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Thema: Rente

  1. Avatar von chaos99
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    AW: Rente

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen

    Abgesehen davon finde ich den Mindestlohn und die Rente insgesamt zu niedrig, ich kann fast die verstehen die sagen, da gehe ich doch gar nicht mehr arbeiten.
    Selbst Top in Europa würde den Mindestlohn Kritikern nicht reichen....

    Mindestlöhne Europa
    Luxemburg 11,97€
    Frankreich 10,03€
    Niederlande 9,91€
    Irland 9,8€
    Belgien 9,66€
    Deutschland 9,19€
    Großbritannien** 8,85€
    Spanien 5,45€
    Slowenien 5,1€
    Malta 4,4€
    Portugal 3,61€
    Griechenland** 3,39€
    Litauen 3,39€
    Estland 3,21€
    Tschechien 3,11€
    Polen 3,05€
    Slowakei 2,99€
    Kroatien 2,92€
    Ungarn 2,69€
    Rumänien 2,68€
    Lettland 2,54€
    Bulgarien 1,72€

    Liste der gesetzlichen Mindestlöhne von Statista.com
    Geändert von chaos99 (17.07.2019 um 09:28 Uhr)

  2. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Rente

    Was bedeuten die beiden ** bei Großbritannien und Griechenland?
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  3. Avatar von chaos99
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    AW: Rente

    Kennzeichnen den Hinweis
    Stand Januar 2019.
    Alle Anderen sind incl. Q1/2019 erfasst.
    Quelle ist Statista.com
    .
    Die Werte sind aber überall zu finden, da es gesetzliche Regelungen sind.

    Man muss dazu sagen, dass es hier in D Abweichungen gibt, die nach Berufsgruppen und Qualifikation unterschiedlich ausfallen.

    Was Lohnjammerer nicht verstehen, ist die Einfachheit der Lohn/Preis-Schraube.
    Gehen Löhne hoch, steigen die Preise.
    Regelt das der Staat mit Subventionen, muss auch da das Geld irgendwo aus dem Steuersack kommen.

    Zum Thema Rente ist es schon logisch, dass ich, der noch ca 9 Jahre zur Rente hat, Jahrzehnte eingezahlt hat, gegen die Grundrente und dann ohne Bedarfsprüfung ist, die bei der Ausgangslage hier rein spielt.
    Geändert von chaos99 (17.07.2019 um 09:37 Uhr)

  4. Avatar von overknee
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    AW: Rente

    Ich finde, man kann den Mindestlohn nicht so aus dem Zusammenhang reißen. Es geht in vielen Ländern um die Lebenshaltungskosten.
    Und auch, welcher Anteil der Bevölkerung in diesem Segment arbeitet. Bei uns werden es immer mehr. Und wenn dann Hartz-Bezüge fast genauso hoch sind, fehlt auch ein finanzieller Anreiz zum Arbeiten.
    Wer heute 2.500 € verdient wird nach 45 Jahren 1.009 € Rente bekommen, sinkt das Niveau ab wie geplant auf 43 %, bekommt er noch 906,00 € (nach Abzügen SV).
    Und 2.500 € ist weit über Mindestlohn.
    Da kommt was auf uns zu.

  5. Moderation
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    AW: Rente

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    Jeder bekommt die Rente, die er "erarbeitet" hat. Wenn die kleinen Renten immer mehr Erhöhung bekommen würden, wären sie irgendwann so hoch wie die höheren. Das kann nicht sein und widerspricht dem Leistungsprinzip.
    Gibt genug Leute, die lebenslang gearbeitet haben und immer sch*** bezahlt wurden. Die kriegen die prozentual gleiche Rentenerhöhung wie jemand, der 30 Jahre über der Beitragsbemessungsgrenze verdient hat.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Avatar von chaos99
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    AW: Rente

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    zum Arbeiten.
    Wer heute 2.500 € verdient wird nach 45 Jahren 1.009 € Rente bekommen, sinkt das Niveau ab wie geplant auf 43 %, bekommt er noch 906,00 € (nach Abzügen SV).
    Und 2.500 € ist weit über Mindestlohn.
    Da kommt was auf uns zu.
    Die Berechnung ist komplizierter, als Dein Beispiel, zumal man mehr als DEINE Angaben als Rente bekommt.
    Dazu kommt das Alter selber.

    Hier ist mehr Info mit Beispielen zu Gehalt/Alter/Rente...
    Rente: Wir sagen Ihnen, mit wie viel Rente Sie rechnen konnen - Video - FOCUS Online
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  7. Avatar von Antje3
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    AW: Rente

    Es wird bei jeder Art der Rentenberechnung/Gestaltung jemanden geben, der aufschreit, weil er/sie durch die Berechnungsmethode benachteiligt wird.

    Bevorzugt die Methode Niedriglohnempfänger, schreien die auf, die hohe Beiträge bezahlt haben, gibt es eine Einheitsrente, gibt es selbstverständlich auch Kritiker, und und und. Man kann auch die Berücksichtigung beitragsfreier Jahre kritisieren oder befürworten....oder Mütterjahre oder oder oder.

    Die Berechnungsmethode ist hier nunmal so wie sie ist und sie ist bekannt. Man bekommt alle paar Jahre den Auszug des Rentenkontos von der DRV mit Prognose.

    Es liegt an jedem selbst, daraus für sich persönlich Konsequenzen zu ziehen, wie auch immer die aussehen.

    Daß eine prozentuale Erhöhung nunmal eine prozentuale Erhöhung ist, liegt in der Natur des Begriffs prozentual.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  8. Avatar von overknee
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    AW: Rente

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Gibt genug Leute, die lebenslang gearbeitet haben und immer sch*** bezahlt wurden. Die kriegen die prozentual gleiche Rentenerhöhung wie jemand, der 30 Jahre über der Beitragsbemessungsgrenze verdient hat.
    Wenn ich tarifgebunden arbeite und es eine Tariferhöhung gibt, bekommt auch der MA mit dem kleinsten Einkommen soviele Prozente, wie der höhere Mitarbeiter mit mehr Gehalt. Selten gibt es andere Regelungen.
    So ist es auch bei der Rente.

  9. Avatar von Antje3
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    AW: Rente

    Unser Rentensystem ist schlicht und ergreifend in den Grundzügen so: Deine Rentenhöhe bemißt sich daran, wie hoch Deine Beiträge über die gesamten Jahre letztlich waren. Berechnet aus 2 Faktoren: Faktor Geld und Faktor Zeit.

    Um einige "Ungerechtigkeiten" auszugleichen, hat man schon ein paar Stellschrauben eingebaut, genannt beitragsfreie Jahre - das wären dann z.B. Erziehungszeiten, es gibt eine Berücksichtigung von Ausbildungszeiten und es werden Arbeitsjahre im Osten gezählt, obwohl da keine Einzahlungen im Westen (was in der Natur der Dinge liegt) erfolgt sind.

    Aber irgendwo in den Grundsätzen ist es nunmal: Gutes Einkommen = bessere Rente.

    Und um einen darüber zu informieren, bekommt man seinen Auszug von der DRV.

    Du kannst ja im Berufsalltag auch nicht sagen "ich arbeite aber auch 8 Stunden, jetzt sollte ich auch das gleiche Gehalt bekommen wir ein Arzt, auch wenn ich Verkäuferin bei Edeka bin". Ist es fair, wenn beide 3 % mehr Gehaltserhöhung bekommen und der eine bekommt 500 Euro und der andere nur 100 Euro....

    Es gibt keine Einheitsausbildung, keine Einheitsjobs, keine Einheitsgehälter und ergo auch keine Einheitsrente.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  10. Avatar von Mambi
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    AW: Rente

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Aber irgendwo in den Grundsätzen ist es nunmal: Gutes Einkommen = bessere Rente.

    (...)
    Du kannst ja im Berufsalltag auch nicht sagen "ich arbeite aber auch 8 Stunden, jetzt sollte ich auch das gleiche Gehalt bekommen wir ein Arzt, auch wenn ich Verkäuferin bei Edeka bin".
    Hier wird ja eher gefordert:
    Ich arbeite nur 4h am Tag, will aber dieselbe Rente später haben wie jemand, der immer Vollzeit gearbeitet hat....

    Ich sehe keine Ungerechtigkeit.
    Wer weniger einzahlt, kriegt weniger raus.
    Wobei das ja so nicht einmal richtig ist - streng genommen zahlt man durch seine Beiträge die heutigen Renten, nicht seine eigene. Stichwort Generationenvertrag....
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

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