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  1. Moderation

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Ich kenne das Haus zwar nicht, aber mir fallen da knarrende Treppen, feuchte Keller, muffiger Geruch und billige Zwischendecken ein. U.U. als Holzkonstruktion?

    Eine schicke Wanne kann man überall hinstellen und auch ein paar hübsche Fliesen ankleben. Genau wie Tapeten und Fußbodenbeläge. Dann sieht man zwar nichts mehr von dem alten Kram, aber der Kern bleibt trotzdem 50er.
    Ja. Und die Schallübertragung!

    Am besten wäre, man könnte das mal einen Monat testen. Mit einer Matratze kann man das machen, bei einer Wohnung/Haus nicht, eigentlich widersinnig.

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Da sagst Du was! In bestimmten Regionen hast Du schon verloren, wenn Du nicht innerhalb einer halben Stunde zusagst...

    Ich würde in jedem Fall eine Liste machen! Und dann sehen, was veränderbare Parameter sind. Alte Leitungen kann man ersetzen. Schallübertragung bleibt.

    Im Treppenhaus wohnt man nicht, da würde ich nur schauen, wie gepflegt es ist und was so rumsteht. Es sollte sauber und leer sein, da Fluchtweg.

  3. Inaktiver User

    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier ist es so daß seitdem sie eingesetzt ist, die Kosten enorm gestiegen sind und sie offensichtlich mit einem der Handwerker (Heizung/Sanitär) sowie dem Verwaltungsbeirat (DVAG Provisionsjäger) gemeinsame Sache macht. Es wurden bei uns mehr als 24000 €uro ohne Beschluss entnommen für angebliche Reparaturen. Die Rechnung dazu läßt sie weder einsehen, noch rückt sie diese als Kopie heraus.
    Und sowas ist leider kein Einzelfall.

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Wir würden uns immer die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen geben lassen um etwas mehr auf der sicheren Seite zu sein, wenn wir denn endlich mal "die" Wohnung finden würden. Würden uns die nicht bereit gestellt werden, wäre die Wohnung für uns raus.
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    haus oder etw ist auch eine frage des alters. ich hatte jahrelang ein haus, heute wäre mir der kasten zuviel arbeit.

    ich wohne in einer einliegerwohnung in gehobener gegend, habe einen grossen garten. das ist optimal. die wohnung ist gemietet, ich habe aber eine etw gekauft und vermietet. das haus hier ist baujahr 1964, hat allerdings ein bankdirektor mal gebaut und da war geld da, die substanz ist 1a.

    vorsicht bei 50-er-jahre-bau! sind fi-schutz-schalter drin? wie ist die substanz? bitte investiert in einen sachverständigen, bevor ihr so ein altes gemäuer kauft.

    luci

    ps: stufen in die wohnung? mh . . hast du schon mal ein gebrochenes bein gehabt? soll ja vorkommen . .
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Mein Entschluss ist gefallen, ich werde die Wohnung nicht kaufen.

    Sie ist optisch schön, aber sehr unpraktisch - wir würden dort nicht glücklich werden - und den angesetzten Verkaufspreis nicht wert. Und ich hätte vor dem Haus und im Haus mehr Stufen als in den meisten Reihenhäusern.

    Manchmal lässt man sich halt kurz blenden.

    So viel Unterstützung in der BriCom ist wirklich sehr, sehr schön.
    Geändert von Schlehdorn (09.10.2014 um 09:19 Uhr)
    „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
    Albert Einstein

  7. Moderation

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Hängt davon ab, was du tun willst und wieviel Zeit du hast. Ein Haus ist viel mehr Arbeit als eine ETW, aber dafür kannst du in einem freistehenden Einfamlienhaus einen großen Hund haben, Saxophon spielen, und bis nachts um drei Mädelsabend halten, du hast (meistens) mehr Stauraum, und wenn du *gerne* gärtnerst und heimwerkst relativiert sich die Arbeit, die zu tun ist.
    Alternativ kannst du auch mit Geld nach der Mehrarbeit werfen. Nur wenn du weder Lust noch Talent noch Geld hast, ein Haus und einen Garten zu pflegen, dann wird's kritisch.

    Ein anderer Punkt ist, daß es recht schwer ist, Häuser in Innenstadtlage zu kriegen, und freistehende schon mal sowieso. Wenn du also nicht Geld wie Heu hast, oder bereit bist, längere Wege auf dich zu nehmen, schwingt die Waage Richtung ETW.

    Für mich wäre ein Haus nicht zu wuppen, vom Aufwand her.

    Der Grund, daß man den bösen Nachbar nicht entkommen kann, ist ja meistens, daß man das Einkommen eines ganzen Lebens (inklusive des noch zu lebenden) in ein unbewegliches Objekt gesteckt hat. So gesehen ist eine ETW, für die man das Geld verhältnismäßig locker auf den Tisch legen kann, ein wesentlich besserer Schutz vor eskalierenden Nachbarschaftsdramen als ein Haus, das einem nicht mal das Geld für einen Möbelwagen läßt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Ich wohne z.Zt. noch im eignen Haus, ziehe aber nächstes Jahr in eine Eigentumswohnung.


    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Hat man eine ETW mit einer guten Verwaltung und annehmbaren Nachbarn, muss man sich um fast gar nichts kümmern. Man muss den Rasen nicht mähen, keine Wartung der Heizung durchführen lassen, sich nicht mit dem Schornsteinfeger herumärgern. Wenn es reinregnet oder die Heizung ausfällt, alles Arbeit der Hausverwaltung.

    Hat man ein Haus, muss man das alles selbst machen.
    Eben und das muss man gern machen, sonst wird es zur Belastung.
    Mir wurde es einfach zuviel, dafür ist mir meine Freizeit mittlerweile zu schade. Dazu kommt meine angeschlagene Gesundheit.

    Mein Haus (Reihenhaus) ist - leider - auch 50er Jahre und die Warnungen hier kann ich nur bestätigen. Die Erfahrung musste ich erst machen, mich hat damals leider keiner gewarnt.

    Ich habe da ein Vermögen reingesteckt von Erneuerung der kompletten Elektrik, neue Küche, neues Bad bis zum neuen Dach. Und dann all die Schäden, die der Vorbesitzter durch seine laienhaften Renovierungen verursacht hatte.

    Ich fand es damals toll, so viel Platz (da habe ich noch nicht daran gedacht, dass man das alles ja auch ständig sauber und instand halten muss und wieviel Arbeit das macht), der Garten... wo ich mittlerweile eigentlich nur noch gegen die Gierschinvasion der Nachbarn arbeite, eine wahre Sisiphusarbeit.
    An Freizeitwert habe ich von meinem Garten und der Terasse in all den Jahren nur wenig gehabt. Bei all der Arbeit, di ich mit dem Haus hatte, blieb nämlich kaum noch Freizeit übrig.


    Hausbesitzer sind eigentlich immer am renovieren (was entsprechend Lärm verursacht). Und wenn nicht die Bohrmaschine dröhnt, dann sind sie am Dauergrillen (meine Nachbarn im Sommer jeden Tag- man darf ja im eigenen Haus machen, was man will ).

    Meine neue Eigentumswohnung ist Baujahr 2005 und Energieeffizeinsklasse A. Die Hausverwaltung arbeitet sehr gut. Natürlich habe ich die Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Abrechnungen vor Kaufentscheid bekommen. Der ehemalige Eigentümmer war auch sehr kooperativ und offen, hat mir auch die Probleme geschildert, die bisher auftraten (sie hatten früher eine sehr schlechte Hausverwaltung). Das Haus ist gepflegt und es wird auch laufend instand gehalten.


    Ich will gar nicht sagen, das ETW besser ist als Haus, Probleme können überall auftreten. In erster Linie ist es eine persönliche Entscheidung, wie groß die Bereitschaft ist, sich um die Wohnung/das Haus zu kümmern.

    Beim eigenen Haus muss man es. Ein Haus will laufend instand gehalten werden und darum muss man sich selber kümmern. Eigener Garten bedeutet nicht nur Platz für Party und Grillen, sondern auch viel Arbeit. Man sollte sich gründlich überlegen, ob man das auch will.
    Vor dem Kauf sieht man oft nur die Freiheiten, die man im eigenen Haus hat, aber nicht die Verantwortung.
    Geändert von Tabitha (10.10.2014 um 11:41 Uhr)
    Behindert ist man nicht, behindert wird man.

  9. gesperrt

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Für mein Gefühl war und ist eine ETW die Kombination der Nachteile von Mietwohnung und Haus. Mein Haupt-Gegenargument: ich bin nicht mehr Herrin der Entscheidungen. Im eigenen Haus kann ich den Handwerker beauftragen, dem ICH vertraue, wenn es mir zu viel Arbeit macht, kann ich Hausmeisterarbeiten auch delegieren. ok, ich zahle dann nicht nur anteilig, aber die Einheit ist ja auch kleiner; jedenfalls wird getan, was ICH für richtig halte und möchte und zu dem Zeitpunkt, der MIR richtig erscheint. Würde mir grade noch fehlen, dass jemand darüber bestimmt, ob ich Haustiere halten oder Wäsche auf dem Balkon trocknen darf oder wie die Markise auszusehen hat!

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    AW: Haus oder Eigentumswohnung

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Für mein Gefühl war und ist eine ETW die Kombination der Nachteile von Mietwohnung und Haus.

    Nachteile des Hauses? Da ist doch grade, dass ich alles selber machen muss. Bei der ETW kümmert sich darum die Verwaltung, ich nur um den Kram in der Wohnung (und das reicht mir).



    Mein Haupt-Gegenargument: ich bin nicht mehr Herrin der Entscheidungen.
    Dafür hast du aber auch die alleinige Verantwortung.
    Ich bin mit der Wahl von Handwerkern (denn ich vertraut habe) auch schon ganz schön reingefallen.



    Würde mir grade noch fehlen, dass jemand darüber bestimmt, ob ich Haustiere halten oder Wäsche auf dem Balkon trocknen darf oder wie die Markise auszusehen hat!
    Es entscheidet ja nicht irgendjemand oben sondern die Eigentümergemeinschaft, also auch du.
    Ist quasi Demokratie versus Alleinherrschaft (im Haus).

    Ich bin inzwischen ganz froh über eindeutige klare Regelungen statt Anarchie.
    Behindert ist man nicht, behindert wird man.

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