Ja, du hast Recht. Das heißt Dread Desease.
Ich weiß nicht genau, was eine BU für mich gekostet hätte. So 1:1 kann man das vielleicht auch gar nicht wirklich vergleichen. Z.B. die Möglichkeit, die Versicherung für lebenslang abzuschließen, gibt´s bei der BU schon mal gar nicht, sondern nur bis zur gesetzlichen Rente. Und bei der Dread Desease muss man auch nichts nachweisen; entscheidend ist allein die Diagnose des Arztes; wenn er eine der erfassten Krankheiten diagnostiziert, bekommst du in spätestens zwei Wochen die Summe ausbezahlt.
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Ergebnis 21 bis 30 von 85
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19.12.2010, 17:56
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
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19.12.2010, 18:00Inaktiver User
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
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19.12.2010, 18:20
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Die Seite Dread Disease - Grundlagen, Hintergrund, Idee der Dread Disease - Schwere Krankheiten Versicherung
Da findet man auch die unterschiedlichen Anbieter.
Das mit den zwei Wochen: Nee, zum Glück hab ich es noch nicht erlebt. Hab ja die Versicherung jetzt erst abgeschlossen.
Ich kenne auch niemanden, der solch eine Versicherung hat, weil es dies in Deutschland noch nicht lange gibt.
Aber wenn Voraussetzung die Diagnose des Arztes ist, muss ich nichts weiter beweisen; denn ab dann ist der Versicherungsfall eingetreten. Da kann die Versicherung auch nichts dran herumdeuteln.Geändert von ascalin (19.12.2010 um 18:41 Uhr) Grund: Link auf die Informationsseite abgeändert
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19.12.2010, 19:55Inaktiver User
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Die Dread Disease Versicherung klingt interessant, leider habe ich auch keine BU.
Ich habe versucht, eine abzuschließen, als ich noch "jung und gesund" war - aber offensichtlich war ich den Versicherern nicht gesund genug. Obwohl ich eigentlich nichts habe, was andeuten würde, dass ich bald berufsunfähig werden würde. Jedenfalls wurden mir damals wenn nur Policen mit absurd hohen monatlichen Beiträgen angeboten.
Dafür habe ich immerhin eine umfassende Unfallversicherung.
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19.12.2010, 20:02Inaktiver User
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19.12.2010, 21:52
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Die gibt es schon eine Weile, aber unbedingt billiger als eine BUV ist sie nicht. Sie hat den Vorteil, dass die Fälle eindeutiger bestimmt sind, so dass Streitigkeiten von vornherein eingeschränkt werden. Z.B. werden psychische Erkrankungen nicht versichert, und gerade die machen einen Großteil der Berufsunfähigkeiten aus. Deshalb haben BU-Versicherer solche Angst vor Kunden, die schon mal beim Psychologen waren.
Auch sonst reicht für die Vers. mitunter ein Arztbesuch, um Leistungen auszuschließen, selbst wenn medizinisch überhaupt nichts festgestellt wurde.
Eigentlich genügt es nicht, jung und gesund zu sein, um eine BUV zu bekommen, man sollte auch möglichst nie beim Arzt gewesen sein.
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19.12.2010, 22:04
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Ich finde, das Schlimme ist, dass das Alter so viel zählt. Das Geburtsdatum ist ja nun wirklich was, was kein Mensch beeinflussen kann, wofür die Versicherungen einen aber gnadenlos abstrafen.
Dass psychischen Erkrankungen in der Dread Desease nicht versichert werden genauso wenig wie Rückenprobleme - nun gut, man kann nicht alles haben. Ich habe damit aber kein Problem, da ich persönlich hauptsächlich vor Krebs Angst habe - egal was Statistiken sagen bezüglich Ursachen von Berufsunfähigkeit.
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19.12.2010, 22:08Inaktiver User
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
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19.12.2010, 22:35
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19.12.2010, 22:56Inaktiver User
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Zum Ausschluss meint, dass die Versicherung nicht abgeschlossen wurde? Oder dass keine Rente gezahlt wurde?
Was heißt "ein Arztbesuch reicht" konkret?


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