Beleuchtung.

    Ich persönlich bin nicht fit mit den entsprechenden Simulationsprogrammen, deshalb würde ich nur mit den zentralen Möbelstücken einziehen und den Rest dazu kaufen, wenn ich den realen Eindruck vor Ort habe, sehen kann, wo noch wieviel Platz ist, wie die Lichtverhältnisse bei Tage sind und was passen würde.

    Was die Kosten betrifft, so kannst Du Dich vielleicht an den Versicherungssummen der Hausratversicherer orientieren. Dort musst Du die m² angeben und bekommst eine bestimmte Summe für niedrigen, mittleren oder hohen Wohnwert erstattet. Da kannst Du ja erkennen, was für eine Neuanschaffung veranschlagt wird.


  6. Registriert seit
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Hier noch eine Stimme für das 'Wachsen lassen' (auch wenn Du danach gar nicht gefragt hast :-)). Uns ging es z.B. mit dem Wohnzimmer so, dass wir eigentlich dachten, dass wir wissen, wie wir es stellen wollen, aber aus finanziellen Gründen erstmal die alten Sachen reingestellt hatten. Nachdem wir ein paar Wochen drin waren, fiel uns auf, dass wir uns einfach nicht wohl fühlen in dem Raum. Dann fingen wir mit Umstellen an, bis wir schließlich eine Anordnung hatten, die uns gefiel. Und dann war irgendwann auch das Geld für die Möbel da, die wir dann entsprechend gestellt haben. Hätten wir gleich die neuen Möbel gekauft, dann hätte das von den Maßen her mit dem Umstellen nicht gepasst. Also war ich im Nachhinein froh, dass wir uns Zeit gelassen haben.


  7. Registriert seit
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    wenn die beiden einiges an geld gespart haben, wieso sollen sie dann nicht die genanten dinge alle auf einmal neu kaufen ?
    warum sollte man in einer bunten mischung wohnen, wenn das notwendige kleingeld vorhanden ist ?
    Weil man sich zu Hause nicht wie in der Möbelausstellung fühlen möchte?

  8. Avatar von ja-aber
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Ich liebe den Stil meiner Kindheit, also Möbel der 60er und 70er. Leider bin ich mittlerweile nicht mehr allein damit. Aber ich habe SEHR viele Möbel gebraucht gekauft. Am Rande einer Großstadt und mit Hilfe von Ebay-Kleinanzeigen habe ich da so manches geniales Stück gefunden. Budget gering. Ich habe sehr viele schöne (wie ich finde) Einzelstücke, z.B. ein String-Regal für kleines Geld - oder mein Lieblingsstück: ein Eichen-Sideboard aus den 50er Jahren massiv, 2,5m lang, 60cm tief, da ist meine GESAMTE Wolle drin, und ich habe echt viel Wolle. Gekostet hat das 50 Euro inklusive Bringservice, weil das Riesendrum in den Wagen des Verkäufers reinging :-) - das habe ich übrigens schon oft gefragt, ob derjenige es gegen großzügige Bezahlung auch bringen würde. Ich fahre einen Kleinwagen... hat schon ein paarmal geklappt.

    Meine Küche ist ziemlich klein. Mir war es wichtig, einen Apothekerschrank zu haben und den Ofen in Brusthöhe und hohe Oberschränke - und ich wollte ein leeres Fach für eine nicht fest installierte Mikrowelle. Damit hatte ich im Möbelhaus damals nur noch die Wahl zwischen einer Küche ;-) die hat damals ca. 7000 Euro gekostet, aber war sicher deutlich kleiner als Eure künftige. Niemals nicht würde ich zwei Dinge kaufen: Lackierte Fronten, einfarbige helle Arbeitsplatten. Es sei denn, man putzt echt gern. Selbst meine gesprengelte Arbeitsplatte hat schon einige farbliche Auffälligkeiten über die Zeit abgekriegt. Genial fänd ich Marmor. Und ich hasse leidenschaftlich meinen Fliesenspiegel (der war damals im Hauspreis inbegriffen). Nimm was ohne Fugen.

  9. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Was kostet eine neue Wohungseinrichtung?

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Ich liebe den Stil meiner Kindheit, also Möbel der 60er und 70er. Leider bin ich mittlerweile nicht mehr allein damit. Aber ich habe SEHR viele Möbel gebraucht gekauft. Am Rande einer Großstadt und mit Hilfe von Ebay-Kleinanzeigen habe ich da so manches geniales Stück gefunden. Budget gering.
    Ich mag diese Epoche auch sehr gern. Mittlerweile ist es schwierig, noch günstig etwas zu finden (außer Geschirr). Ich könnte mich in den Allerwertesten beißen, dass ich meiner Mutter früher so zugeredet habe, ihre dänischen Teak-Sessel mit Tweedbezug zu entsorgen. Aber damals fand ich sie so schrecklich!
    Ich habe aber kürzlich in einem Haus, das komplett entkernt werden sollte, eine sensationelle Lampe gefunden. Sie ist kein Original von Bakalovits und die Kristalle sind nicht handgeschnitten. Aber sie ist original aus der Zeit. Sie hängt jetzt in meiner modernen, ja: Hochglanz-Küche.

    Niemals nicht würde ich zwei Dinge kaufen: Lackierte Fronten, einfarbige helle Arbeitsplatten. Es sei denn, man putzt echt gern. Selbst meine gesprengelte Arbeitsplatte hat schon einige farbliche Auffälligkeiten über die Zeit abgekriegt. Genial fänd ich Marmor. Und ich hasse leidenschaftlich meinen Fliesenspiegel (der war damals im Hauspreis inbegriffen). Nimm was ohne Fugen.
    Ich hatte dieselbe Meinung zu Hochglanzfronten. Weil meine Küche recht dunkel ist, habe ich mich überzeugen lassen - und ich bin begeistert! Ich hab die Küche seit ca. 2 Jahren und trotz zweier großer Hunde sind die knallweißen Fronten nie versifft. Man sieht auch keine Fingertapper. Außerdem reicht einmal leicht feucht drüberwischen. Vorher hatte ich matte Fronten, die wollten mehr Beachtung.
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