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  1. Inaktiver User

    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Mir stellt sich oft die Frage, ob nicht das sogar gezielt eingesetzt wird, um das Solidaritätsgefühl der Menschen zu brechen. Die Schere wird immer weiter geöffnet, die Ungerechtigkeiten nehmen zu und der Egoismus wird gefördert.

  2. gesperrt

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    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Ich glaube eher, man sucht immer öfter einen Dummen, der zahlt. Wenn das so weitergeht, wohnen bald alle unverheiratet in 45 qm Wohnungen. Die werden nicht enteignet, wenn man durch unsere tolle Wirtschaftspolitik zum Sozialfall wird. Man kann sich ja gegenseitig besuchen und keiner kann einem so eine eheähnliche Beziehung andichten.

    Man nimmt erst den Menschen die Chance, selbst für sich gut zu sorgen und dann sucht man einen Dummen, der für die Menschen aufkommt. Und wenn man dann hier Tipps gibt, wie man sich halbwegs retten kann, wird man von gewissen Neunmalklugen dafür auch noch angepampt. Per PN.

    Solange man der Bevölkerung verklickern kann, dass die ganzen "Sozialversager" an ihrer Misere selbst schuld sind, ist doch alles gut! Sie schämen sich und halten die Klappe.

    Die Spanier und Griechen protestieren inzwischen ... Es ist auch nicht ihre Schuld. Sie wissen das, bei uns sehen das nur wenige.

  3. gesperrt

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    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Man nimmt erst den Menschen die Chance, selbst für sich gut zu sorgen und dann sucht man einen Dummen, der für die Menschen aufkommt. Und wenn man dann hier Tipps gibt, wie man sich halbwegs retten kann, wird man von gewissen Neunmalklugen dafür auch noch angepampt. Per PN.

    Solange man der Bevölkerung verklickern kann, dass die ganzen "Sozialversager" an ihrer Misere selbst schuld sind, ist doch alles gut! Sie schämen sich und halten die Klappe.

    Die Spanier und Griechen protestieren inzwischen ... Es ist auch nicht ihre Schuld. Sie wissen das, bei uns sehen das nur wenige.
    Das Fett gedruckte stimmt leider oft.

    Ich habe allerdings das Glück, eine Pflegezusatzversicherung zahlen zu können - übrigens nicht aus der Portokasse.

    Wer das nicht kann, der hat meinen Segen für Tricks.

    Wobei ich nicht verstehe, warum die TE nicht selbst arbeitet und für sich sorgt und vorsorgt.

    Kann natürlich sein, dass sie eben einfach keine angemessen bezahlte Berufstätigkeit findet, obwohl sie sich anstrengen will und vor allem kann(!).
    Wenn es so ist, dass sie will aber nicht kann, meinen persönlichen Segen für Tricks hat sie dann.

  4. Inaktiver User

    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Ja, man kann mit seinem Heim auch Glück haben.
    Man kann dem Glück aber auch auf die Sprünge helfen indem man rechtzeitig (d.h. wenn man noch total fit und in der Lage ist, selbständig zu wohnen) darüber nachdenkt, welche Lebensumstände man sich wünscht, wenn man einmal zu gebrechlich ist, um allein in Haus oder Wohnung zu leben.
    Nach meinen Erfahrungen macht das kaum einer. Begründung: Vielleicht erlebe ich diesen Status ja gar nicht, man kann doch nicht alles planen, dafür ist später noch Zeit etc. etc.
    Wenn man kurzfristig zum Pflegefall wird und sich vorher nicht umgesehen hat, dann muss man halt nehmen, was man kriegen kann.

  5. gesperrt

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    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Ich habe darüber nachgedacht und würde dann gern in einer barrierefreien Stadtwohnung wohnen, zusammen mit meinem Liebsten und einem modernen Serviceroboter. Mein Liebster ist deutlich jünger und ich hoffe, dass es ihm dann gut geht. Der Serviceroboter soll uns den Alltag erleichtern und auch Pflegejobs übernehmen können. Ich hoffe, dass bis dahin die Dinger weit genug sind. Als Alternative wäre ein Aupair denkbar. Oder beides.

    Die finanziellen Mittel dafür hätte ich. Dafür gern, aber nicht für ein Pflegeheim.

    Mit einem Bauträger für ein geeignetes Objekt habe ich bereits Kontakt aufgenommen. Fur den Roboter kalkuliere ich mal mit 30000 nach heutiger Kaufkraft.

  6. Inaktiver User

    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man kann dem Glück aber auch auf die Sprünge helfen indem man rechtzeitig (d.h. wenn man noch total fit und in der Lage ist, selbständig zu wohnen) darüber nachdenkt, welche Lebensumstände man sich wünscht, wenn man einmal zu gebrechlich ist, um allein in Haus oder Wohnung zu leben.
    Nach meinen Erfahrungen macht das kaum einer. Begründung: Vielleicht erlebe ich diesen Status ja gar nicht, man kann doch nicht alles planen, dafür ist später noch Zeit etc. etc.
    Wenn man kurzfristig zum Pflegefall wird und sich vorher nicht umgesehen hat, dann muss man halt nehmen, was man kriegen kann.
    Das ist ein ganz wesentlichern Aspekt!
    Nun hat sicher nicht jeder die Möglichkeit, alles, was wünschenswert wäre, auch zu realisieren - auch bei guter und frühzeitiger Planung nicht.
    Aber es ist beruhigend, zu wissen, das man das Mögliche getan hat. Und es macht für die Angehörigen vieles einfacher, wenn frühzeitig kommuniziert wurde, was sich ein Familienmitglied im Fall des Falles wünscht.
    Ich habe alle Hochachtung vor meiner Mutter, die schon vor einigen Jahren schriftlich sehr vieles geregelt hat. Sie lebt z.B. in einem riesigen Haus, das ihr gehört. Beim Anwalt liegt eine Verfügung, dass meine Schwester und ich berechtigt sind, das Haus zu verkaufen in dem Moment, wo sie nicht mehr selbst für sich sorgen kann. Mit dem Erlös soll dann die Pflege finanziert werden.
    Das sind klare Ansagen, die im Ernstfall zum einen jeden Zweifel ausschalten, was die betreffende Person nun selbst eigentlich gewollt hätte - und die hoffentlich den Ablauf beschleunigen, wenn das Geld dringend gebraucht wird. Ein Haus zu verkaufen, das einem nicht gehört, ist nämlich nicht so einfach...

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    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Das ist natürlich ideal, und nebenbei glaube ich, dass es gar nicht so einfach ist, seinem nahenden Ende so ins Gesicht zu sehen, dass man sich wirklich auf solche Vorbereitungen einlässt. Respekt!
    Übrigens ist es mittlerweile auch als einzelperson recht einfach geworden, Häuser zu vermieten, dank erstaunlicher Fortschritte in Sachen [...] Computerprogrammen braucht man dafür jetzt kein Studium mehr (Aber lesen und Rechnen können ist natürlich nie verkehrt ;) ). Das nur für die Threaderstellerin, die sich vielleicht auf die Weise ein regelmäßiges Einkommen sichern könnte.
    Was die interessante Off-Topic-Diskussion hier angeht, muß ich sagen, Ja, die Gesellschaft wird gespalten, und die Menschen wissen nichts besseres, als eine große Koalition herbeizuwählen. Die wollen das doch, oder es ist ihnen egal, dass ein wachsender Teil der Gesellschaft zu Menschlichem Ballast degradiert wird. Wenn man da erstmal drinsteckt, wird es schnell immer schwerer, aus eigener Kraft wieder aufzustehen. In dem Sinne empfehle ich euch auch einen Blick auf diese Petition. Ist nicht viel, aber immerhin.
    Geändert von Inaktiver User (28.11.2013 um 21:04 Uhr) Grund: Werbelink gelöscht, bitte AGB beachten!

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    AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?

    Ja, die Programme machen es einem teiweise schon sehr einfach. Hab gesehen bei dem gibt es auch eine Testversion, das empfehle ich gleich mal weiter!

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