...wird man am Ende des Vorstellungsgespräches vom potentiellen Arbeitgeber gefragt.
Klar sollte man sich schon im Vorfeld einige Fragen überlegt haben etc.
Aber die Frage, die ich mir stelle ist:
Wie viele Fragen kommen in der Regel gut an? Ist es so, dass je mehr Fragen man stellt, es umso besser ankommt?
Wäre es vielleicht auch ok, nur eine Frage zu stellen, oder steigt damit dann sofort die Wahrscheinlichkeit, nicht genommen zu werden?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 13
Thema: Haben Sie noch Fragen?
-
08.05.2008, 11:31
Haben Sie noch Fragen?
-
08.05.2008, 12:18
AW: Haben Sie noch Fragen?
Es kommt gut an, wenn du dich nach den zukünftigen Aufgaben im Konkreteren erkundigst, z.bsp. welche Programme werden eingesetzt, oder wie Teambildung für Projekte erfolgt, werden auch internationale Projekte bearbeitet, etc.
Eben alles was wiedergibt, das du zum einen über das entsprechende Grundlagenwissen verfügst und dich auch die genauen Abläufe interessieren. Komm nicht zu früh mit zu vielen Verbesserungsvorschlägen, das wirkt evtl. zu besserwisserisch. Wenn du gleich alles besser können willst, dann wist du zur Bedrohung für die Anderen und man wird einen Grund finden, dich nicht zu nehmen. Reges Interesse am Sachlichen kommt immer gut.
strong
-
09.05.2008, 09:44Inaktiver User
AW: Haben Sie noch Fragen?
eine Frage muss, 2-3 würde ich als ok empfinden, aber es sollten schon richtige offene Fragen sein (und nicht nur Abfragen von "Grunddaten"). Ebenso: Urlaub, Gehaltserhöhung etc. würde ich zumindest im ersten Gespräch rauslassen.
-
09.05.2008, 15:31
AW: Haben Sie noch Fragen?
Also, nur eine Frage ist unwürdig.
Zitat von Priska
Weil dann der geschulte Personalchef sofort denkt, dass man zu unkreativ war, um wirklich Fragen zu haben. Denn die eine Frage ist zudem meistens eine, die in Bewerbungstrainingsbüchern steht...
Wichtig daher: Mindestens zwei Fragen. Maximal drei Fragen.
Aber nur, wenn man wirklich Fragen hat!
Es schadet absolut nichts, auf diese Frage zu antworten, dass alle Fragen im Gespräch ja erörtert worden seien, deswegen nein, hätte man keine Fragen mehr, vielen Dank!
Ich führte letzte Woche ein Gespräch, in dem der Bewerber sieben Fragen stellte. Das nervt dann nur... Weil die Fragen dann nur unwichtig sein können.Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
-
09.05.2008, 20:47Inaktiver User
AW: Haben Sie noch Fragen?
Ich finde es auch nicht zwingend, die Fragen bis zum Ende aufzuheben. Sowohl bei allen Gesprächen als Arbeitgeber, als auch bei den Bewerbungsgesprächen der letzten Zeit wurden die Fragen bereits im Dialog gestellt. Denn es ist ja nicht so, dass einer dauernd redet, dann der andere und dann die Fragerunde ist. Meist ist es doch ein Gespräch und man kommt von Thema zu Thema. Passend zu jedem Thema werden auch die Fragen gestellt. Endfragen sehe ich nur dann, wenn das Thema noch nicht bereits erörtert wurde.
-
09.05.2008, 21:10Inaktiver User
AW: Haben Sie noch Fragen?
Die Frage "Haben Sie noch Fragen" ist ein Mittelding zwischen Höflichkeit (Bewerber = Kunde = letztes Wort) und dem Signal "Das Gespräch ist jetzt zu Ende".
Ein gutes Gespräch hat für beide Seiten so viel Information gebracht, dass dann eigentlich keine Fragen mehr offen sein sollten - so wie BJ es auch beschreibt: es ist ein wechselseitiger Austausch. Wer dann als Bewerber noch mehr als 1 - m.E. auch schon überflüssige - Höflichkeitsfrage stellt, signalisiert dem Anderen auch, dass er nicht richtig Auskunft gegeben hat.
Ich bin immer froh, wenn keine Frage mehr kommt.
-
10.05.2008, 19:52
AW: Haben Sie noch Fragen?
Wenn man sich vorher über die Interviewer geärgert hat (soll ja vorkommen), ist das jetzt der Moment der Rache. Besonders wenn der Uhrzeiger kurz vor 00 oder 30 steht, sollte man den mehr oder weniger charmanten Rausschmeißer als Anlass nehmen, die Zeitplanung des Gegenübers mal ordentlich durcheinander zu bringen. Auch nicht durch wiederholtes, demonstratives Gucken auf die Uhr nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Zitat von Inaktiver User

Gruß, fclWhat happens in Vegas, stays on Facebook!
-
10.05.2008, 20:00Inaktiver User
AW: Haben Sie noch Fragen?
Ich empfinde das auch so. Ich würde keine Frage stellen, nur weil ich meine, ich müsste nun eine Frage stellen. Idealerweise hat man ja vorher kein Verhör mitgemacht, sondern ein Gespräch geführt. Und da schaue ich zwischendurch auf meinen Zettel, ob alle meine Fragen geklärt sind. Idealerweise ist das am Ende des Gesprächs der Fall, weil ich die Fragen an den Stellen untergebracht habe, wo sie gerade thematisch passten, und normalerweise erzählt der potentielle Arbeitgeber von sich aus mehr als ich wissen wollte.
Zitat von Inaktiver User
Es ist auch eine Sache der aufmerksamen Wahrnehmung, herauszuhören, ob der Gegenüber wirklich Fragen hören will, um zu testen, ob ich mich vorbereitet habe - oder ob er mich loswerden will, weil der nächste Bewerber wartet oder er dringend aufs Klo will.
-
10.05.2008, 20:13
AW: Haben Sie noch Fragen?
Ich lasse Fragen im Gespräch einfließen.
Wenn am Ende des Gespräches keine Fragen offen sein sollten, mache ich die humorvolle Bemerkung: "Sie wissen ja selbst: die Fragen fallen meistens hinterher ein....".
Im Regelfall lacht dann das Gegenüber sogar, wenn es nicht allzu steif zugegangen ist.Gruß,
Cheche
-
10.05.2008, 21:42Inaktiver User
AW: Haben Sie noch Fragen?
Du bist damit der Alptraum aller Interviewer.
Zitat von Fcl
Aber recht hast Du - auf den ersten Blick. Auf den 2. Blick hast Du dann Pech - der Interviewer hat den Job


Zitieren
