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  1. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Danke für die Antworten!
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  2. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch zu bedenken, dass die Pflegeversicherung notfalls bis zum Tod bezahlt, also durchaus auch 30 Jahre und mehr.

    Wie lange reicht denn der Erlös aus dem Häuschen oder der Verkauf der ETF´s wenn monatlich 3300 Euro, jährlich also fast 40.000 Euro zugezahlt werden müssen?

    Was macht es emotional mit einem kranken Menschen, der sein Leben lang für das Haus gearbeitet hat und sich immer vorgestellt hat, dass es in der Familie bleibt?

    Und das Argument, dass die Freigrenzen für Kinder hoch sind und diese nur selten zahlen müssen, finde ich auch nicht überzeugend, da es das eigentliche Problem nicht trifft, fein, dann sind die eigenen Kinder aus dem Schneider und die Allgemeinheit muss zahlen.
    Finde ich auch nicht besser, zumal das Problem mit dem Taschengeld bleibt.



    Als gesunder, berufstätiger Mensch habe ich eher die Möglichkeit 100 Euro im Monat einzusparen, als im Fall einer Krankheit, wenn man sich letztlich nicht mehr selbst helfen kann.

  3. gesperrt
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Und das Argument, dass die Freigrenzen für Kinder hoch sind und diese nur selten zahlen müssen, finde ich auch nicht überzeugend,
    wenn du in der situation bist, denkst du sicher anders darüber.
    es heisst ja nicht, dass die kinder nichts geben dürfen, nur sind sie eben vor dem finanziellen ruin bewahrt.
    und auch dafür zahlen sie steuern, die hier dann auch zum tragen kommen.
    was die allgemeinheit sonst mit den steuern so anstellt......

  4. Moderation
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ich habe keine. Ich bin nicht optimistisch, daß eine Versicherung im Ernstfall (starke oder sehr starke Einschränkung) etwas reißt, oder in einem weniger ernsten Fall (geringe oder mittlere Einschränkung) mehr hilft als ich mir helfen könnte, wenn ich die Versicherungsbeiträge spare.

    Mir fehlt es da an Vertrauen ins System.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich habe keine. Ich bin nicht optimistisch, daß eine Versicherung im Ernstfall (starke oder sehr starke Einschränkung) etwas reißt, oder in einem weniger ernsten Fall (geringe oder mittlere Einschränkung) mehr hilft als ich mir helfen könnte, wenn ich die Versicherungsbeiträge spare.
    Mir ist bei der Vorsorgeberatung (bei Leuten, die von einem Versicherungsverkauf durchaus profitiert hätten) ganz klar gesagt worden, dass das bei kinderlosen Personen Quatsch ist. Du verbrauchst erst Dein Vermögen, wenn es weg ist, springt der Staat ein. Gepflegt wirst Du so oder so.

    Naja, wer weiß, bis ich soweit bin, gibt es vielleicht doch die Eisschollenlösung.

  6. Moderation
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Pflegeversicherung ist günstig, wenn sie vor dem 50. Lebensjahr abschließt. Wartezeit ist ja auch schon mal 3 Jahre bevor sie greift. Aber wer will heute mit 45 wissen, was Pflege in 30 oder 40 Jahren kostet?
    Man kann sich nur sagen, "Geld ist immer besser als kein Geld".
    Aber das entscheidet nicht, wo man das Geld am besten hintut, damit es da ist, wenn man es braucht...

    ***

    Da ich keine Kinder habe (meine gesetzlichen Erben sind meine Cousins und Cousinen, die alle wesentlich wohlhabender sind als ich, und meine testamentarischer Erbe ist ein gemeinnütziger Verein) gibt es da auch keinen Besitz zu schützen. Das ist natürlich ein wichtiges Kriterium.

    ***

    Eine Bekannte hatte für ihren dementen Alterslebensgefährten eine polnische Pflegekraft. Obwohl sie polnisch spricht, war das ein ständiges Theater und für keinen der beteiligten angenehm. Seit er im Pflegeheim ist, geht es wohl viel besser, auch, weil sie sich nicht mehr in der Orga aufreibt, sondern wieder Zeit und Geduld übrig hat.

    Kann also so oder so laufen.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  7. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber das entscheidet nicht, wo man das Geld am besten hintut, damit es da ist, wenn man es braucht...
    .
    Das ist der springende Punkt. Wenn man genug Geld hat und die Kosten aus Vermögenserträge aufbringen kann, braucht man keine Pflegeversicherung.

    Dann brauche ich mein Haus auch nicht gegen Feuer zu versichern und mein Auto braucht keine Vollkasko, wenn ich im Notfall in der Lage bin, ein neues Haus oder ein neues Auto zu kaufen.

    Der einkommensschwache Mensch braucht auch kaum Versicherungen, Haus und Auto hat er nicht und kann es also auch nicht verlieren und im Rechtsstreit steht ihm Prozesskostenhilfe zu.

    Aber das Mittelfeld braucht Versicherungen, weil vielleicht eine Immobilie vorhanden ist, man diese aber keinesfalls nach einem Brand mit eigenen finanziellen Mitteln wieder aufbauen kann...

    Und daher habe ich als Durchschnittsverdiener auch den Fall der Pflege abgeschlossen. Denn da kommen im Fall eines Falles weit größere Kosten auf einen zu, als im Rechtsstreit.

    Also sollte man sich überlegen, warum man die eine Versicherung für sinnvoll hält, die andere aber für überflüssig.

  8. Avatar von Opelius
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen

    Dann brauche ich mein Haus auch nicht gegen Feuer zu versichern und mein Auto braucht keine Vollkasko, wenn ich im Notfall in der Lage bin, ein neues Haus oder ein neues Auto zu kaufen.
    Nun die Hausversicherung ist Pflicht. Früher hingen sogar noch die Versicherungskennzeichen an den Häusern. Dann wusste die Feuerwehr, dass ihr Einsatz bezahlt wird.

    Und auch die Haftpflichtversicherung fürs Auto ist Pflicht (nicht die Vollkasko). An der dürfen die Versicherungen auch nur 4% verdienen. Und sie können bei großem Schadenseinkommen die Prämien fürs nächste Jahr für alle erhöhen, was ja regelmäßig passiert.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. gesperrt
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Nun die Hausversicherung ist Pflicht.
    wo steht das?

    @ aidachen - welche höheren kosten meinst du?
    ich habe 2x der fall der pflege miterlebt, darum kann ich diese aussage nicht nachvollziehen.

  10. Avatar von Opelius
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    24.04.2004
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    wo steht das?

    .
    Nachgesehen, stimmt. Seit 1994 kein Pflicht mehr, das eigene Haus gegen Feuer und Sturm zu versichern.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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