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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

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    Geändert von Neston (20.12.2010 um 18:00 Uhr) Grund: gelöscht, da anscheinend zu unsachlich und inhaltlich falsch

  2. Inaktiver User

    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Dann hast du sicher auch keine Krankenversicherung...

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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Zitat Zitat von Neston Beitrag anzeigen
    Für mich ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die Abzocke schlechthin. Sackteuer und hohe Provision für den Versicherungsmakler, warum sonst wollen die einem das dauernd als erstes aufschwatzen? Am besten noch vor der provisionsarmen Haftpflicht.

    Es wurde ja schon erwähnt, gegen das Leben kann man sich nicht versichern. Ich bin Ingenieur und auch im Rollstuhl kann ich meinen Beruf noch ausüben, auch wenn ich aufgrund einer Netzhauterkrankung in keinen Bildschirm mehr schauen kann, kann ich meinen Beruf noch ausüben, mit Einschränkungen.
    Glückwunsch.
    Es gibt andere, die finden mit Behinderung keinen Job, oder verlieren ihn.



    Zitat Zitat von Neston Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon wie häufig sind diese Erkrankungen denn? Also ich kenn niemanden, der sowas hat.
    Jede 10te Frau bekommt Brustkrebs. Das ist nur eine Krebsart.
    Vielleicht sprechen die Betroffenen nicht mit jedem über ihre Erkrankungen


    Zitat Zitat von Neston Beitrag anzeigen
    Ich müßte schon sehr schwer erkranken, um meinen Beruf gar nicht mehr ausüben zu können und ob ich dann überhaupt noch weiter leben wollte... bzw. im Falle einer Krebserkrankung nicht andere Sorgen hätte...
    Geldsorgen????

    Zitat Zitat von Neston Beitrag anzeigen
    Für mich ist Berufsunfähigkeitsversicherung in einer Liga mit Rechtsschutz, die ist auch was für Prozesshansel, die es drauf anlegen und die ich also Normalo dann mitfinanzier.
    Was soll das denn??? Der Vergleich geht garnicht!
    Du als "Normalo" brauchst diese Versicherung nicht abschließen, es ist keine Pflichtversicherung.

    Zitat Zitat von Neston Beitrag anzeigen
    Btw. Burnout ist keine dauerhafte Berufsunfähigkeit, sondern eine Krankheit, die heilbar ist. Danach wird, wenn auch anders/weniger, weiter gearbeitet.
    Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen ab einer Arbeitsunfähigkeit >6 Monate.
    Und diese Versicherung ist einigen eine große Hilfe, wenn man längere Zeit nicht arbeitsfähig ist.


    Wenn du diese Versicherung nicht brauchst, gut so für dich.
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
    (Vaclav Havel)


    Liebe Grüße Clematis

    Pro-Aging anstatt Anti-Aging

  4. Moderation

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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Zitat Zitat von Neston Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon wie häufig sind diese Erkrankungen denn? Also ich kenn niemanden, der sowas hat.
    Der Grund, warum ich schon seit 15 Jahren eine BUV habe, ist, daß ich gesehen habe, wie ein Freund (Jahrgang 1960, also durchaus theoretisch noch mit Anspruch auf BU aus der Rentenkasse) berufsunfähig (eigentlich erwerbsunfähig) wurde aufgrund von Depression und deren Folgen, plus Nervenschäden in den Armen. Die vier Jahre, die er zwischen Arbeitsamt (unvermittelbar, kriegt kein Geld) und Rentenamt (vollkommen arbeitsfähig, kriegt kein Geld) hin- und hergeschoben wurde, bis das Sozialgericht schließlich das Rentenamt zum Zahlen verdonnert hat, hat die BU immer brav und stetig gezahlt und verhindert, daß er unter Brücken schlafen mußte.

    Wenn das Geld, was ich da einzahle, komplett verschwendet ist, weil ich die BUV nie brauche, um so besser.

  5. gesperrt

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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Zitat Zitat von clematis61 Beitrag anzeigen
    Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen ab einer Arbeitsunfähigkeit >6 Monate.
    Und diese Versicherung ist einigen eine große Hilfe, wenn man längere Zeit nicht arbeitsfähig ist.
    Wenn die Versicherung denn zahlt, was leider nicht garantiert ist. Man braucht ja nur beim Abschluss einen Arztbesuch vergessen haben und schon sind die aus ihrer Zahlungspflicht raus.

    War man öfter beim Arzt, kriegt man erst gar keine BUV oder nur mit entsprechenden Ausschlüssen.

    Im Ausland soll eine BUV übrigens so gut wie unbekannt sein. Typisch deutsch also.

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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Alle Vorerkrankungen angeben ist klar.
    Das ist auch bei einer Lebensversicherung so.

    Ja ceremony, da gebe ich dir recht, wer zu viele, zu schwere Vorerkrankungen hat, der bekommt keine Versicherung, oder nur mit horrenden Aufschlägen.


    Deshalb finde ich es gut, diese Versicherung in jungen (gesunden) Jahren abzuschließen. Dann halten sich die Beiträge in Grenzen.

    Ansonsten kann ich nur raten, wirklich alles anzugeben anzugeben.
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
    (Vaclav Havel)


    Liebe Grüße Clematis

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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    bist du als banker nicht auch im bvv (bvv.de) versichert? das leistungspaket des bvv beinhaltet automatisch eine berufsunfaehigkeitsversicherung. wenn du noch nicht mitglied bist, kannst du es ganz einfach werden. entweder als riester-rentenvertrag oder freiwillige versicherung. lohnt sich in jedem fall, da keine abschlussprovisionen gezahlt werden und die verwaltungskosten sehr niedrig sind. sprich mal mit deinem arbeitgeber oder direkt mit dem bvv.

  8. Inaktiver User

    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen Beitrag anzeigen
    bist du als banker nicht auch im bvv (bvv.de) versichert?
    habe bankkauffrau nur gelernt; übe es schon lange nicht mehr aus.

    lgS

  9. gesperrt

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    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Es weiß eigentlich jeder, dass man eine BU in jungen Jahren abschließen sollte. Dasselbe gilt ja auch für eine Unfallversicherung oder für private Krankenzusatzversicherungen. Wenn nur alles immer so einfach wäre. Wenn du heutzutage arbeitslos wirst und für eine Zeitarbeitsfirma arbeitest, tja, da bleibt kaum genug für deinen Lebensunterhalt geschweige denn dafür, Risiken abzusichern.

    Ich bin jetzt 46 und hatte im August in meiner Firma nach zwei Jahren Befristung endlich einen festen Arbeitsvertrag bekommen, was bei uns so üblich ist. Hatte mich dann entschlossen, was fürs Alter und für die Absicherung bei Krankheit zu tun, was ja, wenn der Job ständig unsicher ist, auch nicht so viel Sinn macht.

    Obwohl ich keine Vorerkrankungen habe, ist eine BU schon auf Grund des Alters sehr teuer. Ich hatte dann mal gegoogelt und stattdessen lieber eine Drease Desease Versicherung abgeschlossen, d.h. es gibt einen Katalog von schweren Krankheiten. Und sobald der Arzt die Diagnose stellt und die Krankheit ist enthalten, bekommt man die vereinbarte Summe. Die wichtigsten Krankheiten sind erfasst; und man kann den Vertrag so wählen, dass lebenslang gezahlt wird. Denn wenn ich über das sechzigste Jahr hinaus arbeiten möchte - so lange ist das ja nun auch nicht mehr hin - und werde dann krank, bin ich auch froh, wenn ich finanziell abgesichert bin und mich "in Ruhe" um meine Gesundheit kümmern kann.

  10. Inaktiver User

    AW: berufsunfähigkeitsversicherung - wirklich nötig?

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Drease Desease Versicherung
    ist das "dread desease"? wird mir angezeigt, wenn ich "drease desease" eingebe.

    sehr interessant; danke für den hinweis!

    kannst du in % sagen, wieviel günstiger als eine BU für dich das ganze ist?

    lgS

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