Du müsstest für die Pflege aufkommen. Die Behörden erwarten, dass Du Dein Einkommen oder wovon Du lebst, angibst. Bzw. dem Finanzamt wird dies sicher bekannt sein, nehme ich an (spätestens nach diesem Beitrag :-)). Ob Du dann das Haus verkaufst, oder von Deinen Zinsen etwas abgibst, ist ihnen letztlich egal.
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Ergebnis 11 bis 20 von 218
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09.10.2013, 14:09
AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?
Geändert von Fourthhandaccount (09.10.2013 um 14:13 Uhr)
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09.10.2013, 14:10
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09.10.2013, 14:11
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09.10.2013, 14:13
AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?
Soweit ich weiß, werden die Eigentumsverhältnisse der letzten 10 Jahre geprüft und sind für das Einkommen maßgeblich. Überschreibt deine Mutter dir jetzt das Haus und muss erst später ins Pflegeheim, trägt der Staat die restlichen Kosten (zuerst prüft er, ob zu unterhaltspflichtig bist-kommt auf dein Einkommen an). Muss sie allerdings vorher staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, dann ist es egal, wem das Haus gehört, ob dir oder deiner Mutter.
In meinem sehr nahen Familienumfeld ist genau dieser Fall eingetreten. Oma pflegebedürftig und Fall fürs Pflegeheim. Besitz einer Eigentumswohnung. Da wurde angedacht, die Wohnung auf den Enkel umschreiben zu lassen, war aber zu spät. Ist irgendwo auch logisch, sonst könnte ja jeder noch sein Eigentum vorher "entziehen". Da gilt eben meines Wissens diese 10 Jahresfrist. Ob es eine Rolle spielt, dass du im Haus wohnst, weiß ich nicht. In dem mir bekannten Fall musste die Wohnung verkauft werden, obwohl die Tochter das Geld gut hätte brauchen können nach Scheidung, und von dem Erlös wird das Pflegeheim bezahlt.
Finde ich auch richtig, denn sonst müsste es ja die Allgemeinheit tragen. Und das fände ich bei vorhandenem Vermögen falsch und ungerecht.bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb
Werde, die du bist

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09.10.2013, 14:19
AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?
Ich habe aber mal gelesen, dass Rücksicht darauf genommen wird, wenn man in dem Haus wohnt und eben kein Einkommen hat.
Oder so heißt nur, dass ich es nicht genau weiß. Darum der Smily.
Ja, das ist natürlich ein Problem und das wissen wir.
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09.10.2013, 14:22
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09.10.2013, 14:24
AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?
Das ist später so geplant. Dann werde ich das Haus verkaufen.
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09.10.2013, 14:25
AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?
Dann verfügst Du über Vermögen. Vermögen wird angerechnet.
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09.10.2013, 14:26
AW: Mutter ins Pflegeheim-muss das Haus verkauft werden?
Du kannst dir das Haus ruhig überschreiben lassen, es gibt keine besonderen Vergünstigungen für betagte Hauseigentümer. Bevor deine Mutter ins Pflegeheim zieht, sollte sie danach noch 10 Jahre durchhalten.
Aber da du die Pflege selbst übernehmen willst, besteht gar keine Notwendigkeit. Außerdem könnt ihr im Pflegefall mit Leistungen der Pflegeversicherung rechnen. Die reichen zwar nicht für einen Heimplatz, aber du könntest Pflegegeld bekommen oder einen Pflegedienst zur Unterstützung kommen lassen. Es gibt auch noch die Möglichkeit, über eine Agentur eine Pflegerin aus Osteuropa kommen zu lassen. Das ist i.d.R. günstiger als ein Heimplatz. Du kannst auch eine Haushaltshilfe engagieren, die dir bei der Betreuung der alten Dame hilft. Tätigkeiten wie Essen anreichen kann die auch.
Und wer weiß? Vielleicht wird deine Mutter gar kein Pflegefall? Auch heute sterben immer noch viele alte Leute plötzlich und unerwartet.
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09.10.2013, 14:28



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