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  1. Registriert seit
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    AW: BU/EU bei Vorerkrankungen/Behinderung

    Zitat Zitat von monika_1025 Beitrag anzeigen
    das ganze Thema ist voller Fallstricke und Hintertürchen!

    Du solltest auch unbedingt eine Klausel berücksichtigen, dass Du dann weder in Deinem bisherigen Beruf- noch in einem anderen!-tätig sein kannst/musst.....
    Das ist die abstrakte Verweisung, oder?

    Zitat Zitat von monika_1025 Beitrag anzeigen
    Informationen - und zwar seriöse, rechtswirksame Informationen sind bei diesem Thema alles....

    sonst wähnst Du Dich auf der sicheren Seite und im Krankheitsfall stehst Du dann da und hast nichts
    Genau. Das war eine Motivation für mein Eingangspost.

    Zitat Zitat von Obsidian68 Beitrag anzeigen
    Leider ist das Beispiel mit der Bandscheibe und der MS nicht so einfach .... z. B. würden bei einer Bandscheiben OP alle Erkrankungen ausgeschlossen werden, die mit dem Rücken zusammenhängen. Letztlich kann man sogar Knieprobleme auf eine Fehlhaltung durch das Rückenleiden schieben. Und eine MS manifestiert sich ja häuptsächlich in Läsionen, die im Rückenmark zu finden sind. Also vorsichtig mit solchen allgemeinen Aussagen.
    Und genau das ist der Punkt, wo ich mir Sorgen mache, dass man hier etwas konstruieren kann: Ihr Leiden X, wofür Sie jetzt Versicherungsleistung haben möchten, ist eigentlich nur eine Folge Ihrer bereits vorliegenden Krankheit Y (welche von uns ausgeschlossen wurde) und solange Sie uns das Gegenteil nicht beweisen können, erhalten Sie keine Versicherungsleistung.

    Zitat Zitat von Obsidian68 Beitrag anzeigen
    Es gibt mittlerweile Anbieter, die zumindest ohne Gesundheitsprüfung gegen sogenannte "schwere Erkrankungen" versichern .... also Schlaganfall, MS, Krebs. Da solltest du vielleicht mal im Internet recherchieren.
    Da ich selbst in diesem Bereich tätig bin, ist mir eine solche Absicherung schon ab und zu mal "begegnet".
    Du sprichst von dread-disease-Versicherungen, oder? Ich habe darüber nachgedacht, aber die scheinen lediglich einen Einmalbetrag zu zahlen, keine Rente. Die EU wäre in meinen Augen besser, daher versuche ich erstmal, da eine zu bekommen.

    Zitat Zitat von Obsidian68 Beitrag anzeigen
    Was Du auf keinen Fall machen solltest, ist ein Abschluss als Test, ob man dich nimmt oder nicht. Du wirst immer auch gefragt, ob Du bei einem Versicherer abgelehnt oder nur mit Erschwerungen angenommen wurdest. Diese Ablehnungen werden mind. 5 Jahre in einer Datei erfasst, auf die alle Versicherungen zugreifen können.
    Viel Erfolg bei der Suche!
    Danke

  2. Moderation
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    AW: BU/EU bei Vorerkrankungen/Behinderung

    Zitat Zitat von Zitronenmelisse123 Beitrag anzeigen
    Hmmm... da scheinen mehr Fallstricke dranzuhängen als gedacht. Evtl. sollte ich auch nochmal mit einem Anwalt sprechen.
    Wahrscheinlich wäre ein guter (unabhängiger) Versicherungsberater oder (nicht so unabhängiger) Makler die beste Anlaufstelle.

    Die können dir sagen, was geht, und Angebote einholen, die nicht mit deinem Namen verknüpft sind (wichtig, daß sie es auch so machen!). Du mußt dann immer noch das Kleingedruckte lesen, recherchieren, was das bedeutet, und nachsehen, wie andere diese Angebote bewerten (Auszahlungquote, Prozeßquote, Testergebnisse...)

    Bei einer BUV kann eine Summe von 1 Million Euro (Auszahlung) zusammenkommen, wenn es blöd läuft, und immerhin einen fünfstelligen Betrag (Beiträge) wenn es gut läuft. Bei solchen Beträgen denkt und rechnet man schon eine Weile.

    Wenn du grenzwertig für einen eingetragen GdB bist, ist eine Beratung bei einem Sozialverband (oder einer öffentlichen Stelle. manche Kommunen haben Angebote) wahrscheinlich auch die Mühe wert.

    Ich habe trotz Bandscheibenvorfalls eine (für damalige Verhältnisse) gute BUV bekommen, weil das fünf Jahre her war, und alles, was seit 5 Jahren nicht gezickt hat, war Geschichte. Über meinen AG gab's mal ein Angebot, da kriegte man BUV wenn man keinen GdB hatte und nicht mehr als zwei Wochen am Stück in den letzten zwei Jahren krankgeschrieben war. (Blöd, wenn man die Grippe gehabt hatte...)
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (12.06.2018 um 10:41 Uhr) Grund: vielleicht bessere Formulierung.

  3. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: BU/EU bei Vorerkrankungen/Behinderung

    Zitat Zitat von Obsidian68 Beitrag anzeigen
    ein Anwalt wird Dir da leider nicht helfen können und das darf er eigentlich auch nicht.
    Dass hier ein Anwalt nicht helfen kann, glaube ich auch. Nur warum er es nicht dürfen soll, erschließt sich mir nicht.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).


  4. Registriert seit
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    AW: BU/EU bei Vorerkrankungen/Behinderung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich wäre ein guter (unabhängiger) Versicherungsberater oder (nicht so unabhängiger) Makler die beste Anlaufstelle.
    Genau! Und momentan tendiere ich zum Berater, auch wenn der etwas kostet. Wie du schon sagst, es geht hier um große Summen. Das ist mir ein Honorar wert.

    Danke auch für den Tipp mit den Sozialverbänden, da schau ich mich mal um.

  5. Avatar von kuhliebe
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    AW: BU/EU bei Vorerkrankungen/Behinderung

    Ich denk ich kann dir aus meinem ehemaligen Beruf her weiterhelfen. Ich hab mit dem Thema im Privatkundengeschäft zu tun gehabt.

    Also prinzipell kann jeder versichert werden gegen Risokoaufschläge oder ähnliches.

    Geh als erstes an die Krankenkasse heran und lass dir deine Ärzte mit Diagnosen und Allem drum und dran bestätigen. Dann such dir eine Berater gegen Honorar.
    Gehe ehrlich mit deinen Ziffern um. Den grössten Ärger gibt es im Leistungsfall wenn der Arzt was draufschreibt was du hast und du es nicht angegeben hast.

    Beim Antragsprüfen schreibt deine Versicherung je nach krankheit die jeweiligen Ärzte von dir an. Diese müssen dann Berichte schreiben. Wenn du von vornherein sagst die Versicherung darf das nicht, nur ich geb Auskunft wirst du abgelehnt.

    Die kosten für dieses Verfahren tragen die Versicherungen.
    Dann gehen alle Auskünfte über dich in die ärztliche Gutachterabteilung der Versicherung. Die sagen dann ja so oder so mit dem Risiko bei der Erkrankung.
    Dann wird die Versicherung entscheiden: Ablehnung (kommt in die Datei) versicherbar mit Ausschluss ( wir versichern aber nicht Krankheit A bei B bis Z zahlen wir) oder versichern mit Risikoaufschlag auf Beitag generell. Oder du wirst was ein Traum wäre normal policiert.

    sei Ehrlich gib alles an. Dann ist beim Eintritt der BU diese sehr schnell in der Leistung.

    Es wird mehr normal policiert wie du meinst. Zu 95% sind die Leute die später selber schuld wenns zu schwierigkeiten kommt. Unehrlichkeit oder der Verkäufer hat gesagt das ist nicht relevant. Da besteh drauf dass du es schwarz auf weiss vom Versicherer hast.

    übrigens wenn dir dann der Beitrag derfür dich errechnet wird zu hoch ist, kannst du Ablehnen. Es handelt sich dann nicht um eine Ablehnung durch die Versicherung. Sondern du nimmst das Angebot nicht an.

    Eine EU bekommst du leichter. Dafür leisten die erst oft wenn auch die ges. Renteneu leistet. Das ist ein langer weg. Macht nur Sinn wenn alles andere nicht geht und oder wenn jemand noch sehr jung wenig anspruch oder gar nicht in der ges. Rentenversicherung ist. ( anderes Versorgungssystem oder ganz bestimmte Freiberufler ohne eigene Versorgungskammer usw.)

    Gehs an. Es wird aufregend und teuer (ich vermute es scheitert eher daran als keine Versicherung zu finden).

    Ich drück dir die Daumen.
    Und denk dran. Die beste Versicherung ist die man hat aber niemals braucht.
    Geändert von kuhliebe (13.06.2018 um 07:20 Uhr)

  6. Avatar von FrolleinFux
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    AW: BU/EU bei Vorerkrankungen/Behinderung

    Gibt es zu Deiner chronischen Erkrankung eine Art Interessenvertretung/Selbsthilfeorganisation (sowas wie Deutscher Diabetikerbund)? Eventuell können die auch beraten.

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