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  1. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Wenn Du einen komplizierten Eingriff hast und der Chefarzt ein international bekannter Crack für diesen Eingriff ist, dann macht es sehr wohl Sinn, diesen Eingriff auch von ihm durchführen zu lasse;.
    Sehe ich auch so. Aber häufig sind tatsächlich die Oberärzte die Cracks. Die wollen sich habilitieren und sind auch wissenschaftlich top. War zumindest häufig meine Erfahrung.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  2. Avatar von jofi2
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Aber häufig sind tatsächlich die Oberärzte die Cracks. Die wollen sich habilitieren und sind auch wissenschaftlich top. War zumindest häufig meine Erfahrung.
    Ich habe beides schon erlebT.
    OPs, bei denen ich froh war, dass der Oberarzt sie durchgeführt hat (weil der Chef nicht vor Ort war) und OPs, bei denen ich von einem ganz bestimmten Arzt ( und das war in diesem Fall der Chef) operiert werden wollte.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    sag ich doch: die Frage lässt sich nicht generell beantworten. Viele Chefs operieren nicht weniger als ihre OÄ (die ja de facto von ihnen ausgebildet wurden und - je nach Situation - auch noch werden. Chefs sind in aller Regel öfter auf Kongressen, wo Verfahren diskutiert und neue vorgestellt werden. Wieviele Stationen in wievielen Kliniken und Ländern ein OA durchlaufen hat, weiß der Patient meist nicht, beim Chef kann man in aller Regel von einem breiten und tiefen Erfahrungs-Hintergrund ausgehen, der auch nachzulesen ist.

  4. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Meistens ist die Chefarztbehandlung Teil eines Pakets.
    Meine privat ersicherge 3jährige Tochter musste neulich wegen eines Armbruches operiert werden.
    Wir bekamen Formulare zum Ausfüllen wegen Chefarztbehandlung. Dachten erst das bräcuheten wir nicht.
    Die Op- Termin sollte sich auf einmal vershciebn, keiner konnte mir sagen wann ( Halte mal die ganze Zeit eine 3 Jährige nüchtern) .
    Als wir die Formulare ausgefüllt hatten, rückte sie auf einmal im OP- Plan nach vorn. Operiert hat übergens die Oberärtin.
    Chefarzt war im Urlaub


  5. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Meine Erfahrungen sind eher gut mit Chefarztbehandlung. Je nach KH lässt sich der Chef durch die OAs vertreten (das muss man unterschreiben, dass das ok ist, sofern man einverstanden ist). Ich habe bislang 3 OPs mit dieser Option gehabt und war jedes Mal froh:
    1x Herzkatheter--> da war der Crack ein OA, daher hat der das gemacht mit meinem Einverständnis. Musste ich der KK gegenüber aber noch verargumentieren bzw. sie haben hinterher gefragt, was da los war und warum Chef das nicht persönlich gemacht hat.
    1x OP am offenen Herzen --> da hat mich der Chef operiert und ich war SAUfroh drüber (international bekannter Spezialist). An mein Herz hätte ich ungern jemand anderen drangelassen als genau diesen Arzt, auch wenn ich überzeugt bin, dass in der betreffenden Spezialklinik alle gut waren.
    1x Kaiserschnitt mit vorherigem Einleiten und Co: Da hatte ich zuvor unterschrieben, dass auch der OA ran darf - ist ja alles nicht so gut planbar, und da verstehe ich, dass der Chef nicht unbedingt immer da sein kann. Ich hatte in dem speziellen Fall den Eindruck, dass es gut war, eine "Spezialbehandlung" zu bekommen; die Assistenzärzte waren zum Teil nciht so super vertrauenerweckend, und ich war froh, dass jemand auf ihre Finger geschaut hat bzw. sie nur kurz beraten durften und dann noch der OA dazu kam. Und im Endeffekt dann "leider" der OA auch mitten in der Nacht raus musste, tat mir zwar für ihn persönlich leid, aber ich hätte ungern da ein Übungsobjekt abgegeben (Uniklinik, die Assistenzärzte waren von sehr gut bis sehr merkwürdig alles, und jede Menge davon).

    Also in Summe ein "pro" von mir....

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