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    Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Hallo zusammen,
    ich hoffe, mir kann hier jemand helfen. Ich hatte eigentlich über meinen Arbeitgeber eine Direktversicherung abgeschlossen, die dieser auch teilfinanzierte. Ich würde jetzt bei Wiedereinstieg in den Beruf auf Basis meiner Teilzeittätigkeit zur Vermögensbildung vom Arbeitgeber einen Betrag in Höhe von 13,30 Euro monatlich erhalten. Ich hatte jetzt eine Beratung bei der Verbraucherzentrale und die rieten von Direktversicherungen ab, da man später anteilig die Sozialversicherungsbeträge zurückzahlen müsse. Sie empfahlen eher zu riestern. Ich habe dann erstmal die Beiträge in der Elternzeit auf Eis gelegt, die Dame empfahl mir, die Versicherung ganz einzustellen. Aber was passiert dann mit den Beiträgen?

    Als Riesterrente empfahl sie mir Riestersparen mit Aktienfonds. Genannt wurde zum Beispiel die DWS Toprente. Hat jemand hier Erfahrung damit?

    Ich bin 42 Jahre alt, werde also wohl noch 25 Jahre arbeiten gehen, "riestern" sollte also schon noch lohnen.

    Wer war schon in einer ähnlichen Situation und hat dann was gemacht?

    Lieben Dank für Tipps! Ich habe das Gefühl, gerade nicht mehr durchzublicken.
    "Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen."
    (Immanuel Kant)

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    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Zitat Zitat von sascha99 Beitrag anzeigen
    jetzt eine Beratung bei der Verbraucherzentrale und die rieten von Direktversicherungen ab, da man später anteilig die Sozialversicherungsbeträge zurückzahlen müsse. Sie empfahlen eher zu riestern.
    Meines Wissens muß man auch für die Auszahlung aus Riesterverträgen Krankenkassenbeiträge zahlen.

    Zitat Zitat von sascha99 Beitrag anzeigen
    und hat dann was gemacht?
    Ich würde es vom Beitrag abhängig machen. Beim Riestervertrag bist Du flexibler mit den Beiträgen, als bei einer DV. Wenn Du also nicht mehr als 2100 € pro Jahr aufwenden willst, würde ich den Riestervertrag nehmen.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

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    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Ich würde es vom Beitrag abhängig machen. Beim Riestervertrag bist Du flexibler mit den Beiträgen, als bei einer DV. Wenn Du also nicht mehr als 2100 € pro Jahr aufwenden willst, würde ich den Riestervertrag nehmen.
    Weißt Du, ob man die andere Versicherung einfach so kündigen kann...?
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    (Immanuel Kant)

  4. Inaktiver User

    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Ist es nicht so, dass sich Riester nur lohnt, wenn man Kinder hat?
    Ich meine, sowas mal gehört zu haben.

  5. Inaktiver User

    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Zitat Zitat von sascha99 Beitrag anzeigen
    Weißt Du, ob man die andere Versicherung einfach so kündigen kann...?
    https://www.volders.de/ratgeber/direktversicherung-kuendigen

    Guck mal da !

  6. Inaktiver User

    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Im Allgemeinen hört man ja, dass sich Riestern kaum lohnen würde.
    Aber wenn man Kinder hat, ist die Förderung ja erheblich höher und die Rechnung sieht anders aus.
    Was ich vom Riestern überzeugt hat, ist, dass dieses Vermögen bei Arbeitslosigkeit oder anderer Begehrlichkeiten vom Zugriff geschützt sein soll. Das ist mit anderen Sparverträgen ja nicht so.
    Und als ich gebaut habe, konnte ich mir das Geld auszahlen lassen. Fand ich auch ganz nett.

    PS: Ach ja, und die 13,00 € vom Arbeitgeben spare ich trotzdem noch in einem kleinen Sparplan. Das ergibt 1.600,00 € in 12 Jahren, auch ganz nett
    Geändert von Inaktiver User (15.08.2017 um 14:45 Uhr)

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    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist es nicht so, dass sich Riester nur lohnt, wenn man Kinder hat?
    Ich meine, sowas mal gehört zu haben.
    Ich habe eine Tochter. Zum Einen. Aber damit hat es nichts zu tun. Eine Freundin hatte sich bei der Verbraucherzentrale beraten lassen und die meinten, dass Riester garantiert im Notfall ausgezahlt werden kann, die Direktversicherung aber sicher erst bei Ablauf.
    "Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen."
    (Immanuel Kant)

  8. Inaktiver User

    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Es gibt ja auch Versicherungen, die man ruhen lassen kann.

    Ich weiß aber nicht, ob sowas auch bei Direktversicherungen geht.

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    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist es nicht so, dass sich Riester nur lohnt, wenn man Kinder hat?
    Ich meine, sowas mal gehört zu haben.
    Das ist schwer zu beantworten, weil "sich lohnen" für jeden etwas anderes ist. Wenn man ein niedriges Einkommen und (möglichst mehrere) Kinder hat ist das Verhältnis von eigenem Beitrag und Barzulage sehr günstig. Ein gut verdienender Single ohne Kinder spart dafür kräftig Steuern. Jeder muß für sich entscheiden "ob es sich lohnt". Nur wenn man im Alter mit einer Mini-Rente da steht, weil sich die private Altersvorsorge "nicht gelohnt" hat, will es wieder keiner gewesen sein.
    Geändert von Wiedennwodennwasdenn (15.08.2017 um 15:37 Uhr) Grund: Schreibfehler
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    AW: Direktversicherung mit Förderung durch den Arbeitgeber streichen und "riestern"?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Das ist schwer zu beantworten, weil "sich lohnen" für jeden etwas anderes ist. Wenn man ein niedriges Einkommen und (möglichst mehrere) Kinder hat ist das Verhältnis von eigenem Beitrag und Barzulage sehr günstig. Ein gut verdienender Single ohne Kinder spart dafür kräftig Steuern. Jeder muß für sich entscheiden "ob es sich lohnt". Nur wenn man im Alter mit einer Mini-Rente da steht, weil sich die private Altersvorsorge "nicht gelohnt" hat, will es wieder keiner gewesen sein.
    Man kannauch private Altersvorsorge beitreiben ohne teure Versicherungsprodukte

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