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    Anlagen im Anschreiben

    Hallo!

    Ich verfasse gerade ein Anschreiben und frage mich, wie genau man die Anlagen im Anschreiben auflisten muss. Eigentlich sind es ja alles Zeugnisse, Diplomzeugnis, Arbeitszeugnisse, Praktikumszeugnisse. Reicht also:

    Unterschrift

    Anlagen:
    Zeugnisse

    oder ist das total falsch? Allerdings habe ich eh Probleme mein Anschreiben kurz genug zu kriegen, und hätte auch gar keinen Platz für eine Auflistung a la:

    Anlagen:
    Zeugnis 1
    Zeugnis 2
    Zeugnis 3 etc.

    Was meint ihr?

  2. User Info Menu

    AW: Anlagen im Anschreiben

    Ich würde für Variante 2 votieren. Dann haben die schon mal einen Überblick, welche Zeugnisse beiligen - quasi auf einen Blick. Das kann nie schaden.
    Bezüglich der Länge des Anschreibens: Kannst Du da vielleicht noch irgendwas mit der Formatierung machen? Zeilenabstand, Rand oben und unten, Schrifgröße, oder überhaupt die Schriftart? Arial Narrow sieht gut und sachlich aus, und hat ziemlich schmale Buchstaben

    Ich hoffe das hilft!
    batim

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    AW: Anlagen im Anschreiben

    Hallo und danke schonmal!

    Habe mehrmals gelesen dass Schriftgröße 12 Standard ist, mit 11 Times würden die Anlagen allerdings noch passen, mit Arial Narrow 11 noch besser :) Zeilenabstand ist schon 1,0. Werde wohl noch ein bißchen versuchen zu kürzen, es soll ja schließlich nicht gequetscht wirken...

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    AW: Anlagen im Anschreiben

    Ganz ehrlich? Vollkommen egal. Wenn sie deine Bewerbung interessiert, spielt so eine Lappalie keine Rolle. Wenn sie deine Qualifikationen nicht interessieren, kannst du deine Bewerbung noch so formell perfekt gemacht haben, trotzdem wird sie abgelehnt.

    Schreib die Sachen einfach hintereinander mit Kommata getrennt

    Anlagen:
    Diplomzeugnis, Vordiplomzeugnis,...

    oder wenn dir das zu lang ist

    Anlagen:
    x Zeugnisse, y Bescheinigungen

    Gruß
    BlauerHimmel

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    AW: Anlagen im Anschreiben

    Ich würde sie glaub ich lieber gar nicht erwähnen als sie drunter zu quetschen. Es ist zwar immer noch üblich und - ich weiß - auch so geregelt, aber dennoch eigentlich nicht unbedingt notwendig - finde ich jetzt persönlich.
    Ich lese aber auch nicht gerne gequetschte Texte oder merkwürdige Schriftarten, bloß damit alles auf eine Seite passt. Wenn jemand wirklich viel zu sagen hat, und nicht nur drumrumlabert, dann les ich auch gerne mal über zwei Seiten.

    BlauerHimmel hat völlig recht. Im Zweifelsfall ist es eh egal. Entweder sie mögen dich oder eben nicht. Das wird nicht von der formellen Gestaltung deines Briefes abhängig sein.

    Was laut DIN auch geht, ist die Anlagen rechts neben den Gruß zu platzieren (bei 4"). Und wenn mans ganz genau nimmt, dann sollte kein Doppelpunkt hinter das Wort Anlage und wenn der Betreff fett gedruckt ist, sollte auch Anlage fett gedruckt sein. Soviel zur offiziellen Regelung, die tatsächliche Form, kann jeder für sich selbst gestalten.
    Mir tun die Haare weh!

  6. Inaktiver User

    AW: Anlagen im Anschreiben

    Zu meiner Zeit war es so, dass, wenn Anlagen zum Schluss erwähnt werden, nichts weiter aufgezählt werden musste. Im Gegensatz zu Anlage, die förmlich auf eine Aufzählung wartete.

    OT: Witzig finde ich, wenn "Chefs" Briefe diktieren und meinen sie müssten schreiben:

    In der Anlage übersende ich ihnen .............

    Cheffe, auch wenn du es nicht gerne hörst: Es muss heißen als Anlage......

  7. Inaktiver User

    AW: Anlagen im Anschreiben

    Soweit ich weiß, empfehlen die "einschlägigen Ratgeber" immer noch, nur "Anlangen" unten auf die Seite zu schreiben und nichts weiter. Das kam mir zwar selbst immer seltsam vor, aber wer bin ich, Hesse-Schrader und Co. zu widersprechen!?

    Der eindeutige Vorteil davon ist, dass man den Platz für die Aufzählung spart, bei mir waren das immerhin sechs Zeugnisse, da hätte ich mein Anschreiben um 6 Zeilen kürzen müssen, damit es noch auf eine Seite passt.

  8. User Info Menu

    AW: Anlagen im Anschreiben

    Danke ihr alle für die Kommentare, ich bin vor allem echt froh über das was Blauer Himmel geschrieben hat. Diese zig z. T. widersprüchlichen Formalitäten können einem nämlich den letzten Nerv rauben...

    Im Karriereführer Hoschulen habe ich zum Beispiel gerade gelesen: "Geben Sie deshalb auch Routineaufgaben detailliert an". Und das soll fürs Anschreiben gelten! Ich habe zwei Praktika und drei mehr oder weniger relevante Jobs, da kann ich die Routineaufgaben ja kaum in den Lebenslauf quetschen...

    Aber egal, ich lass mich jetzt nicht mehr verunsichern!

    Liebe Grüße

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    AW: Anlagen im Anschreiben

    Hallo,

    Nach den DIN-Regeln darf das Wort "Anlagen" fett geschrieben werden, die jeweiligen Dokumente (also "Lebenslauf mit Lichtbild" oder "Zeugnisse") nicht. Und ja, man schreibt 1 Lebenslauf, 9 Zeugnisse (z. B.).

    Ratsam ist mit Arial 12 zu schreiben, einzeilig.

    Wie eine meiner Vorschreiberinnen schon erwähnte, das Wort "Anlagen" darf auf der Zeile mit der Grußformel platziert werden rechts davon.

    Welche Abstände hast Du von oben? Nach der DIN wären es von oben 2,7 cm, von links 2,4 und von rechts 2,8 cm. Zwischen Absender- und Empfängeranschrift sechs Leerzeilen, zwischen Empfängeranschrift und Betreff vier Leerzeilen, zwischen Betreff und Anrede zwei. Ich weiß, das alles ist Haarspalterei. Es kommt halt drauf an, als was man sich bewirbt (ich als gelernte Bürofachkraft darf z. B. DIN nicht ignorieren), ebenso sind die Ansprüche von Firma zu Firma verschieden. Bei einem Unternehmen, das auf jede Anzeige hunderte Bewerbungen bekommt, kann ein perfektes Anschreiben schon mal als Kriterium für die Vorauswahl verwenden.

    Viel Erfolg!

    H.

  10. User Info Menu

    AW: Anlagen im Anschreiben

    Ich hab auch immer nur "Anlagen" drunter geschrieben. In einer früheren Fassung meines Bewerbungsdesigns hatte ich noch eine Art Deckblatt für die Zeugnisse und Anlagen, das sie der Reihe nach auflistete. Das habe ich dann als überflüssig befunden und wieder gelassen.
    Irgendwo habe ich auch gelesen, dass man angeblich nach DIN 5008 die Anlagen nicht mehr einzeln benennt, das sollte - sofern nötig - im Text erfolgen. Trotzdem: so richtig DIN-gerecht waren meine Unterlagen nie (es hat sich auch keiner beschwert). Zum einen liegt mir der genaue Wortlaut der Norm gar nicht vor, sondern ich müsste mich auf Sekundärinformationen aus dem Netz stützen, zum anderen scheiterte es schon immer am Anschriftenfeld, wo ja eigentlich die eigene Adresse ganz klein noch mal drüber steht.
    Als Privatperson hat man ja auch keinen Informationsblock.

    @Hedwiga
    du scheinst dich damit gut auszukennen. Auf welche Höhe vom oberen Seitenrand aus gesehen müsste denn (ohne Bezugszeichenzeile) der Betreff hin und wo die Anrede/Datum?
    On second thought, hell is myself
    Daria

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