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  1. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ich habe mein Geld nicht mit "einer Methode" vermehrt, sondern mit einem Mix aus Anlageformen. Wie lange das alles reichen wird, wird man sehen. Aber ich schmeiße ganz gewiss keiner Versicherung Unsummen in den Rachen, bei der ich letztlich keine Garantie habe, dass ich wirklich bekomme, was ich dann brauche bzw. haben will.

  2. Avatar von Nocturna
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Aber ich schmeiße ganz gewiss keiner Versicherung Unsummen in den Rachen, bei der ich letztlich keine Garantie habe, dass ich wirklich bekomme, was ich dann brauche bzw. haben will.
    Bei der Pflegetagesgeldversicherung beispielsweise ist die Auszahlung nur an die Bedingung geknüpft, eine Pflegestufe zu haben. Wenn die Krankenkasse eine Pflegestufe anerkennt, kommt das Geld auf dem Konto an. Keine weiteren Bedingungen.

    Das ist sehr ungleich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung, deren Leistungen oft erst übers Gericht erkämpf werden muss.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  3. Moderation
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wie man das mit der Pflichtversicherung anders verstehen kann als "Versicherung, die man haben muss" ist mir auch ein Rätsel
    Die "Pflicht" gehört zu "Haft", nicht zu "Versicherung". Ob man versichert ist, oder nicht, wenn man einen Schaden anrichtet, muß man dafür bezahlen.

    Wobei es in Einzellfällen der potentielle Schaden so groß, aber so unwahrscheinlich ist, daß man eine Haftpflicht haben muß, ehe einem erlaubt wird, etwas zu tun. (Wenn der Schaden groß oder nicht hinreichend unwahrscheinlich ist, werden die Beiträge sehr hoch. Wenn der Schaden potentiell groß *und* wahrscheinlich ist, gibt es einen anderen Typ von Pflichtversicherung.)

    Was jetzt exakt zur Zeit gerade verpflichtend ist, und wer diese Verpflichtung festlegt, sollte man öfter mal zeitnah nachschlagen, wenn einen das interessiert.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Moderation
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Die Frage ist halt, ob es andere und sicherere Möglichkeiten gibt, dass man die Pflegekosten selbst bis zum Ende tragen kann. Die Versicherung wäre da eine Möglichkeit.
    Ja. Man schließt ja auch Risikolebensversicherungen ab, damit die Familie nicht vor dem Nichts (oder einen halben Nichts) steht, wenn man stirbt. Aus Summen, die die Kinder durch die Ausbildung bringen können, oder die Hypothek aufs Haus ablösen. Man muß sein Risiko tragen, aber man kann sich in gewissen Rahmen aussuchen, wie. Bei einer Versicherung riskiert man, Geld zu versenken, das man sich leisten kann, zu verlieren -- aber wenn der Schaden eintritt, hat man das Geld. Ohne riskiert man, Geld zu verlieren, daß man sich nicht leisten kann zu verlieren -- aber wenn kein Schaden eintritt, hat man das Geld nicht versenkt.

    Es ist natürlich immer etwas unschön, über die großen Lebensrisiken zu meditieren. Ich könnte mir denken, daß gerade bei den Versicherungen von zweifelhaften Nutzen das Gefühl von Risiko mit Geld totgeworfen wird. Wenn man sich so innere Ruhe erkauft, kann das ein lohnendes Geschäft sein. (Deswegen habe ich eine Vollkaskoversicherung für mein Auto. Rechnerisch rausgeschmissenes Geld. Aber es schont die Nerven.)
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    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Avatar von ereS
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ja. Man schließt ja auch Risikolebensversicherungen ab, damit die Familie nicht vor dem Nichts (oder einen halben Nichts) steht, wenn man stirbt. Aus Summen, die die Kinder durch die Ausbildung bringen können, oder die Hypothek aufs Haus ablösen. Man muß sein Risiko tragen, aber man kann sich in gewissen Rahmen aussuchen, wie. Bei einer Versicherung riskiert man, Geld zu versenken, das man sich leisten kann, zu verlieren -- aber wenn der Schaden eintritt, hat man das Geld. Ohne riskiert man, Geld zu verlieren, daß man sich nicht leisten kann zu verlieren -- aber wenn kein Schaden eintritt, hat man das Geld nicht versenkt.
    die risiko- lv gerade fuer junge familie ist wirklich nicht sonderlich teuer, insbesondere wenn man diese frueh genug abschließt


    die gesetzlich geforderte pflege-versicherung wird garantiert innerhalb der naechsten 20 jahre in irrsinnige hoehen steigen, denn so wie im moment ist das auf dauer nicht tragbar und nicht bezahlbar
    gerade wenn man sich die alterspyramide einmal anschaut

    im prinzip koennen die heute 70-80 jaehrigen froh sein, wenn sie die zeiten nicht mehr erleben, wenn die extrem geburtenstarken jahrgaenge in ein alter kommen, wo viele dann auch pflegebeduerftig sind
    denn dann, wird sich auch der fachkraeftemangel noch erheblich verstaerken


  6. Registriert seit
    05.09.2018
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Die "Pflicht" gehört zu "Haft", nicht zu "Versicherung". Ob man versichert ist, oder nicht, wenn man einen Schaden anrichtet, muß man dafür bezahlen.
    Schon klar ;)

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