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Ergebnis 11 bis 20 von 85
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18.12.2010, 19:28
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Geändert von Neston (20.12.2010 um 18:00 Uhr) Grund: gelöscht, da anscheinend zu unsachlich und inhaltlich falsch
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18.12.2010, 19:58Inaktiver User
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Dann hast du sicher auch keine Krankenversicherung...
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18.12.2010, 22:16
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Glückwunsch.

Es gibt andere, die finden mit Behinderung keinen Job, oder verlieren ihn.
Jede 10te Frau bekommt Brustkrebs. Das ist nur eine Krebsart.
Vielleicht sprechen die Betroffenen nicht mit jedem über ihre Erkrankungen
Geldsorgen????
Was soll das denn??? Der Vergleich geht garnicht!
Du als "Normalo" brauchst diese Versicherung nicht abschließen, es ist keine Pflichtversicherung.
Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen ab einer Arbeitsunfähigkeit >6 Monate.
Und diese Versicherung ist einigen eine große Hilfe, wenn man längere Zeit nicht arbeitsfähig ist.
Wenn du diese Versicherung nicht brauchst, gut so für dich.Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
(Vaclav Havel)
Liebe Grüße Clematis
Pro-Aging anstatt Anti-Aging
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19.12.2010, 00:35
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Der Grund, warum ich schon seit 15 Jahren eine BUV habe, ist, daß ich gesehen habe, wie ein Freund (Jahrgang 1960, also durchaus theoretisch noch mit Anspruch auf BU aus der Rentenkasse) berufsunfähig (eigentlich erwerbsunfähig) wurde aufgrund von Depression und deren Folgen, plus Nervenschäden in den Armen. Die vier Jahre, die er zwischen Arbeitsamt (unvermittelbar, kriegt kein Geld) und Rentenamt (vollkommen arbeitsfähig, kriegt kein Geld) hin- und hergeschoben wurde, bis das Sozialgericht schließlich das Rentenamt zum Zahlen verdonnert hat, hat die BU immer brav und stetig gezahlt und verhindert, daß er unter Brücken schlafen mußte.
Wenn das Geld, was ich da einzahle, komplett verschwendet ist, weil ich die BUV nie brauche, um so besser.
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19.12.2010, 01:55
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Wenn die Versicherung denn zahlt, was leider nicht garantiert ist. Man braucht ja nur beim Abschluss einen Arztbesuch vergessen haben und schon sind die aus ihrer Zahlungspflicht raus.
War man öfter beim Arzt, kriegt man erst gar keine BUV oder nur mit entsprechenden Ausschlüssen.
Im Ausland soll eine BUV übrigens so gut wie unbekannt sein. Typisch deutsch also.
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19.12.2010, 02:39
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Alle Vorerkrankungen angeben ist klar.
Das ist auch bei einer Lebensversicherung so.
Ja ceremony, da gebe ich dir recht, wer zu viele, zu schwere Vorerkrankungen hat, der bekommt keine Versicherung, oder nur mit horrenden Aufschlägen.
Deshalb finde ich es gut, diese Versicherung in jungen (gesunden
) Jahren abzuschließen. Dann halten sich die Beiträge in Grenzen.
Ansonsten kann ich nur raten, wirklich alles anzugeben anzugeben.Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
(Vaclav Havel)
Liebe Grüße Clematis
Pro-Aging anstatt Anti-Aging
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19.12.2010, 04:33
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
bist du als banker nicht auch im bvv (bvv.de) versichert? das leistungspaket des bvv beinhaltet automatisch eine berufsunfaehigkeitsversicherung. wenn du noch nicht mitglied bist, kannst du es ganz einfach werden. entweder als riester-rentenvertrag oder freiwillige versicherung. lohnt sich in jedem fall, da keine abschlussprovisionen gezahlt werden und die verwaltungskosten sehr niedrig sind. sprich mal mit deinem arbeitgeber oder direkt mit dem bvv.
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19.12.2010, 12:50Inaktiver User
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19.12.2010, 17:40
AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?
Es weiß eigentlich jeder, dass man eine BU in jungen Jahren abschließen sollte. Dasselbe gilt ja auch für eine Unfallversicherung oder für private Krankenzusatzversicherungen. Wenn nur alles immer so einfach wäre. Wenn du heutzutage arbeitslos wirst und für eine Zeitarbeitsfirma arbeitest, tja, da bleibt kaum genug für deinen Lebensunterhalt geschweige denn dafür, Risiken abzusichern.
Ich bin jetzt 46 und hatte im August in meiner Firma nach zwei Jahren Befristung endlich einen festen Arbeitsvertrag bekommen, was bei uns so üblich ist. Hatte mich dann entschlossen, was fürs Alter und für die Absicherung bei Krankheit zu tun, was ja, wenn der Job ständig unsicher ist, auch nicht so viel Sinn macht.
Obwohl ich keine Vorerkrankungen habe, ist eine BU schon auf Grund des Alters sehr teuer. Ich hatte dann mal gegoogelt und stattdessen lieber eine Drease Desease Versicherung abgeschlossen, d.h. es gibt einen Katalog von schweren Krankheiten. Und sobald der Arzt die Diagnose stellt und die Krankheit ist enthalten, bekommt man die vereinbarte Summe. Die wichtigsten Krankheiten sind erfasst; und man kann den Vertrag so wählen, dass lebenslang gezahlt wird. Denn wenn ich über das sechzigste Jahr hinaus arbeiten möchte - so lange ist das ja nun auch nicht mehr hin - und werde dann krank, bin ich auch froh, wenn ich finanziell abgesichert bin und mich "in Ruhe" um meine Gesundheit kümmern kann.
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19.12.2010, 17:48Inaktiver User


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