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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Meine KK bietet eine Pflegzusatzversicherung an. Ich habe keine abgeschlossen, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann mein Lebensende in einem Pfelgeheim zu verbringen. Das ist für mich keine Lebensqualität.
    Wenn es soweit ist ziehe ich den Freitod vor.

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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von versocasa Beitrag anzeigen
    Meine KK bietet eine Pflegzusatzversicherung an. Ich habe keine abgeschlossen, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann mein Lebensende in einem Pfelgeheim zu verbringen. Das ist für mich keine Lebensqualität.
    Wenn es soweit ist ziehe ich den Freitod vor.
    Kann man so sehen. Falls Du bei einer schwerwiegenden Erkrankung noch zu dieser Entscheidung fähig bist.

    Pflegebedürftigkeit beginnt bei 95 % der Pflegebedürftigen mit einem Sturz.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Allerdings ging vorige Tage eine Meldung durch die Presse, dass die Zuzahlkosten limitiert werden sollen, man im Pflegefall also max. für einen bestimmten Zeitraum zuzahlen muss und die Kosten danach vom Staat übernommen werden sollen.
    Dann hätte ich die letzten Jahre quasi umsonst bezahlt.
    Das glaube ich nicht. Ich habe den Vorstoß von Minister Spahn auch gelesen. Er will die Eigenleistung bei der Pflege auf 700 Euro deckeln.

    Wie soll ich das verstehen? Heimkosten setzen sich ja aus Pflegekosten und Verpflegung, Unterkunft, Investitionskosten zusammen. ICH interpretiere, dass die Pflegekosten gedeckelt werden, aber die Kosten des Wohnens und der Verpflegung bleiben davon unberührt. Nach meiner Logik kann es auch nicht sein, dass ein 35 qm² Zimmer im Heim mit Alpenblick gleichviel kosten soll wie ein 15 qm² Zimmer im Pflegeheim in der XY-Straße in XY-Stadt gleich neben der Spielhölle, dem Asia-Imbiss und dem Güterbahnhof.

    Wir sollten uns da keinen Illusionen hingeben, Pflege bleibt teuer. Und was auf der einen Seite gedeckelt wird, wird auf der anderen Seite steigen. Das entspricht meiner marktwirtschaftlichen Beobachtung der letzten 30 Jahre.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Kann man so sehen. Falls Du bei einer schwerwiegenden Erkrankung noch zu dieser Entscheidung fähig bist.

    Pflegebedürftigkeit beginnt bei 95 % der Pflegebedürftigen mit einem Sturz.
    Da könnte ich aber hoffentlich noch lesen, Email schreiben und mich bei einem Sterbehilfeverein anmelden. Wenn einen ein Schlaganfall trifft von jetzt auf gleich, dann ist je nach Schwere gar nichts mehr möglich, nicht mal sprechen, geschweige denn die Hand bewegen. Allerdings wäre der Alpenblick dann auch kein Bonus mehr.

    Es gibt Szenarien, die sind einfach jenseits unserer Einflussmöglichkeiten.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    Zitat Zitat von versocasa Beitrag anzeigen
    Meine KK bietet eine Pflegzusatzversicherung an. Ich habe keine abgeschlossen, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann mein Lebensende in einem Pfelgeheim zu verbringen. Das ist für mich keine Lebensqualität.
    Wenn es soweit ist ziehe ich den Freitod vor.
    Ok, aber es gibt eben eine breite Grauzone zwischen "fit sein und alles alleine können" und "schwerstpflegebedürftig dahin vegetieren".

    Und in dieser Grauzone können m. E. ein paar Euro mehr oder weniger eben den Unterschied machen zwischen leben und leiden. Und sei es nur für eine Haushaltshilfe, die dafür sorgt, dass man in sauberer Umgebung leben kann und in einem frischen Bett übernachten kann, wenn man es selbst nicht mehr bezogen bekommt.

    Und wenn man sich zusätzlich einen persönlichen Pflegedienst leisten kann, der mal beim Duschen oder Frisieren helfen kann, fühlt man sich sicherlich auch besser.

    Essen auf Rädern wäre auch noch etwas, was hilfreich im Alter sein kann.

    Und wenn das alles von der gesetzlichen Pflegeversicherung und der privaten Versicherung bezahlt werden kann, hat man die Rente noch für das normale Leben.

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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Meine Frage:

    zahlt die Pflegezusatzversicherung nicht nur dann, wenn "man" einen offizielllen Pflegegrad vom MDK bekommen hat?
    Es ist immer JETZT

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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Natürlich, die verschenkt nichts.
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ja, klar.

    Meine zahlt ziemlich genau das gleiche aus, was die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt, aber in Form von Tagessätzen in bar zur freien Verfügung.

    So lange ich nur altersbedingte Einschränkungen habe, müsste die Rente/Ersparnisse reichen, um mein Leben zu finanzieren und gelegentlich eine Hilfskraft für schwere Aufgaben zu bezahlen.

    Erst wenn die gesundheitlichen Einschränkungen größer werden und vermehrt Hilfe dazugekauft werden muss, kommt die gesetzliche Pflegeversicherung ins Spiel.
    Und die Zahlungen reichen dann eben nur für persönliche Pflege, für Haushaltsdienstleistungen reicht es dann nicht und da ist es eben hilfreich, wenn dafür noch etwas Geld von der privaten Versicherung dazu käme.

    Ich mag halt nicht im Alter in einer ungepflegten Wohnung mit kaputtem Fernseher sitzen und mir die Zuzahlung für Medis nicht leisten können, weil ich heute zu viel für Unwichtigeres ausgebe.

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    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Meine Frage:

    zahlt die Pflegezusatzversicherung nicht nur dann, wenn "man" einen offizielllen Pflegegrad vom MDK bekommen hat?
    Jup und das kann dauern, bis man einen Pflegegrad bekommt, zumindest war das früher so. Mittlerweile gibt es mehr Pflegestufen, die auch eher greifen, habe ich mir sagen lassen. Allerdings dürfte man bei Pflegestufe 1 nur einen sehr marginalen Betrag aus der Zusatzversicherung erhalten. Bei meinem Tarif wäre es ein Nullsummenspiel, denn die Pflegezusatzversicherung muss auch während der Pflege weiter gezahlt werden. Bei Stufe 1 wird die Auszahlung dann nicht mal die Kosten meiner Zusatzversicherung decken.

    Es dürfte wohl jedem klar sein , dass die Versicherungen ihre Tarife so gestalten, dass für sie ein Plus rauskommt. Im Prinzip kann man nur selbst „gewinnen“, wenn man möglichst lange möglichst viel pflegebedürftig ist. Tja, dann doch lieber fleißig zahlen und hoffen, dass man das Geld zum Fenster rausgeworfen hat.
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ich habe meine Rechnung ohne eine Versicherung gemacht.

    Ich bin dabei von verschiedenen möglichen Szenarien ausgegangen, also mein Mann oder ich schwer oder schwerst pflegebedürftig oder beide parallel. Die vorhandenen Ersparnisse plus Renten würden nach heutigen Kostensätzen für x bis y Jahre Pflegeheim-Zuzahlung plus persönlichem Bedarf ausreichen. Die Zahl der Jahre fand ich eher erschreckend als beruhigend, auf jeden Fall war damit mein Sicherheitsbedürfnis übererfüllt. Sollte es dann doch zu einer, statistisch eher unwahrscheinlichen, deutlich längeren Pflegebedürftigkeit kommen, tja, dann ist das so. Das Risiko gehe ich ein.

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