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  1. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Kann sein, die ausufernde Bürokratie bindet generell zu viel ärztliche Zeit. und natürlich hat ein Chef auch noch andere Aufgaben, aber alle, die ich kenne (das sind schon ziemlich einige) sind vor allem Mediziner aus Berufung und Leidenschaft. Längst nicht alle sind Chirurgen, warum auch


  2. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Naja, es geht weder um Leidenschaft, noch um Nicht- Chirurgen, sondern nur um das chirurgische Können entsprechender Fachrichtungen. Und da ist der Chefarzt eben nicht zwangsläufig die erste Wahl


  3. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Die Leidenschaft bezog sich auf das statement, es ginge doch primär ums Geld Generieren.

    und logisch ist nicht der Chefarzt dran, wenn es nicht sein Fach ist. wenn doch, dann ist er in den allermeisten Fällen eben doch erfahrener, routinierter und hat mehr background-wissen und operiert auch regelmäßig; die Gründe dafür hab ich aufgezählt. Es stimmt natürlich, dass nicht alle absolut engagiert sind, wie in jedem Beruf
    Aber gegen ein gepflegtes Vorurteil, gespeist aus Buschfunk-Quellen, erübrigt sich jede Wiederholung von Argumenten. Hilfreich für die Fragestellerin ist das aber auch nicht

  4. Moderation
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Die Leidenschaft bezog sich auf das statement, es ginge doch primär ums Geld Generieren.
    Ist Geld generieren optional?

    Wenn manche Leute unabhängig vom Anliegen ein Recht auf Chefarztbehandlung haben, weil sie dafür bezahlen können, was bleibt dem Chefarzt, außer die zu behandeln? (Ist keine rhetorische Frage. Kann er sagen, "Ihren (wasauchimmer) macht der Assistenzazrzt, egal, was ihre Versicherung zahlt, ich hab besseres zu tun" ohne daß es Streß gibt?) Wenn er dann ran muß, fehlt die Zeit da, wo er auf dem Niveau seines Könnens arbeiten würde.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  5. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Der Assi wird ihn wohl kaum vertreten (dürfen), sein (stellvertretender) OA m.W. schon. Deinen letzten Satz versteh ich nicht: auf den Niveau ihres Könnens arbeiten doch alle auf allen Hierarchie-Ebenen und warum sollte dem Chef die Zeit dafür fehlen, wenn er genau das tut? ?? Nach Plan
    Die Ausgangsfrage 'macht/kann der Chef das besser als sein Stellvertreter?' kann man pauschal nicht beantworten. Der kann so erfahren/talentiert/engagiert sein, dass sie in absehbarer Zeit selbst irgendwo Chef wird oder werden könnte, aber diese Ambitionen gar nicht hat. Genauso ist es möglich, dass der Chef trotzdem oder auch nur so der Nr. 2 immer noch ein gewaltiges Stück voraus ist. Oder hintendran, aber karrieretechnisch früher dran war

  6. Avatar von huppsi
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Meine Mutter war privatversichert und hatte diese Option auch....sie hat allerdings eine schlechte Erfahrung gemacht: bei einer vom Chefarzt durchgeführten Routine-OP am Unterleib wurde ihr anschließend der Harnleiter zugenäht und das Ganze erst festgestellt, als sie schon ziemlich grün im Gesicht war. Das hatte zwar nicht der Chefarzt verbockt sondern der Aisstenzarzt, aber der Chefarzt war zum Zeitpunkt des Nähens halt schon nicht mehr anwesend und keiner hat drauf geschaut, was der unerfahrene Zunäher da machte.

    Ich selber wurde als schnöde Kassenpatientin von meiner ersten Tochter von der Chefärztin entbunden und die war Klasse! alle anderen - einschließlich Oberärztin - hätten auf Kaiserschnitt entschiden wegen zu langsamen Fortschritt und blöder Kindslage. Sie schaute sich die Sache an, sagte "Das schaffen wir auch so!" und wir schafften das so. Ich war ihr echt dankbar, zumal sie die ganzen 16h, die die Geburt dauerte, immer wieder auftauchte und die letzte Phase - nachts um 4 - komplett begleitete. Und am nächsten Tag stand sie mittags um 12 schon wieder bei mir am Bett.

  7. Avatar von Sandra71
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Ich habe auch Chefarztbehandlung und kann nicht sagen, dass ich bisher mit einem Chefarzt schlechte Erfahrungen gemacht habe.

  8. Avatar von chaos99
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Den Ausschlag geben doch Kompetenz und Erfahrung...
    Der Chefarzt lässt auch sehr viel die "Azubis" machen unter seiner Kontrolle.

    Als "normaler" Patient kann es auch schnell passieren, dass ein "Chefarzt" operiert (hatte ich auch schon).

    Eine Garantie, dass nichts oder beim Einen oder Anderen weniger passieren kann, hat man eh nicht.

    Und wenn immer mehr sich die Option Chefarzt besorgen mit Zuschlag, dann fragt man sich berechtigt, wo die ganzen Chefärzte herkommen sollen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  9. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Ganz genau.


  10. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Man kann das nicht verallgemeinern. Ich habe sowohl erstklassige Oberärzte als auch die Professoren in Chefarztposition mehr als 10 x an mir rumschneidern lassen müssen.

    Als Kassenpatientin mit sehr großem Sarkom bin ich vom Chefarzt operiert worden. Nur er operiert Sarkome, kein anderer Arzt macht das in diesem sehr sehr großen Krankenhaus. Keinerlei Wundstörungen. Die Narbe ist so lang wie der Oberschenkel, aber kaum sichtbar. Ausnahmslos jeder Arzt, der die Narbe sieht, ist begeistert über das Aussehen und kann das kaum fassen. Zumindest ist der Chefarzt in meinem Fall ein Könner.
    Die diversen Bauchschnitte und der Brustkrebs wurden von Öberärzten durchgeführt, alles ist immer sehr gut verlaufen.
    Jetzt stehe ich wieder vor einer speziellen, 8 Stundrn dauernden Sarkom-Behandlung und auch in dem anderen Krankenhaus ist der Spezialist der Chefarzt, nur er macht diese Art von OPs.

    Wünschen würde mir allerdings, dass die jetzt alle auch noch zwischenmenschlich Spitzenklasse wären ...

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