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  1. Registriert seit
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    Rosenstämmchen überwintern

    Ich habe heuer ein Rosenstämmchen geschenkt bekommen, das den ganzen Sommer über wunderschön geblüht hat.
    Leider habe ich überhaupt keine Erfahrung mit Rosen.
    Soll ich es vor dem Winter zurückschneiden?
    Und wie kann ich es überwintern?
    Anbieten kann ich ein kühles, aber relativ dunkles Treppenhaus, ein ehemaliges Kinderzimmer (hell und kühl) , und den Keller.
    Ich wohne im Alpenraum, daher wird es draußen bestimmt zu kalt sein.

    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

  2. Avatar von Opelius
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Nach dem Einsetzen der ersten Bodenfrösten sollte man eine Rose zurückschneiden. Aber nur die Triebe an denen sie auch geblüht hat. Im Frühjahr die Triebe noch einmal einkürzen bis auf 3 - 5 Augen .

    Ich würde dann die Wurzel der Rose entweder mit Torf oder Rindenmulch abdecken, ruhig großzügig. Das muss aber im Frühjahr wieder entfernt werden, sonst könnte die Wurzel faulen. Das kann im Umkreis liegen bleiben, ist guter Dünger. Das Rosenstämmchen mit einem Wintervlies einwickeln.

    Ausgraben und in Keller schaffen taugt nichts, denn die feinem Haarwurzeln gehen dabei verloren. Nur wenn Du das Stämmchen in einem Bottich gepflanzt hast geht das.

    Weitere Hinweise im Netz unter "Rosen überwintern". Kann ich nicht verlinken, weil es auf gewerbliche Seiten führt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Bei Kübelpflanzen kannst Du den Kübel mit Filzbahnen umwickeln und auf eine Styrofoam-Platte stellen. Am besten nah an die Wand. Richtig warm überwintern ist keine so gute Idee, glaube ich.

    Die Pflanze selbst - im Kübel und auch eingepflant - mit einer Art Jutesack um die Krone schützen (machen sie im botanischen Garten auch so) und ich habe schon umwickelte Stämmchen gesehen. Den bodenbereich eventuell mit Tannenzweigen oder Erde abdecken.

    Kübelpflanzen in längeren frostfreien Perioden ein bisschen gießen, ich hab da schon ziemlich viel verloren, weil ich nicht daran gedacht habe. Und ich glaube, die Erde im Kübel sollte nicht ganz durchfrieren.
    Thank you for observing all safety precautions.

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  4. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Hm..... Glaubenskrieg? ich bin von der Fraktion 'erst im Frühling zurückschneiden'. Begründung: oft gibt es noch bis in den Dezember relativ warme/sonnige Tage, da würde die Rose wieder austreiben. Aber auch wenn nicht: FALLS es so richtig kalt wird (und das kann sehr plötzlich kommen oder/und ist grade dann ein Problem, wenn es tagsüber sonnig ist) erfrieren vor allem die Triebspitzen. Wenn es die sind, die man ohnehin (eben dann im Frühling) zurückschneiden muss, entsteht kein echter Schaden.
    Damit bin ich eigentlich all die Jahre gut gefahren. Wichtig ist, dass ab August nicht mehr gedüngt wird, ansonsten wie Katelbach schreibt, v.a. das (vorsichtige) Gießen. Den Kopf würde ich locker mit dünnem Gartenvlies umhüllen, den Topf mit Noppenfolie oder in einen größeren Topf stellen und den Zwischenraum mit Laub/Papier/Folie.... (was halt isoliert) ausfüllen und auf Styroporunterlage stellen

  5. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Ich schneide auch im Frühjahr, im Spätherbst kommen nur die letzten Hagebutten ab.

    Aber eigentlich hab ich nicht viel Ahnung vom Schneiden. Ich habe duurch falsches Schneiden die Austin-Rosen zu Monstern mit dicken geraden Stielen gemacht ...
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  6. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    hm.... könnte es nicht eher sein, dass sich aus der Unterlage (unerkannt) Wildtriebe entwickelt und durchgesetzt haben? also nicht bei Hochstämmchen. Sind die jungen Blätter leicht rötlich? Haben sie 6 Blattpaare+1 statt 4+1? Letzteres ist allerdings kein absolut eindeutiges Indiz, weil es auch (selten) regulär vorkommt


  7. Registriert seit
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Vielen Dank für die Tipps;
    ich werde das Rosenstämmchen dann doch draußen überwintern.
    In einem Beet geschützt am Haus ist noch Platz, darin kann ich es eingraben und mit Rindenmulch schützen.
    Der Jutesack ist eine tolle Idee.
    Hoffentlich übersteht es den Winter . Ich werde im Frühjahr berichten.

  8. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Nein, die dicken Triebe waren achon oberhalb der Unterlage, außerdem grün und 5 Blätter.
    Mit den Jahren sind aber auch Wildtriebe dazuekommen. Sie tragen a ber auch viele Blüten, die den Original-Austin-Blüten (z.B. Abraham Darby oder Sweet Juliet) täuschend ähnlich sind und auch so riechgen. Pazzo!

    Aber gleich 1 Frage: Ich habe im Vorgarten starkwüchsige Strauchrosen, die 5- und 7-blättrig sind. Aus einem 5-blättrigen grünen Trieb wachsen in höherer Höhe auch mal rötliche Seitentriebe mit 7 Bättern.
    Erklär mir das bitte.
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  9. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    kann ich leider auch nicht. Aber wenns dich stört, würde ich die rausreißen, also die störenden Triebe. reißen, möglichst tief, nicht schneiden

  10. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Rosenstämmchen überwintern

    Zitat Zitat von Seeadlerin Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Tipps;
    ich werde das Rosenstämmchen dann doch draußen überwintern.
    In einem Beet geschützt am Haus ist noch Platz, darin kann ich es eingraben und mit Rindenmulch schützen.
    Der Jutesack ist eine tolle Idee.
    Hoffentlich übersteht es den Winter . Ich werde im Frühjahr berichten.
    Auf jeden Fall draußen, Rosen sind freilaufend. Oben kann eigentlich nicht viel passieren, im Frühling (wenn die Forsythien blühen) schneidet man zurück und düngt das erste Mal. je nachdem wie klein der Topf ist, würde ich auch umtopfen (möglichst tiefer Kübel, breit muss er nicht sein), dabei eben neue Rosenerde, Splitt, Gartenerde zu gleichen Teilen (wenn die Rosenerde Dünger enthält, erst etwas später düngen) und vorsichtig an die Sonne gewöhnen. wobei die Gefahr nicht so groß ist, weil ja noch blattlos.
    Das größere Problem ist der Wurzelbereich, wenn die Pflanze nicht eingegraben ist (wäre eine Alterntive und etwas einfacher zu händeln, v.a. mit dem Gießen; du kannst sie ja im Frühling wieder ausgraben und eintopfen.

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