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    Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    In ein paar Jahren möchte ich gerne mit 63 in Rente gehen. Das bedeutet aber einen monatlichen Abschlag wegen vorzeitiger Inanspruchnahme von mehr als 10 % an der vollen Rente.

    Um diesen Abschlag zu vermeiden habe ich bei der DRV eine Auskunft zum Ausgleich einer Rentenminderung angefordert.
    Der errechnete Betrag ist jedoch deutlich höher als ich vorher dachte.

    Jetzt überlege ich natürlich, ob ich diesen Betrag (ich verfüge über das Geld) in die DRV einzahle (voll oder auch nur teilweise) oder ihn lieber doch anderweitig anlege.
    Beim Stöbern im Internet zu diesem Thema habe ich einige Argumente gefunden, die dafür sprechen, aber eben auch welche dagegen.

    Stand von Euch schon mal jemand vor der gleichen Entscheidung und warum habt Ihr den Ausgleichsbetrag (nicht) gezahlt? Was war dabei für Euch ausschlaggebend?
    Nimm die Welt von Deinen Schultern, und Du wirst sehen, sie fällt nicht.

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Ich habe mich dagegen entschieden, da die Einzahlung sich erst gerechnet hätte, wenn ich 88 Jahre alt werde.
    Ich habe weniger als 10 % Abschlag, bin mit 64 in Rente gegangen, auch aus gesundheitlichen Gründen.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Du kannst den Betrag steuerlich geltend machen.
    Mein Mann hat gezahlt wegen der Witwenrente, ich bin wesentlich jünger.
    “You are the sky. Everything else- it’s just the weather.”

  4. Inaktiver User

    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Ein Bekannter von mir war bei der Rentenberatung und hat sich das ausrechnen lassen. Der Berater hat gesagt, dass er seit 20 Jahren im Job ist und genau zwei Personen erlebt hat, die es gemacht haben.

    Mein Bekannter wurde dann der dritte, aber der ist seeeehr konservativ und sicherheitsorientiert.

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Hast du mal geschaut, was du mit dem Betrag bei einem privaten Versicherer als Rente gegen Einmalzahlung bekommen würdest?
    Z.B. bei Cosmos direkt?

    Die Frage ist ja, ob man sich dagegen versichern möchte, dass man 100 wird, und entsprechend lange Geld braucht.

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Zitat Zitat von Mendo Beitrag anzeigen
    Du kannst den Betrag steuerlich geltend machen.
    Mein Mann hat gezahlt wegen der Witwenrente, ich bin wesentlich jünger.
    In meinem Fall war das kein Thema.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Im Endeffekt ist das doch immer das gleiche, du wettest bei einer Versicherung darauf, dass du älter wirst als die Statistik sagt. Wenn du Betrag X einzahlst, wenn du ungefähr 60 bist, kommst du so ungefähr ab 85-87 in die Gewinnzone, wenn man das so nennen will. Kannst du auch bei einer privaten Rentenversicherung abschliessen mit Auszahlung des Restbetrags an Hinterbliebene.
    Beispiel: bei einer einmaligen Einzahlung von 30.000 Euro bekommst du 95 Euro monatlich und ab Monat 316 bist du dann in der „Gewinnzone“ macht 26,3 Jahre.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

  8. Moderation

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Solange du nicht weisst, wie alt du wirst, kann dir niemand sagen, wie du es am besten machst.

    Eine alte Freundin von mir hat es gemacht mit der Zusatzzahlung in die Rente und da sie inzwischen über 100 ist, hat es sich definitiv gelohnt.
    Die Zahlung in die Rentenversicherung ist ziemlich sicher und berechenbar und der deutsche Staat wird nicht pleite gehen, insofern ist die Rente sicher.

    Wie sich private Versicherungen, Aktien, Fonds, ETF etc entwickeln weiß niemand, kann besser sein, kann schlechter sein.
    Je nach Summe wäre auch einen kleine ETW irgendwo möglich, mietfreies Wohnen kann ein hoher Wert sein.
    Eine schöne lange Reise bei Beginn der Rente kann auch toll sein.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Ich würde es davon abhängig machen, ob es später wichtig ist, den durch die Ausgleichszahlung erzielten Rentenbetrag monatlich zur Verfügung zu haben. Wenn es für die Lebensqualität einen deutlichen Unterschied macht, ob der Betrag regelmäßig reinkommt oder nicht, dann würde ich in die Rentenkasse einzahlen.

    Sofern es später nur ein netter Extrabetrag ist, der sehr wahrscheinlich sowieso nicht regelmäßig ausgegeben wird, würde ich lieber flexibel bleiben, das Geld behalten und weiter privat anlegen. Darauf kann dann zurückgegriffen werden, wenn es wirklich gebraucht wird oder halt mal was Besonderes ansteht.

    Für die Einzahlung in die Rentenkasse kann aber sprechen, dass man damit an der Entwicklung der Arbeitseinkommen weiterhin teilnimmt. Die gesetzliche Rente entwickelt sich halt mit dem Lohnniveau mit und in der Vergangenheit bisher nur in die Richtung aufwärts, Kürzungen wegen gesunkener Einkommen gab es bisher noch nicht, nur Null-Runden.

    Ich denke nicht, dass eine private Versicherung bei lebenslangen Garantierenten bessere Bedingungen als die Deutsche Rentenversicherung anbieten kann. Aber vergleichen schadet ja nie, wenn die Entscheidung für mehr Rente im Monat fällt.

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    AW: Ausgleichszahlung zur Rentenminderung

    Ich bin drei Jahre früher mit Abschlag in Rente gegangen. Vom zur Verfügung stehenden Vermögen konnte ich eine kleine ETW kaufen, deren Mieteinnahmen den Abschlag mehr als ausgleichen.
    Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.
    (Jean Anouilh)

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