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  1. User Info Menu

    Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Hallo Zusammen,

    mein Freund und ich überlegen ein Haus zu kaufen. Unsere Vorstellung ist, ein älteres Haus zu kaufen und dieses über die Jahre mit viel Eigenleistung in unsere Wunschimmobilie zu verwandeln.

    Wir schauen uns seit einiger Zeit auf dem Markt um und sind jetzt über eine Zwangsversteigerung auf ein Objekt gestoßen, welches uns interessiert. Lt. Wertgutachten wird der Verkehrswert mit 176 TEUR angegeben.

    Ersteigern möchten wir die Immobilie nicht, sondern sind eher an einem Vorabverkauf interessiert.
    Was meint ihr, welcher Kaufpreis ist da realistisch? Der VW ist auch nur geschätzt worden, da der Gutachter nicht ins Haus gekommen ist.

    Wir stellen uns ungefähr 135 TEUR ist das realistisch oder würden wir uns damit blamieren?

    Grüße

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Ihr könnt ja mal ein Angebot in dieser Höhe machen. Warum wollt ihr das Haus nicht ersteigern, wrum Vorabkauf?
    Wer entscheidet das? Ist die Bank der Gläubiger?
    Ist das Haus vermietet oder wohnt der Eigentümer drin?

  3. Inaktiver User

    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Das kann man so pauschal nicht beantworten. Bei uns uns kosten Zwei-Zimmer-Wohnungen schon über 180.000 Euro... Es kommt auf Größe, Lage und Zustand des Hauses an... Aber auch ich stelle mir die Frage - warum nicht ersteigern?
    Unser Haus ging seinerzeit für die Hälfte des Verkehrswertes weg...

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Wenn das Haus vermietet ist, werdet ihr es nicht leicht haben den Mieter aus dem Haus zu bekommen, denn durch die Versteigerung wird der Mietvertrag nicht berührt. Ihr müsst also die normale Kündigung anstreben, und das kann dauern, auch bei Eigenbedarf.

    Anders wenn es sich um den Eigentümer im Haus handelt, wenn das Haus versteigert ist MUSS der Eigentümer ausziehen. Tut er das nicht, könnt ihr ihn peer Räumungsklage rausklagen. Die Kosten von ca. 5000 Euro können allerding bei Euch hänegn bleiben, da beim Eigentümer wohl nix mehr zu holen ist.

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Zitat Zitat von Anastasia1960
    Wenn das Haus vermietet ist, werdet ihr es nicht leicht haben den Mieter aus dem Haus zu bekommen, denn durch die Versteigerung wird der Mietvertrag nicht berührt. Ihr müsst also die normale Kündigung anstreben, und das kann dauern, auch bei Eigenbedarf.

    Anders wenn es sich um den Eigentümer im Haus handelt, wenn das Haus versteigert ist MUSS der Eigentümer ausziehen. Tut er das nicht, könnt ihr ihn peer Räumungsklage rausklagen. Die Kosten von ca. 5000 Euro können allerding bei Euch hänegn bleiben, da beim Eigentümer wohl nix mehr zu holen ist.
    Hallo,

    das möchte ich noch einmal konkretisieren und z.T. richtigstellen:

    Ist das Haus vermietet, müsst Ihr kündigen, ggf. Räumungsklage erheben und ggf. zwangsräumen - u.U. ein langer, steiniger und teurer Weg.

    Wohnt der Eigentümer im Haus, stellt der Zuschlagsbeschluss den Räumungstitel dar, d.h. es ist keine weitere Räumungsklage erforderlich. Wenn er aber nicht freiwillig auszieht, bleibt Euch wieder nur die (teure) Zwangsräumung und es soll gelegentlich Eigentümer geben, die dem Erwerber noch als netten Gruß ein paar ordentliche Schäden an der Immobilie hinterlassen. Und es sol auch vorkommen, dass die Ehefrau des Eigentümers (oder wer auch immer) plötzlich einen Mietvertrag mit dem Eigentümer "hervorzaubert" und sich ohne Kündigung und Räumungsklage weigert auszuziehen.

    Viele Grüße
    Mandelblüte

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    @Mandelblüte, ja so ist es... bin eben ein Laie... also vorsicht beim Ersteigern eines Hauses.... aber ein Bekannter von mir hat schon gute Geschäfte damit gemacht :-))

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Wenn der Gutachter nicht ins Haus kommt, würde ich mit folgendem rechnen:

    1.) Bereits möglicherweise existierende gravierende Schäden, Ihr kauft hier die Katze im Sack!

    2.) Eigentümer, die Ihre Lage nicht realistisch einschätzen. Diese werden geg. das Haus soweit demolieren, wie möglich. Dies kann bis zur Zerstörung der Installationen und des Fußbodens gehen.

    Bei der Zwangsversteigerung heißt das: Dieses Risiko in das Gebot mit einkalkulieren.

    Beim Vorabverkauf habt Ihr sicher die Chance, die Wohnung zu besichtigen. Interessant ist u. U. auch, das Haus zu kaufen, nachdem eine Ersteigerung ergebnislos verlaufen ist, insbesondere dann, wenn zu Eurem Gebot der Eigentümer schuldenfrei sein Haus los wird.

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Ich war schon bei mehreren Zwangsversteigerungen anwesend. Es ist auch oft so, dass die Gläubiger-Bank das Objekt ersteigert um allzu billiges Verschleudern der immobilien entgegen zu wirken. Besonders wenn mit dem zu erwatendem Versteigerungspreis die Hypothek nicht abgedeckt ist. ..... also man muss schon einiges an Nerven haben um bei einer Versteigerung mitzubieten.

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Zitat Zitat von naduah77
    Hallo Zusammen,

    mein Freund und ich überlegen ein Haus zu kaufen. Unsere Vorstellung ist, ein älteres Haus zu kaufen und dieses über die Jahre mit viel Eigenleistung in unsere Wunschimmobilie zu verwandeln.

    Wir schauen uns seit einiger Zeit auf dem Markt um und sind jetzt über eine Zwangsversteigerung auf ein Objekt gestoßen, welches uns interessiert. Lt. Wertgutachten wird der Verkehrswert mit 176 TEUR angegeben.

    Ersteigern möchten wir die Immobilie nicht, sondern sind eher an einem Vorabverkauf interessiert.
    Was meint ihr, welcher Kaufpreis ist da realistisch? Der VW ist auch nur geschätzt worden, da der Gutachter nicht ins Haus gekommen ist.

    Wir stellen uns ungefähr 135 TEUR ist das realistisch oder würden wir uns damit blamieren?

    Grüße
    Wennn die Lage stimmt, würde ich ruhig das Angebot abgeben. Draufsatteln könnt ihr immer noch, wenn es zu wenig ist. Wir haben auch ein Haus kurz vor der Zwangsversteigerung gekauft. Der Eigentümer wohnte noch drin, Ehefrau und Kinder vor Jahren ausgezogen und er hat keinen Unterhalt bezahlt. :-(

    Der Vorteil beim Vorabkauf war, dass wir uns mit dem Verkäufer noch einigen konnten. Wir haben ihm noch etwas Geld extra gegeben, ihm dafür Dinge abgekauft und er hat das Haus schnell geräumt und verlassen, so dass wir mit auch schnell dem Umbau anfangen konnten. Ein weiterer Voteil war, dass wir eine Gewährleistung für versteckte Mängel gegenüber dem Vorbesitzer hatten und bei der Lage hätte das Haus diesen Preis voraussichtlich auch in der Zwangsversteigerung gebracht.

    Unser Haus ist etwa 20 Jahre alt. Ein älteres hätten wir auch nicht gekauft, weil dann zuviel daran gemacht werden müsste. Es sind schon so manche Beziehungen zerbrochen, weil jahrelang auf einer Baustelle gelebt wurde.
    Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
    seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.
    George Bernard Shaw

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    AW: Realistischer Kaufpreis für ein Haus?

    Zitat Zitat von Anastasia1960
    Wenn das Haus vermietet ist, werdet ihr es nicht leicht haben den Mieter aus dem Haus zu bekommen, denn durch die Versteigerung wird der Mietvertrag nicht berührt. Ihr müsst also die normale Kündigung anstreben, und das kann dauern, auch bei Eigenbedarf.
    Das stimmt so nicht, der Ersteigerer in der Zwangsversteigerung hat ein Sonderkündigungsrecht.

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