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  1. gesperrt
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    das war ja meine frage.
    ist das eine kombinierte versicherung oder eine reine risiko?
    die frage ging an aidachen.

  2. Avatar von Nocturna
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Ich habe eine Pflegetagegeldversicherung, die ich mit 49 Jahren abgeschlossen habe. Ich zahle 71 Euro im Monat. Gezahlt wird bei mir erst ab Pflegestufe 1, die Versicherung meines Mannes zahlt schon bei Stufe 0. Das Geld wird gezahlt bei Feststellung der Pflegestufe, unabhängig davon ob irgendjemand pflegt.

    Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Versicherung lässt sich lange diskutieren. Bis ich 85 Jahre alt bin, habe ich um die 30.000 Euro eingezahlt (ohne Beitragsanpassung). Das ist zwar eine Hausnummer, aber wer die monatlichen Zuzahlungen im Heim kennt, weiß dass da 30.000 Euro wie nix schmelzen können.

    Fragt sich halt nur, ob man die Versicherung überhaupt jemals braucht oder will. Mein Vater wird demnächst 95 und ist ohne Pflegestufe. Ich bin zudem unentschlossen, ob ich eine schwere Pflegebedürftigkeit überhaupt ertragen möchte.

    Tatsache ist, mit höherem Alte wird’s teuer mit dem Beitrag. Und egal wie munter man durchs Leben hüpft, ab 50 steigt die Wahrscheinlichkeit für die eine oder andere chronisch werdende Krankheit. Ich bin nur zufällig heuer über eine Vorsorgeuntersuchung auf mein Osteoporose-Risiko gestoßen. Da wäre spätestens jetzt ein fetter Aufpreis in der Prämie fällig.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


  3. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    und was passiert mit dem geld, wenn kein pflegefall eintritt?
    Das Geld ist weg und ich freue mich, dass mir diese Situation erspart geblieben ist.


  4. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Begründung: Du schließt jetzt eine Versicherung ab, sagen wir über 100 € tgl. In 20 Jahren brauchst Du sie, aber die Pflegesätze haben sich bis dahin verdoppelt (was noch ein Glücksfall wäre). Du rettest nichts.
    Ich habe die Versicherung nicht unbedingt fürs Alter, sondern für jetzt. Pflegebedürftig kann man in jedem Alter werden.
    Und eine Dynamik sorgt dafür, dass die Beträge angepasst werden.


  5. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was einem klar sein muss: man wird mit Zusatzversicherung nicht besser gepflegt und bekommt kein schöneres Zimmer.
    Wie kommst du denn darauf?
    Bei Pflegegrad 5 bekommt man vielleicht nicht mehr viel mit und es ist einem egal, aber in den unteren Pflegestufen kann man sich das Leben mit zusätzlichem Geld sicherlich angenehmer gestalten.

  6. Inaktiver User

    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn darauf?
    Bei Pflegegrad 5 bekommt man vielleicht nicht mehr viel mit und es ist einem egal, aber in den unteren Pflegestufen kann man sich das Leben mit zusätzlichem Geld sicherlich angenehmer gestalten.
    Was meinst Du mit angenehmer gestalten? Was Du aus der Versicherung bekommst, geht ja für die Pflege drauf.

  7. gesperrt
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Meine Tochter arbeitet als Pflegekraft und sagt zu der Pflegezusatzversicherung:

    Das ist Schmuck am Nachthemd.
    Ich habe eine private Pflegezusatzversicherung und bin schwer am Überlegen, ob ich sie kündige.

    Schmuck am Nachthemd?
    Nö, das war nicht mein Grund für diese Versicherung, sondern Rettung des Vermögens, wenn man schon über die Nullzinspolitik enteignet wird.
    Wurde vom Versicherungsangestellten auch ganz klar gesagt, dass diese Versicherung eine Vermögensrettung ist.

    ...
    Begründung: Du schließt jetzt eine Versicherung ab, sagen wir über 100 € tgl. In 20 Jahren brauchst Du sie, aber die Pflegesätze haben sich bis dahin verdoppelt (was noch ein Glücksfall wäre). Du rettest nichts.
    (Hervorhebung von mir)

    Ich denke schon, dass man das Erbe für die Nachfahren (wenigstens ansatzweise) retten kann, nur eben nicht vollumfänglich, sondern zum Teil.

    Es ist aber zu bedenken, ob der Nachwuchs das überhaupt möchte. Muss man besprechen.

    In unserem Fall ist es so, dass die Versicherungen (Rechtsschutz, obwohl noch nie ein Rechtsstreit geführt wurde, private KV, gesetzliche KV mit Zusatzversicherung und ....) einen riesigen Geld-Happen ausmachen, der sich in der Rentensituation stark bemerkbar machen wird.

  8. Inaktiver User

    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Es ist aber zu bedenken, ob der Nachwuchs das überhaupt möchte. Muss man besprechen.
    Und ob der Nachwuchs überhaupt was zahlen müsste, soweit das absehbar ist.


  9. Registriert seit
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was meinst Du mit angenehmer gestalten? Was Du aus der Versicherung bekommst, geht ja für die Pflege drauf.
    Aber wenn die zusätzlich anfallenden Pflegekosten durch die Pflegeversicherung (gesetzl. und privat) komplett abgedeckt sind, ist das doch prima.
    Dann hätte man ja seine Rente und Gelder aus privater Vorsorge wie geplant zur Verfügung. Man hätte weiterhin den geplanten finanziellen Spielraum.

  10. gesperrt
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    AW: Pflegezusatzversicherung

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    ...
    Dann hätte man ja seine Rente und Gelder aus privater Vorsorge wie geplant zur Verfügung. Man hätte weiterhin den geplanten finanziellen Spielraum.
    Meiner Erfahrung nach - da gab es allerdings nur 3 Pflegestufen - ist man schon mit Pflegestufe 1 in einem Zustand, in dem weitere Gelder aus sonstiger privater Vorsorge (Rente geht da eh in die medizinische Versorgung) nicht mehr relevant sind.

    Edit:
    Demenz war kein zu berücksichtigendes Thema, da nicht im Versorgungskatalog an zu erbringenden Leistungen vom Gesundheitssystem enthalten.

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