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  1. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Ich bin auch für "kommt drauf an" - es gibt Chefs, die so selten zum Besteck greifen, dass sich alle fürchten
    und es gibt Chefs, die es wirklich wirklich können.

    Meistens ist es so, dass ein Cheffe eine, maximal 2 Sachen virtuos beherrscht(e). Und der Ober vielleicht was anderes. Vielleicht auch nicht und alles sind Pfuscher oder Virtuosen.

    Man steckt nicht drin. Aber....
    da das Problem der Menschheit bekannt ist kann man z. B. im Internet ergoogeln welche Klinik welche Erfahrungen mit welchen OPs hat. Wer also was am meisten macht. Es ist tatsächlich so, das was man oft macht, kann man besser als das, was nur alle Schaltjahre mal gemacht wird. Übung macht den Meister. Ist so.

    Es gibt wie immer im Leben so Spezialfälle wie z. B. Kaiserschnitte... Da wäre ich bei außerordentlich hohen Fallzahlen vorsichtig
    Auch bei der Konstellation Beleg-Orthopäde operiert gern, weil er halt der Beleg ist...
    Gibt ja seit langem Kritik an der deutschen Liebe zur Bandscheiben OP und Knie-Spiegelung etc.

    Aber sonst muss! auch jedes Krankenhaus auf Nachfrage Auskunft geben, wieviel Erfahrung man mit OPs hat.
    Beispiel: Es ist manchmal notwendig, dass an Ohrspeicheldrüsen operiert wird. DAS ist eine Geschichte wo man als Patient UNBEDINGT nach wem suchen sollte, der das echt kann und oft macht. Und wo ALLE von Haus aus wissen, was sie da tun mit entsprechendem Monitoring etc.pp.
    Da kann nämlich leicht viel schief gehen.
    Ob der Cheffe das im Haus am besten kann - kann sein, muss nicht.

    FRAGEN! Im Zweifelsfalle fragen. Wenn dann komisch pikierte Reaktionen kommen, weiß der Fragende vermutlich auch Bescheid....


  2. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Ach so...
    Also Cheffe heißt ja nicht notwendigerweise Chirurg, oder?

    Chef kann ja auch Neurologe/Psychiater oder so sein. Frei nach Majestix "alles Irre und ich bin ihr Chef"

    Meistens gehts ums Geld. Da muss man ehrlich sein.


  3. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    gt.
    Ein Chefarzt wäre mir davon schon wieder zu weit weg.
    wieso das denn? Der macht doch nur, was er kann, ziemlich gut kann, entsprechend viel Erfahrung hat. Chefarzt wird man nicht wie Minister. Ein Orthopäde wird keinen Magen-OP machen und ein Gynäkologe keine Netzhauttransplantation.


  4. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ach so...
    Also Cheffe heißt ja nicht notwendigerweise Chirurg, oder?

    Chef kann ja auch Neurologe/Psychiater oder so sein. .
    Ein Neurologe oder Internist wird nicht mal einen Herz-Katheter legen. Meist ist der Chefarzt eben der Chef der jeweiligen Abteilung, abgesehen von kleineren Landkkhs. Dort wird man aber nur nach Chef-Behandlung gefragt, wenn das auch der Fach-Mensch ist.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    ist nicht mehr so lukrativ wie früher. Dieses Mehr ist aber in aller Regel das Ergebnis jahr(zehnte)langer harter Arbeit und Erfahrung und intensiven Engangements, Lernstationen im In- und sehr oft Ausland, bis man wirklich top ist. auch dann noch ständige Weiterbildung, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Oft auch eigene Forschung. Wer richtig Kohle machen will, kann das in anderen Branchen einfacher und schneller. Natürlich sind die auf der Hierarchiebene direkt darunter oft annähernd so gut, beim Friseur auch. Wenn ich das aber nicht sicher weiß, geh ich lieber zum Schmied als zum Schmiedle





    Meistens gehts ums Geld. Da muss man ehrlich sein.


  5. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Ein Neurologe oder Internist wird nicht mal einen Herz-Katheter legen. .


    Halbgott in Weiß

    Im Ernst, ich wollte darauf hinaus, dass es "Chefarzt-Behandlungen" ja nicht nur in internistischen oder chirurgischen Kontexten gibt, sondern eine Psychiatrie auch einen Chefarzt hat - mit entsprechenden Verträgen.
    Und da ist die Frage wann der Psycho-Chef das letzte Mal operiert hat entsprechend anders zu stellen und zu beantworten.
    Auch in dem Falle ist es z. B. interessant wie im Bilde derjenige welche ist z. B. bezgl. Medikation etc. - wie up to date oder wie "mach ich seit Berufung so"
    Das ist aber schwieriger zu erfahren als OP Statistiken. Leider.

    @Ila, ich habe dich im Thread "T-Shirt" im Jobform als Referenz für Animositäten gegenüber Kath. Kirche herangezogen.
    1. Sorry
    2. Wenns dich stört, lösch ichs sofort
    3. es war getan fast eh gedacht

  6. Avatar von ereS
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    ganz einfach, was der chef anordnet, oder sagt wird gemacht
    und zwar so wie es der chef moechte
    und wenn einen der chef behandelt, geht es in der regel alles viel schneller vonstatten
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  7. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    @Ila, ich habe dich im Thread "T-Shirt" im Jobform als Referenz für Animositäten gegenüber Kath. Kirche herangezogen.
    1. Sorry
    2. Wenns dich stört, lösch ichs sofort
    3. es war getan fast eh gedacht

    Ne, lass nur. wobei die KK da keinen Exklusivanspruch auf meine Empfindlichkeit hat. Hindus versteh ich noch weniger, im Grunde eigentlich keine Reli

    Ich habs noch nicht gelesen, aber es stört mich kein bisschen, wenn jemand mit einem Pro-KK-Shirt neben mir lebt, liebt, arbeitet, betet. Stören würde mich ein Aufdruck: Homosexualität heilen/redet nicht mit Nichtkatholiken o.ä


  8. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    ich bin ja für den Aufdruck "Sexualität"

    kommentarlos - das wär doch was

    Oder "Chef-Sex"


    Topic:

    @Eres, kann so sein. Die TE beklagte aber gerade das organisatorische Gegenteil...

  9. Avatar von Eva2
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    38 Jahre her, war ich Privatpatientin

    Entbindung meines Sohnes, begleitet von einem jungen Assistenzarzt, einfühlsam und mMn auch fachlich gut.
    zur "Austreibungsphase" wurde er und die bis dahin anwesende Hebamme weggeschickt.
    Der Chefarzt kam mit zwei anderen Hebammen mit wehendem Kittel rein
    ging alles schnell,emphatisch geht anders.

    ICH hätte den Chef nicht gebraucht, stand aber dann logo Chefarztbehandlung auf der Rechnung.
    Um mich dafür auszusprechen das bitte der Assistenzarzt samt Hebamme bleiben soll, war ich zu "beschäftigt" mit den Wehen.
    Gott, gib mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


  10. Registriert seit
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    AW: Chefarztbehandlung - welchen Sinn hat sie?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    wieso das denn? Der macht doch nur, was er kann, ziemlich gut kann, entsprechend viel Erfahrung hat. Chefarzt wird man nicht wie Minister. Ein Orthopäde wird keinen Magen-OP machen und ein Gynäkologe keine Netzhauttransplantation.
    Nein, ich meine damit, er hat zuviele andere Aufgaben.

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