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  1. User Info Menu

    AW: Häufiger Stellenwechsel nach kurzer Zeit mit Ende 30. Wie erklär ich's am besten?

    Fragen die dich wirklich:

    "Warum haben Sie so oft die Stelle gewechselt?"

    Wenn ja, finde ich den Ansatz von brighid gut.

    Es darf nicht jammerig oder unterwürfig rüberkommen. Das ist eigentlich das wichtigste. Dass du dich nicht so anhörst, als ob du dich im Nachhinein beschwerst und das ganze furchtbar bedauerst.

    Überleg dir vielleicht noch von jeder Stelle eine oder mehrere Aufgaben, die du hattest, die dir trotz der Gesamtumstände Spaß gemacht haben. Dann kannst du das mit der Begründung kombinieren.

    Also z.B.

    "Bei meiner Stelle bei Firma XX im Jahr 2015 hat man mir betriebsbedingt gekündigt. Ich hatte dort die Aufgaben ABC, die ich sehr gerne ausgeführt habe".

    Dann steht nicht mehr der Stellenwechsel so im Vordergrund, sondern, dass du da was Tolles gemacht hast.
    Du sollst die Pylone umfahren, nicht umfahren.
    Modern wird manchmal auf der ersten Silbe betont.

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    AW: Häufiger Stellenwechsel nach kurzer Zeit mit Ende 30. Wie erklär ich's am besten?

    Sind denn deine Zeugnisse okay? Ich finde das gar nicht so schlimm, dass du öfter mal gewechselt hast. Damit sammelt man doch auch Erfahrung und ist fitter als jemand, der 13 Jahre in einer Firma war und nur eine Vorgehensweise kennt und für richtig hält. Vielleicht gibt es auch mal einen verstaubten Personaler, der das kritisch sieht, aber wenn du sonst überzeugst, isf das bestimmt kein K.O.Kriterium.

    Dass du immer darauf angesprochen wirst, ist bestimmt nur ein Reflex. Personaler wollen dich ja zum Reden bringen, deine Persönlichkeit kennenlernen,, einschätzen wie und warum du Entscheidungen triffst. Da bietet sich das Thema halt an. Du musst dich nicht rechtfertigen, aber kurz erklären würde ich die Wechsel schon. Am besten so, dass du möglichst nicht schlecht über die Firmen sprichst. Bei der aktuellen Firma zum Beispiel gibt es dafür gar keinen Grund, weil da kannst du ja mit der Geschäftsaufgabe argumentieren.

    Alles Gute!

  3. Inaktiver User

    AW: Häufiger Stellenwechsel nach kurzer Zeit mit Ende 30. Wie erklär ich's am besten?

    Zitat Zitat von Alena1984 Beitrag anzeigen
    Ich persönlich sehe darin natürlich kein Problem. Das erste Mal drüber nachgedacht, dass man mit Mitte 30 im Berufsleben angeblich schon zum "alten Eisen" gehört, habe ich, als ich in meinem jetzigen Unternehmen in die Personalabteilung gewechselt bin. Dort wurde mir explizit gesagt, eingehende Bewerbungen (egal ob Frau oder Mann) auch nach dem Alter zu filtern - man wolle lieber junge Leute, die bestenfalls grad mit Ausbildung oder Studium fertig sind. Vermutlich, weil die natürlich aufgrund mangelnder Erfahrung bereit sind, für weniger Geld zu arbeiten.

    Andere Gründe sehe ich hierfür jedenfalls nicht. Ich würde lieber jemanden einstellen, der schon etwas älter ist und dementsprechend mehr Berufserfahrung hat.
    Das kommt ganz darauf an, was derjenige machen soll. Suche ich einen Produktionshelfer, der immer nur die gleichen vier Handgriffe machen soll, was man in .10, Minuten lernen kann, ist das Alter nebensächlich, das kann auch ein Junger machen. Es gibt viele Jobs, da ist Berufserfahrung ein Vorteil. Ich würde lieber von einer erfahrenen Physiotherapeutin behandelt werden als von einer kurz nach der Ausbildung. Und genauso wird auch gesucht. Dass du das einmal so erlebt hast, hat ja nun keine Gültigkeit für alle Jobs deutschlandweit.

    Auch jetzt merke ich bei Bewerbungen, dass die Rückmeldungen, die ich bekomme, weitaus weniger sind als noch vor paar Jahren, als ich noch Ende 20 / Anfang 30 war. Aktuell habe ich 15 Bewerbungen offen, davon grade mal 5 Eingangsbestätigungen und eine einzige Einladung. Klar, muss nicht nur am Alter liegen, sondern kann natürlich auch an meinem Lebenslauf liegen, meinen Referenzen oder oder oder..
    Eben.

    Ob mein "kinderlos"-Status da auch mit reinspielt, kann ich natürlich nicht sagen. Gibt bestimmt auch Personaler, die sich denken "aha, 37, wenn die noch Kinder will, ist es ja allerhöchste Eisenbahn, die will bestimmt in den nächsten 1-2 Jahren noch welche, bevor es zu spät ist."
    Eine Frau kann ab Pubertät bis Anfang, Mitte 40 wegen Kinderwunsch ausfallen und ab 45 ist sie in den Wechseljahren und/oder immer krank, weil sie Enkelkinder hat. Haben wir noch irgendwelche Vorurteile vergessen? Dem entgegen spricht, dass so viele Frauen wie noch nie arbeiten und es ohne deren Arbeitskraft nicht geht. Es gibt derzeit, mal so auf Deutschland betrachtet, viel zu wenige Mitarbeiter für all die offenen Jobs.

    Zitat Zitat von Alena1984 Beitrag anzeigen
    Ich gebe nur bei "Familenstand" an "ledig", da ich nicht verheiratet bin.. denke das ist normal, dass man das mit reinschreibt, oder?
    Dass ich keine Kinder habe, schreibe ich natürlich nirgends rein, aber ich werde es halt oft im Vorstellungsgespräch gefragt.
    In die Bewerbung musst du nichts zum Familienstand reinschreiben.

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Fragen die dich wirklich:

    "Warum haben Sie so oft die Stelle gewechselt?"
    Natürlich wird das gefragt. Bei jemandem, der vier Jobs in fünf Jahren hatte, könnte es sein, dass sie nicht lange bleibt. Reine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn man jemanden einlädt und dann fragt, hat der Bewerber doch die Chance, was dazu zu sagen - die Frage ist also positiv zu werten. Problem gibt’s erst, wenn man nicht eingeladen wird und keine Chance zur Erklärung hat.

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    AW: Häufiger Stellenwechsel nach kurzer Zeit mit Ende 30. Wie erklär ich's am besten?

    Mich würde interessieren, ob die TE wirklich wörtlich gefragt wurde "warum haben Sie sie oft die Stelle gewechselt" und sie sich dadurch irgendwie rechtfertigen muss oder ob die Frage anders formuliert ist, z.B. "erzählen Sie uns was über Ihre letzten Stellen, sie hatten ja mehrere in den vergangenen Jahren".

    Das macht für mich einen ziemlichen Unterschied.
    Du sollst die Pylone umfahren, nicht umfahren.
    Modern wird manchmal auf der ersten Silbe betont.

  5. gesperrt

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    AW: Häufiger Stellenwechsel nach kurzer Zeit mit Ende 30. Wie erklär ich's am besten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    2015- stellenabbau.

    2017- unterforderung-

    2018 - zusage der vollen stelle wurde betriebsseitig nicht umgesetzt.

    2021- betrieb schliesst zum jahresende.


    kurz und knapp. die fakten
    Ja genau. Ich finde auch nicht, dass es eine Schande ist, unter den gegebenen Bedingungen zu wechseln - da kann man ruhig bei der Wahrheit bleiben und muss sich nicht ausschweifend rechtfertigen.

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, ob die TE wirklich wörtlich gefragt wurde "warum haben Sie sie oft die Stelle gewechselt" und sie sich dadurch irgendwie rechtfertigen muss oder ob die Frage anders formuliert ist, z.B. "erzählen Sie uns was über Ihre letzten Stellen, sie hatten ja mehrere in den vergangenen Jahren".

    Das macht für mich einen ziemlichen Unterschied.
    Da hast du recht!
    Bei der ersten Fragestellung würde ich mich ja fragen, warum man mich überhaupt eingeladen hat ...

  6. Inaktiver User

    AW: Häufiger Stellenwechsel nach kurzer Zeit mit Ende 30. Wie erklär ich's am besten?

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, ob die TE wirklich wörtlich gefragt wurde "warum haben Sie sie oft die Stelle gewechselt" und sie sich dadurch irgendwie rechtfertigen muss oder ob die Frage anders formuliert ist, z.B. "erzählen Sie uns was über Ihre letzten Stellen, sie hatten ja mehrere in den vergangenen Jahren".

    Das macht für mich einen ziemlichen Unterschied.
    Dass sie das so wörtlich gefragt wurde, wie du es formuliert hast, hat sie nicht geschrieben, sondern „Ich werde in Bewerbungsgesprächen auch jedesmal drauf angesprochen“. Aber vielleicht kommt da von der TE auch noch was.

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