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  1. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ich unke mal, dass wir alle da noch eine große Überraschung erleben werden, was die Kostensteigerung angeht. Zumal ja auch alle Versicherung nix hilft, wenn es keine Pflegekräfte gibt.

  2. Avatar von Nocturna
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Ich unke mal, dass wir alle da noch eine große Überraschung erleben werden, was die Kostensteigerung angeht. Zumal ja auch alle Versicherung nix hilft, wenn es keine Pflegekräfte gibt.
    Ich muss mal ganz ketzerisch feststellen: für Geld findet man alles. Dann wohnt eben ein philippinischer Pfleger mit in der Wohnung. Warum ins Heim gehen?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


  3. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Wenn du richtig reich bist, kannst du dir natürlich eine Krankenstation zuhause einrichten.
    Wenn du "Normalbürger" bist, gibt es einfach Pflegebedürnisse, die sind von einem "philippinischen Pfleger" nicht zu leisten.

  4. Avatar von Opelius
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Eine ausländische 24 h Pflegekraft kostet gut und gerne 2.000 € im Monat. Sie benötigt auch einen zumutbaren Wohnraum möglichst im Haus oder in der Wohnung. Sie arbeiten bis zu 3 Monaten und werden dann durch eine andere Kraft ersetzt.

    Ob die notwendigen pflegerische Leistungen durch die ausländische Pflegekraft allein erbracht werden kann und damit durch die Leistungen der Pflegeversicherung die Kosten reduziert werden können, hängt von der Qualifikation ab. Meistens muss deshalb ein Pflegedienst noch ambulant dazu gebucht werden.
    Vorteil: man bleibt im Haus.

    In einem anderen Strang berichtet eine Verwandte, dass sie alle drei Monate ziemlich intensiv die jeweils neue Kraft einarbeiten muss. Es ist auch zu bedenken, dass diese Menschen einen Internetanschluss brauchen, damit sie über Skype Kontakt mit der Familie aufrecht erhalten können. Ersatzweise fallen die Auslandstelefongebühren an.

    Es hängt ebenfalls vom Können der ausländischen Pflegekraft ab, ob sie auch vernünftig kochen können. Sind es osteuropäische Pflegekräfte, kann man davon ausgehen, dass es schmackhaftes Essen gibt, bei überseeischen Pflegekräften gibt nur noch Reis, was man mögen muss.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (06.12.2018 um 10:56 Uhr)

  5. Avatar von Nocturna
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ja, von den Rahmenbedingungen und Problemen außenherum habe ich schon einiges gehört. Ich bin auch etwas im Zweifel ob das die ideale Lösung ist.

    Mein Arbeitskollege plant aber jetzt bei seinem Hausbau genau dieses Szenario mit ein. Die kleine Fußpflegepraxis wird später zum Wohnort für die Pflegekraft, ein Lift von der Garage führt zum Hauseingang (Hanggrundstück) und die Hunde bekommen ein extra eingezäuntes Grundstück für ihr Geschäft, damit sie nicht mehr Gassi gehen müssen.
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  6. Avatar von Opelius
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Die AOK Nordwest weist auch auf die Unterbringung insbesondere dementer Persönlichkeiten auf die Pflegeheime in Osteuropa hin. Einige sind auf deutsche Senioren spezialisiert. Die Unterbringungskosten liegen bei 1.300 €, was sicherlich nicht ewig anhalten wird. Der Personalschlüssel ist deutlich besser als in der Bundesrepublik. Die Pflegekasse zahlt die üblichen Sätze. Die Kosten können die meisten Rentner aus ihrem Einkommen bezahlen, es bleibt sogar Geld für die Besuche vor Ort übrig.

    Die meisten Kinder glauben allerdings, dass sie ihre Eltern damit abschieben.
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  7. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    @Nocturna:
    Ja, so stellen sich viele das vor, und dafür braucht man eben überhaupt schon mal die Reserven, die dann evtl. noch bezuschusst werden könnten. Es nützt nämlich kein Umbauzuschuss, wenn man schon grundsätzlich gar kein Geld dafür hat (nur als Beispiel). Und wenn bestimmte medizinische Zustände eintreten, wird es eh nix mit zuhause bleiben.

  8. Avatar von Nocturna
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die meisten Kinder glauben allerdings, dass sie ihre Eltern damit abschieben.
    Hm, ich müsste da in mich gehen. Wenn die zu pflegende Person jede Klarheit verloren hat und die Pflegerin für die eigene Tochter hält, sofern sie sich denn erinnert eine zu haben, dann würde ich als Kind die Einrichtung auswählen, in der die Betreuung und der Personalschlüssel am besten ist.

    Wenn ich mir vorstelle, ich weiß nichts mehr ein und aus, kann die Pflegestation sowieso nicht mehr verlassen, warum soll das dann nicht auch in Osteuropa sein? Letztlich geht es dann nur um menschenwürdige Pflege. Insbesondere, wenn Kinder sowieso nicht in der Nähe wohnen, ist es doch egal ob die von Berlin nach Osten fahren oder in den Süden zu den dementen Eltern.
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  9. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Nocturna, hältst du diese Pflegezusatzversicherung für sinnvoll?
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  10. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ich werde für meine Eltern die Karte polnische Lösung zieghen, wenn es soweit ist; meine Eltern wohnen aber mit im Haus und die Gegebenheiten sind großzügig. Auto, Internet, alles vorhanden. Zur Zeit ist schon eine Putzfee im Einsatz, Einkäufe werden abgesprochen. Ich frage mich deshalb, für welchen Fall braucht man diese Versicherung?
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