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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Frage an diejenigen, die keine Zusatzversicherung haben: Bildet Ihr denn Rücklagen für den Fall, dass Bedarf entsteht? Oder zahlt Ihr das quasi aus der Portokasse?

    Auch bei ganz guten Zähnen und vorbildlicher Pflege kommt wohl kaum jemand bis zum Sarg völlig ohne irgendwelche Maßnahmen aus.

  2. gesperrt
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    abhaken, das geld für diese eher unnütze versicherung sparen und mit der krankenkasse gemeinsam bezahlen.
    Zu zahlst also die paar tausend Eure einer Zahnsanierung aus der Portokasse? Dann geht es Dir gut.
    Schon ein einfaches Implantat kostet knapp 3000€, davon übernimmt die gesetzliche Krankenkasse max 30% (bestenfalls, oft auch nichts).
    Eine Komplettsanierung kann schon mal dem Wert eines Mittelklassewagens entsprechen!

    Klar, man kann schon den Kassenstandard nehmen, der ist ja „ok“ und funktionell.
    Aber „gut“ ist anders, und leider teuer!

  3. Avatar von Nocturna
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Auch bei ganz guten Zähnen und vorbildlicher Pflege kommt wohl kaum jemand bis zum Sarg völlig ohne irgendwelche Maßnahmen aus.
    Das gibt es tatsächlich. Mein Vater, 95, hat noch alle Zähne, zwei davon überkront. Das wars. Er beißt heute noch problemlos in alles rein, was hart oder knackig ist. Er hatte niemals eine PZR, immer nur zweimal Zähneputzen am Tag, sein geliebtes Mundwasser 1 Drop Only seit Jahrzehnten und Süßes gibt’s nur abends vor dem Zähneputzen.

    Seine guten Gene hat er leider nicht an mich weitergegeben. Ich bin trotz vieler Bemühungen ein Kandidat für spätere Implantate. Ich bin privat versichert in einem altem all-inclusive-Vertrag und muss deshalb nicht extra sparen. Allerdings zahle ich keine geringen Beiträge, da ist die Zusatzversicherung quasi kostenmäßig inkludiert.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  4. gesperrt
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich bin trotz vieler Bemühungen ein Kandidat für spätere Implantate. Ich bin privat versichert in einem altem all-inclusive-Vertrag und muss deshalb nicht extra sparen. Allerdings zahle ich keine geringen Beiträge, da ist die Zusatzversicherung quasi kostenmäßig inkludiert.
    Kenne ich.
    Frau „erspart“ dann zwar mit der Versicherung nicht im eigentlichen Sinne Kosten für den Zahnersatz - denn via Beitragszahlung hat sie die ja schon gezahlt.
    Aber der Ersatz wird gezahlt, wenn frau ihn braucht. Bei privat angespartem Geld wäre das vielleicht nicht möglich, weil das Geld für einen anderen „Notfall“ bereits verwendet wurde.
    An das der Versicherung kommt man aber eben nicht ran, daher ist es safe!


  5. Registriert seit
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Zu zahlst also die paar tausend Eure einer Zahnsanierung aus der Portokasse? Dann geht es Dir gut.
    Schon ein einfaches Implantat kostet knapp 3000€, davon übernimmt die gesetzliche Krankenkasse max 30% (bestenfalls, oft auch nichts).
    Eine Komplettsanierung kann schon mal dem Wert eines Mittelklassewagens entsprechen!

    Klar, man kann schon den Kassenstandard nehmen, der ist ja „ok“ und funktionell.
    Aber „gut“ ist anders, und leider teuer!
    Gesamtkosten (lt. Heil- und Kostenplan ohne Kronen etc. 2,3-facher bis 3,5-facher Steigerungssatz) für 2 x Implantate des Zahnchirurgen = 1.385€ bzw. 1.756 €. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt keine Kosten für die Implantate, außer die private Zahnzusatz-Versicherung (anteilmäßig), falls es eine gibt.

    Dazu kommen noch die Kosten des zweiten behandelnden Zahnarztes für Kronen etc. der beiden Implantate.
    Von diesen Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse 30 % (der Bekronung der Implantate) nur, wenn man regelmäßig die letzten 10 Jahre beim Zahnarzt war (inkl. die Stempel vom Zahnarzt). Je nach Ermessen der gesetzlichen Krankenkasse wird auch von 9 Stempel auf 10 Stempel aufgerundet und 30 % der (2.) Zahnarztkosten erstattet. Den Rest zahlt man selber plus die 100 %-igen Kosten der Implantate.

    In dem uns aktuellen Fall der Zahnbehandlung (eine Seite Implantate inkl. Kronen eine Seite, andere Seite Brücke für fehlenden Zahn + Krone) sind die zusätzlichen Zahnarztkosten ca. 4.000 € (ggf. ./. 30 % Erstattung der gesetzl. KV bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen) = also ca. 5.756 €. Der behandelnde Zahnarzt hat darauf hingewiesen, dass eine einseitige Behandlung (Heil- und Kostenplan) in dem Fall (also nur die Implantate auf einer Seite oder nur die Brücke / Krone auf der anderen Seite) von der gesetzlichen Krankenkasse wohl nicht unterstützt wird. Das wäre preisgünstiger gewesen.
    Beide Seiten sollten gemacht werden.


  6. Registriert seit
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Klar, man kann schon den Kassenstandard nehmen, der ist ja „ok“ und funktionell.
    Aber „gut“ ist anders, und leider teuer!
    Was viele vergessen, auch der Kassenstandard beträgt nur anteilig maximal 60%. Den Rest muss man selber aufbringen.

    Die Kassenstandardlösung kann auch mal mit mehreren hundert € zu Buche schlagen, für manche ist das schon nicht mehr zahlbar.

    Ich finde eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll, der Markt ist aber groß und nicht jede hält was sie verspricht.


  7. Registriert seit
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Danke für die Antworten. Die Auskunft über die angeratene Behandlung hatte damals eine Zahnärztin aus der selben Praxis gemacht und diese verneint. Das wurde eben für den Antrag ausgefüllt. Der jetzige Zahnarzt hat eben nun die Notiz in meiner Akte gefunden, welche vor Antragstellung getätigt wurde und dieses der Versicherung jetzt auf Nachfrage mitgeteilt. Da hab ich wohl schlechte Karten.
    Sollte ich am besten meine jetzige Implantatsbehandlung beenden, bevor ich mir eine neue Versicherung suche?
    LG

  8. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von weka Beitrag anzeigen
    <ironie>Aber ganz bestimmt. Versicherungskonzerne, die Zahnzusatzversicherungen anbieten, sind nämlich ein bißchen blöde und wollen den Menschen ganz bestimmt immer nur helfen, und bieten deshalb solche Versicherungen an, nur um den Versicherungsnehmern ihre Beiträge mit Zins und Zinseszins zurückzugeben.</ironie>
    <ironie aus>
    Versicherungskonzerne verkaufen auch noch andere Sachen als Zahnzusatzversicherungen. Die Allianz z.B. verdient an den Autobahnraststätten. Da spielt eine so kleine Sparte wie die Zahnzusatzversicherung keine allzu große Rolle.
    <ironie an>
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  9. Avatar von Kikiri
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Ich habe mal überlegt, mich dann aber weiterhin gegen eine ZZV entschieden.
    Eins ist sicher: Ich will keine Implantate. Damit fällt schon mal ein großer Kostenfaktor weg.

    Bisher komme ich mit meinen uralten Amalgamfüllungen von 1984 sehr gut klar, seitdem "hat er nicht mehr gebohrt".
    Ich investiere in Zahnpflege, das macht mir sogar Spaß. Süßes esse ich sehr wenig, Zahnstein habe ich fast nicht.

    Bei meinem Mann sind alles 15-25 Jahre mal neue Kronen fällig. Beim letzten Mal gleich zwei nebeneinander. Das kostete letzten November 600 Euro (eine alleine hätte 490 Euro gekostet, aber während der Behandlung stellte sich dann die Notwendigkeit einer zweiten heraus).

    Wenn das in dem Tempo weitergeht, investiere ich lieber weiter in Gemüse und Zahnbürsten.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  10. Registriert seit
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    AW: Zahnzusatzversicherung kündigt

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    <ironie aus>
    Versicherungskonzerne verkaufen auch noch andere Sachen als Zahnzusatzversicherungen. Die Allianz z.B. verdient an den Autobahnraststätten. Da spielt eine so kleine Sparte wie die Zahnzusatzversicherung keine allzu große Rolle.
    <ironie an>
    Das ist auch gut so, denn die Allianz braucht das Geld, um's in alte Lebensversicherungen, die noch mit hohen Garantiezinsen abgeschlossen wurden, zu pumpen. Weiterhin um Dividenden zahlen zu können und Leberkässemmeln und Apfelschorle für die Kleinaktionäre. Und nicht, um berechenbar dauerdefizitäre Zahnzusatzversicherungen zu sponsoren. Die Aktionäre würden der Allianz auf die Füße steigen, wenn das so wäre.
    Die MünchenerRück hatte die letzten Jahre schon genug Palaver auf jeder HV, weil die Ergo keine Gewinne gemacht hat (und nur langsam Gras über die lustige Feier im Bordell mit den bunten Armbändchen wächst). iirc war's diesmal zum erstenmal anders.

    Was noch gegen die Zahnzusatzversicherung spricht: Im Gegensatz zur "normalen" Krankenversicherung, wo (fast) alle zwangsweise dabei sind, werden doch wohl nur Leute mit potentiell schlechteren Zähnen (oder optimistischem Bild von Versicherungen) sowas abschließen. Das verteuert die durchschnittlichen Kosten pro Kunde.
    Nocturnas Papa z.B. wird wohl keine Sekunde seines Lebens über sowas nachgedacht haben, bzw. auch nur einen Ct eingezahlt.

    Aber zum Ausgangsproblem: Wenn man solche Zahnärzte hat wie die TO, braucht man nicht mal mehr spitzfindige Versicherungen zu fürchten. Da könnte man höchstens - wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat ;-) - versuchen, einen der Zahnärzte für die Falschauskunft in Regress zu nehmen. Aber ob das was wird, da hab' ich doch starke Zweifel.

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