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Thema: Rente


  1. Registriert seit
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    verwirrt Rente

    Ich weiß nicht, wohin mit meiner Frage, deshalb hier:

    Jemand mit 1600 Euro Rente erhält bei einer Rentenerhöhung um 3 % rund 48 Euro mehr, jemand anderes mit 800 Euro Rente dagegen 24 Euro mehr.
    Die Schere klafft also immer weiter auseinander - bei gleichbleibender "Leistung" des Empfängers.
    Wie ist das zu begründen?

    Fragt in die Runde
    Täubchen

  2. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Rente

    Zitat Zitat von Taeubchen Beitrag anzeigen
    Wie ist das zu begründen?
    Der mit der höheren Rente hat mehr Beiträge bezahlt.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Rente

    Das ist das Wesen einer prozentualen Erhöhung.


  4. Registriert seit
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    AW: Rente

    Ja, ihr habt recht und ich hab dumm gefragt, denn im Grunde wüsste ich gern, ob andere das genau so ungerecht finden wie ich.
    Weshalb hat denn jemand mehr eingezahlt? Weil er es musste UND konnte. Aufgrund seiner Tüchtigkeit - und seiner Lebensumstände.
    Wäre es in einem Sozialstaat nicht gerechter, wenn alle Renten um dieselbe Summe erhöht würden? Denjenigen, die am unteren Ende knapsen, wäre jedenfalls damit gedient und die am oberen Ende haben sowieso genug zum Leben. Oder?


  5. Registriert seit
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    AW: Rente

    Wie hoch sind den die Renten im Durchschnitt bei Euch?

  6. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Rente

    Die Frage muss dann bereits vorher ansetzten, nämlich ob nicht alle Arbeitenehmer das gleiche Gehalt bekoimmen müssten, egal ob sie als Lagerarbeiter, Bankdirektorin, Krankenpfleger oder Ärztin arbeiten - wenn alle das gleiche Gehalt bekämen, dann bekämen alle auch die gleiche Rente.

    Derzeit ist das nicht so, sondern "jeder" bekommt ein anderes Gehalt, das sich an verschiedenen Faktoren orientiert, die mehr oder weniger gerecht sind, wie Ausbildung, Erfahrung, Anerkennung des Berufes, eigenes Verhandlungsgeschick etc.


    Und entsprechend dem Gehalt wird in die Rentenversicherung eingezahlt und dann später ausgezahlt.

    Andere Staaten haben da andere Konzepte, wie zB Dänemark, die eine Einheitsrente haben. Daneben kann man noch selbst vorsorgen. Was gerechter ist, empfindet jeder unterschiedlich.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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  7. Moderation
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    AW: Rente

    Dadurch, daß bei z.B. einer Preissteigerung von 3% beide am Ende genau so viel Geld haben wie vorher.

    Oder daß sie sich nach der Rentenerhöhung gleich viel mehr leisten können. (Steuer mal außenvor, und Presissteigerung auch), nämlich 1/33 mehr.

    Tarifverträge sehen oft zu, daß es eine absolute statt einer relativen Komponente gibt, um den Abstand zwischen den oberen Stufen und den unteren nicht größer werden zu lassen. Wenn die Rente das tut, ist das nicht auf meinem Radar erschienen.

    Aber hinter den Prozenten steckt auch eine psychologische Logik. Die prozentualen Steigerungen werden eher als "gleich" empfunden als absolute Werte es würden.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Avatar von chaos99
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    AW: Rente

    Die Rentenanpassung orientiert sich stark am Durchschnittslohn des Arbeitsmarktes gesamt.
    Das ist ein prozentualer Wert und kein absoluter.

    Klar kann man das "ungerecht" finden.
    Wer aber eben mehr eingezahlt hat, bekommt mehr.
    Das ist imo gerecht.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  9. Avatar von Sneek
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    AW: Rente

    Der mit der höheren Rente muss dafür auch mehr versteuern.

  10. Avatar von overknee
    Registriert seit
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    1.838

    AW: Rente

    Finde ich nicht ungerecht.
    Anders herum würde ich es ungerecht finden.
    Ich habe mein Leben lang gearbeitet. Meistens Vollzeit, trotz 3 Kinder. Habe ein fernstudium absolviert um weiter zu kommen im Leben. Und habe dementsprechend gut verdient. Und demenstsprechend mehr an die Rentenkasse gezahlt.
    Jeder bekommt die Rente, die er "erarbeitet" hat. Wenn die kleinen Renten immer mehr Erhöhung bekommen würden, wären sie irgendwann so hoch wie die höheren. Das kann nicht sein und widerspricht dem Leistungsprinzip.

    Abgesehen davon finde ich den Mindestlohn und die Rente insgesamt zu niedrig, ich kann fast die verstehen die sagen, da gehe ich doch gar nicht mehr arbeiten.

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