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  1. User Info Menu

    Frage Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Hallo,

    ich überlege, meine Arbeitszeit zu reduzieren. Nicht gleich, sondern in 5-8 Jahren. Von aktuell 37,5 Stunden auf vielleicht 30-35 Stunden pro Woche.

    Da ich Freiwillig Gesetzlich Krankenversichert bin, müsste es sich auf die Differenz zur Beitragsbemessungsgrenze auswirken.

    Wenn ich unterhalb dieser Grenze bleibe, bin ich dann automatisch wieder Pflichtversichert, oder bleibe ich Freiwillig GK?
    Wovon hängt das ab (Lebensalter, Gehalt,...)?

    Ich finde bei der Google-Suche und auf der Seite "meiner" TK keine Antwort auf diese Frage. Meist wird nur eine PKV genannt, aber die habe ich nicht.

    Um auch dieses Thema mit in meine Altersvorsorge (es handelt sich ja um eine unterschiedliche Besteuerung der Einkünfte als Rentner) miteinzubeziehen hätte ich gerne eine solide Auskunft dazu.

    Kann mir jemand helfen?
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Ja, das geht automatisch.

    Nachtrag: Klar hängt das vom Gehalt ab, Du musst halt unter die Beitragsbemessungsgrenze kommen.
    Geändert von Anfortas (11.04.2021 um 14:42 Uhr)

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Das geht automatisch. Mein Mann war mal ein Jahr in Teilzeit und da unter der Grenze, danach wieder drüber. Das war gar kein Problem

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Oh, schon Antworten. Dankeschön!

    Das heißt, ich muss nicht mit 55 Jahren unter der BBM sein (und bleiben)?
    Finde ich erstaunlich, wegen der unterschiedlichen Besteuerung als Rentnerin. Dann könnte man ja einfach ein Jahr vor Rentenbeginn Stunden reduzieren und hat dann lebenslang günstigere Besteuerungen als Rentnerin.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Was hat die Krankenversicherung mit der Besteuerung zu tun?

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Was hat die Krankenversicherung mit der Besteuerung zu tun?
    Das frage ich mich auch.

    Oder meinst Du vielleicht, ob Du in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner (KVdR) krankenversichert bist? Deren Berechnung der Beiträge ist nämlich i. d. R. günstiger, weil nicht alle Einkünfte dazu herangezogen werden.

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Oh, schon Antworten. Dankeschön!

    Das heißt, ich muss nicht mit 55 Jahren unter der BBM sein (und bleiben)?
    Finde ich erstaunlich, wegen der unterschiedlichen Besteuerung als Rentnerin. Dann könnte man ja einfach ein Jahr vor Rentenbeginn Stunden reduzieren und hat dann lebenslang günstigere Besteuerungen als Rentnerin.
    Diese 55-Jahres-Grenze gilt für den Wechsel von der PKV zurück in die gesetzliche Krankenkasse.

    Das mit der Steuer verstehe ich auch nicht.

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Ich glaube, hier ist eine passende Quelle.

    Ich habe aus mehreren Arbeitsverträgen mehrere Betriebsrenten (Eigeneinzahlung bis 4% vom Bruttolohn), auf die müsste ich dann ja die Krankenversicherungsgebühr während der Rente zahlen.

    Das hier habe ich gefunden:


    Krankenkassenbeitrag für freiwillig versicherte Rentner
    Die gesetzliche Krankenversicherung macht einen Unterschied zwischen Pflichtversicherung und freiwilliger Versicherung. Wer Renteneintritt die Vorversicherungszeiten für eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) nicht erfüllt, kann sich unter Umständen freiwillig gesetzlich versichern.

    Voraussetzung hierfür ist, dass einer der folgenden Punkte zutrifft:

    • Es bestand bereits vor Renteneintritt eine freiwillige Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse.
    • Es bestand unmittelbar vor dem Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft als Rentner für mindestens 12 Monate oder in den letzten 5 Jahren für mindestens 24 Monate eine Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse.

    Besteht zum Zeitpunkt des Rentenantrags eine private Krankenversicherung, ist es ausgeschlossen, sich als freiwilliges Mitglied gesetzlich zu versichern.



    Bezieht jemand neben seiner gesetzlichen Rente noch Versorgungsbezüge, muss auch für diese Einkünfte ein Beitrag zur Krankenversicherung gezahlt werden. Hierzu gehören Betriebsrenten, Witwen- oder Waisengeld, Renten aus der aus Zusatzversorgung für Arbeiter und Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie Renten aus Versorgungswerken für bestimmte Berufe.

    Im Unterschied zu der gesetzlichen Rente müssen freiwillig versicherte Rentner für die zusätzlichen Bezüge jedoch immer allein die Krankenkassenbeiträge zahlen. Der Rentenversicherungsträger übernimmt hier keinen Beitragsanteil. Es werden daher volle 14,6 Prozent Krankenkassenbeitrag plus Zusatzbeitrag abgezogen.

    Neben deutschen Renten sind auch Renten, die von ausländischen Rentenversicherungsträgern gezahlt werden, beitragspflichtig in der Kranken-und Pflegeversicherung. Freiwillig versicherte Rentner zahlen für ausländische Renten Beiträge zur Krankenversicherung in Höhe von 7,3 Prozent plus Zusatzbeitrag. Etwaige Einnahmen durch ausländische Renten müssen der Krankenkasse angeben werden.

    Da bei freiwillig versicherten Rentnern für die Beitragsbemessung die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen ist, sind neben der gesetzlichen Rente, Versorgungsbezügen und ausländischen Renten auch alle weiteren Einkünfte beitragspflichtig. Dazu zählen etwa Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen. Für diese Einnahmen gilt ein Beitragssatz von 14,0 Prozent plus Zusatzbeitrag.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Was hat die Krankenversicherung mit der Besteuerung zu tun?
    Besteuerung ist der falsche Begriff, richtig ist Krankenversicherungsbeitrag.

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Das frage ich mich auch.

    Oder meinst Du vielleicht, ob Du in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner (KVdR) krankenversichert bist? Deren Berechnung der Beiträge ist nämlich i. d. R. günstiger, weil nicht alle Einkünfte dazu herangezogen werden.
    Ja, ich meine die (nur) KVdR und nicht als Freiwilliges Mitglied

    Zitat Zitat von Anfortas Beitrag anzeigen
    Diese 55-Jahres-Grenze gilt für den Wechsel von der PKV zurück in die gesetzliche Krankenkasse.

    Das mit der Steuer verstehe ich auch nicht.
    s.o. es bezieht sich auf den Krankenversicherungsbeitrag (siehe auch meine blaue Quelle).
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Rückkehr in die Gesetzliche Krankenversicherung von der Freiwilligen GK

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen

    Krankenkassenbeitrag für freiwillig versicherte Rentner
    Die gesetzliche Krankenversicherung macht einen Unterschied zwischen Pflichtversicherung und freiwilliger Versicherung. Wer Renteneintritt die Vorversicherungszeiten für eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) nicht erfüllt, kann sich unter Umständen freiwillig gesetzlich versichern.
    Du erfüllst doch aber die Vorversicherungszeiten?

    Krankenversicherung der Rentner: So versichern Sie sich im Ruhestand | Verbraucherzentrale.de

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