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    als akademiker bei der arbeitsagentur

    Hallo zusammen,

    jetzt wüsste ich gerne mal eure Meinung. Also, ich gehöre jetzt auch zu der Gruppe arbeitssuchender Akademiker und wüsste gerne, ob der folgende Fall normal ist.
    Ich war kürzlich bei der Arbeitsagentur um mich arbeitssuchend zu melden. Da wurde mir gesagt, dass sie verpflichtet seien, mir das folgende Angebot zu machen: Entweder ich mache einen 1-Euro Job oder ich muss zu einem Bewerbungstraining. Als ich gefragt habe, wie lange das Seminar denn gehen würde, war die Antwort, dass ich dort drei Monate lang, jeden Werktag von 8 bis 16 Uhr hingehen müsse. Da ist mir dann wirklich die Kinnlade runtergefallen. Zum ersten kann es doch nicht sein, dass ich 3 Monate lang lernen soll, wie man Bewerbungen schreibt und zum Zweiten ist das ja in meinem Fall verlorene Zeit und verlorenes Geld. Ich meine, das ist ja wirklich sinnvoll für Menschen, die nicht wissen, wie sich ein Lebenslauf etc. aufbaut, aber von einem Akademiker sollte man doch erwarten können, ne ordentliche Bewerbung zu schreiben. Und ganz generell würde ich das ja auch ein, zwei Wochen machen, aber doch keine drei Monate lang, 8 Stunden am Tag. Und zum Thema 1 Euro- Job: Da verdiene ich mehr, wenn ich anfange zu kellnern.
    Jetzt also meine Frage: Bin ich wirklich dazu verpflichtet ich zwischen diesen zwei Optionen zu entscheiden? Und ist es überhaupt Pflicht, sich arbeitssuchend zu melden? (Muss dazu sagen, dass ich gerade erst die Uni beendet habe und wahrscheinlich eher so etwas finde als über die Agentur)

    Liebe Grüße
    mileneaida

  2. Inaktiver User

    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Beziehst du denn Leistungen von der Arbeitsagentur? Und 1-Euro-Jobs gibt es doch eigentlich nur bei ALG-II-Bezug.

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    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Nö, ich beziehe keine Leistungen. War ja erst einmal dort. Ich habe zu der Dame gesagt, dass ich mich arbeitssuchend melden möchte, dann hat sie mir nen Stapel Papiere in die Hand gedrückt, die ich ausgefüllt zurückbringen soll und mich dann umgehend zu der Arbeitsvermittlerin geschickt, die mich dann vor die Wahl gestellt hat. Ich bin mir dann natürlich ein bisschen überrumpelt vorgekommen und weiß jetzt nicht, was ich tun soll. Ich kenne andere Akademiker, die nur den Antrag gestellt haben und nie etwas von einem Seminar gehört haben bzw. Leute, die schon zu einem Seminar mussten, das allerdings nur 2 Tage gedauert hat... Viel zu viele unterschiedliche Aussagen für mich.

  4. Inaktiver User

    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Wenn du kein Geld beziehst und auch nicht über die AA krankenversichert bist, musst du überhaupt keine Auflagen erfüllen.

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    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Hmm, merke gerade, dass ich mich viel zu spät mit dem Thema arbeitslosigkeit befasst habe. Dachte eigentlich, dass man wenn man arbeitssuchend gemeldet ist, auch versichert ist und später dann rentenansprüche hat- unabhängig davon, ob man jetzt monatlich Unterhalt von denen bekommt oder nicht. (Das ist zumindest der Grund, weswegen meine Mutter gemeint hat, ich solle mich unbedingt arbeitssuchend melden)
    Am brennendsten interessiert mich dennoch nach wie vor:
    a) ist es Pflicht, sich zu melden?
    b) Ist es tatsächlich so, dass (gesetzt den Fall man will Geld beziehen) jeder unabhängig von der Bildung 3 Monate lernen muss wie man Bewerbungen schreibt oder halt nen 1 Euro Job machen muss? (Das erscheint mir insgesamt so unlogisch, gerade bei Leuten die ne reele Chance haben was anderes zu finden und denen dadurch täglich 8 Stunden flöten gehen, bzw. die anders (übergangsweise kellnern) mehr verdienen könnten.

    Steh ich grad auf dem Schlauch?

  6. Inaktiver User

    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Ein-Euro-Job gibt es definitiv nur bei ALG II-Bezug. Von so einer komischen Trainingsmaßnahme (drei Monate Bewerbungen schreiben, habe ich ja echt noch nie gehört) bin ich zumindest verschont geblieben (ich war letztes Jahr drei Monate arbeitssuchend gemeldet).

    Du musst dich nicht arbeitssuchend melden, du musst dann halt schauen, wie du dich am besten krankenversicherst in der Zeit. aber verpflichtet bist du dazu nicht.

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    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Grüße!

    Ich bin jetzt seit 4 Monaten (-.-") arbeitssuchend und ich musste bis jetzt weder zu so einem Seminar noch wurde mir mit 1-Euro-Job oder so gedroht. (Hab nächste Woche den zweiten Termin da!)

    Mir wurde nur gesagt, dass ich mich wohl selbst kümmern muss und sie mir keine Angebote schicken können, da ich nicht ins "gängige" Profil passe.

    Nur Mut, das klappt schon!
    So entschwinde ich ins Nichts hinein,
    werd immer unantastbar sein

    Im Nichts geboren und im Nichts gebunden,
    werd ich helfen in guten wie in schweren Stunden

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    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Ist ja interessant. Ist das vielleicht von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich? Die Bayern wieder...;-)

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    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Mein Bruder hat sich auch noch dem Studium arbeitssuchend gemeldet, allerdings auch nur ein paar Wochen, er musste gleich einen 1-Euro-Job annehmen...das hat er schnell gelassen und in seinem alten Ausbidungsberuf gearbeitet, bis er was passendes zu seinem Studium gefunden hatte.

    Wahrscheinlich dachte die Frau, du würdest Leistungen beziehen oder du hast sie beantragt ohne es zu wissen.

    Ich war auch mal kurz arbeitssuchend gemeldet, dachte, das músste sein, also auch ohne Leistungen, aber das war wohl unnötig, ich wurde aber auch nirgends hingeschickt.
    3 Monate Bewerbungstraining, na, ein Glueck zahle ich keine dt. Steuern....

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    AW: als akademiker bei der arbeitsagentur

    Zitat Zitat von Mileneaida
    Am brennendsten interessiert mich dennoch nach wie vor:
    a) ist es Pflicht, sich zu melden?
    Nein. Hab ich weder nach meinem Studium, noch jetzt nach meiner Promotion gemacht.

    Zitat Zitat von Mileneaida
    b) Ist es tatsächlich so, dass (gesetzt den Fall man will Geld beziehen) jeder unabhängig von der Bildung 3 Monate lernen muss wie man Bewerbungen schreibt oder halt nen 1 Euro Job machen muss? (Das erscheint mir insgesamt so unlogisch, gerade bei Leuten die ne reele Chance haben was anderes zu finden und denen dadurch täglich 8 Stunden flöten gehen, bzw. die anders (übergangsweise kellnern) mehr verdienen könnten.
    Ich kenne da unterschiedlichen Fälle von Komilitonen. Manche mußten zu dem Bewerbungstraining, manche wurden in Ruhe gelassen, weil sie sich selbst gekümmert haben. Vielleicht liegt es eher in der Kulanz des Beraters ? Ein Mitdoktorand von mir wollte nach seiner Promotion unbedingt ins Ausland und hatte beim ersten Gespräch mit seinem Berater auch seine ersten (schon verschickten) Bewerbungen dabei. Hat zwar noch fast ein Jahr gedauert, bis es geklappt hat, aber ihm wurden nie irgendwelche Auflagen gemacht. Er hat AlgII bekommen in der Zeit.

    Grüße, Mus

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