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  1. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Und das Vorhandensein von Kindern bzw. die Existenz von Elternzeit und Menschen, die sie nehmen, sind in Bezug auf den Job doch etwas, was eher Zweifel hervorruft. Sagst du ja auch selbst, wenn es um Einstellungen in deiner (bisherigen) Firma geht.
    Die Zweifel werden durch so ein Herumeiern aber doch nicht besser, so im Allgemeinen? Im Übrigen: anscheinend war das ja so oder so nicht so kriegsentscheidend, denn hätte der Arbeitgeber Fragen dazu gehabt, hätte er das im Vorstellungsgespräch angesprochen.

  2. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hätte denn dagegen gesprochen, es einfach so reinzuschreiben, wie es war? Vollzeit bis daundda, dann Mutterschutz/Elternzeit bis xy, danach Teilzeit sounsolange, jetzt wieder Wunsch nach Vollzeit/Arbeitgeberwechsel. Dann wissen doch alle Bescheid.
    Das Problem besteht darin, dass ich damit künstlich etwas aufblase und einen Fokus lege, wo er meines Erachtens überhaupt nicht hingehört. Der Arbeitgeber soll die wesentlichen Stationen kennen und meine Qualifikation für den Job einschätzen können.

    Dem Gedankengang nach müsste ich dann ja auch noch ergänzen, wie viele Stunden Teilzeit, um nicht den Eindruck zu erwecken, bei “Teilzeit” nur ein paar Stunden pro Woche Akten abgelegt zu haben.
    Allein die Angabe Teilzeit kann zehn Stunden oder 35 h pro Woche bedeuten. Das wäre dann doch deiner Argumentation folgend ebenfalls der Vollständigkeit halber zu erwähnen oder?

    Würdest du auch dazu raten, dass man anderes im CV erwähnt wie eine bezahlte Freistellung oder einen längeren Krankheitsausfall? Das interessiert mich tatsächlich sehr, denn hier scheint der gängige Konsens eher zu sein, dass das nicht in den Lebenslauf gehört.

  3. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht naheliegend, dass die Person, die dir das von wegen "fristloser Kündigung" gesagt hat, auch mal sagt, woher sie dieses "Wissen" zu haben glaubt?
    Ich habe in dem Moment nicht weiter gefragt, weil ich dachte “Oh, was, echt?” und vorhatte, es zu Hause in Ruhe mal nachzulesen. Und dann fand ich eben wenig bis nichts, nur weitgehend die Empfehlung, die EZ unbedingt “wahrheitsgemäß” anzugeben (was ja auch schon impliziert, eine Nichtangabe sei nicht wahrheitsgemäß).

    Und nein, ich werde die Dame jetzt auch nicht abfangen oder sie extra deshalb kontaktieren. Das ist wohl etwas übertrieben. Falls es sich nochmal ergibt, hake ich eventuell nach, ansonsten belasse ich es dabei. Derzeit sieht man sich durch Corona jedenfalls eher selten.



    Du weißt doch aber überhaupt nicht, wer hier ein echter Personaler ist. On the Internet, nobody knows you're a dog - Wikipedia
    Ja, richtig. Ich bin ja aber auch kein dressierter Affe und kann selbst denken. Dementsprechend weiß ich die Antworten schon einzuordnen und weine nachts nicht in mein Kissen oder zeige mich wegen Betrugs an, nur weil jemand im Internet behauptete, ich hätte mich strafbar gemacht. Hier könnte man ja durchaus dann nach Quellen und Belegen fragen, was ich im persönlichen Gespräch mit der Bekannten halt versäumte in dem Glauben, es selbst schnell recherchieren zu können.

  4. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Ich wuerde die Elternzeit dann erwaehnen, wenn wegen ihr z.B. ein bestimmtes Ziel oder ein bestimmter Schritt (noch) nicht oder deutlich verzoegert erreicht wurde. Z.B. wenn es in deinem Beruf ueblich ist, nach 5 Jahren befoerdert zu werden oder eine zusaetzliche Qualifikation zu erwerben, und bei Dir hat es wegen 2 Jahren Elternzeit eben 7 Jahre gedauert.

    Oder wenn es ein wesentlicher Anteil an der Berufserfahrung ist, also wie hier genannt 3 Jahre Elternzeit bei 4 Jahren in der Firma oder so.

    Ansonsten eher nicht, eben weil andere mehrmonatige Ausfaelle auch nicht erwaehnt werden.

    *Ich sitze auch manchmal auf der anderen Seite des Bewerbungsverfahren, und es wuerde mich eben aus genau dem Grund interessieren: ist die Elternzeit Grund fuer eine Verzoegerung im Lebenslauf oder aehnliches? Wenn nicht ist es mir wirklich egal.

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    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Zweifel werden durch so ein Herumeiern aber doch nicht besser, so im Allgemeinen? Im Übrigen: anscheinend war das ja so oder so nicht so kriegsentscheidend, denn hätte der Arbeitgeber Fragen dazu gehabt, hätte er das im Vorstellungsgespräch angesprochen.
    ES gibt doch gar kein Rumeiern, wenn sie einfach kurz und bündig in den CV reinschreibt, wo sie war und was sie gemacht hat.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  6. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hätte denn dagegen gesprochen, es einfach so reinzuschreiben, wie es war? Vollzeit bis daundda, dann Mutterschutz/Elternzeit bis xy, danach Teilzeit sounsolange, jetzt wieder Wunsch nach Vollzeit/Arbeitgeberwechsel. Dann wissen doch alle Bescheid.
    Bei mir wäre das eine lange Liste gewesen: Mutterschutz von bis, danach Teilzeit 40% von bis, danach Teilzeit 75% von bis, danach nochmal Mutterschutz... Die ganze Zeit war ich in der gleichen Position im gleichen Unternehmen angestellt. Genausowenig gibt man doch ach Wochen Reha oder einen Monat unbezahlten Urlaub im Lebenslauf an.

  7. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Genausowenig gibt man doch ach Wochen Reha oder einen Monat unbezahlten Urlaub im Lebenslauf an.
    Es ging aber doch um mehr als einen Monat, insgesamt? Und wie gesagt, es kommt immer aus Gesamtbild an - „x Jahre Erfahrung in dem und dem“… wenn davon aber ein signifikanter Anteil Elternzeit oder „10h die Woche“ war, ist das eben was anderes als x Jahre Erfahrung in Vollzeit.

    Wenn eine Bewerberin zB reinschreibt, dass sie in der Elternzeit immer anteilig gearbeitet hat, hinterlässt das einen anderen Eindruck als wenn jemand drei Jahre komplett offline war (sorry, ist so). Deshalb sehe ich keinen Grund, das nicht reinzuschreiben. Das ist doch eher positiv zu bewerten.
    Geändert von Inaktiver User (08.06.2021 um 15:29 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    ES gibt doch gar kein Rumeiern, wenn sie einfach kurz und bündig in den CV reinschreibt, wo sie war und was sie gemacht hat.
    Hat die TE aber nicht, sie hat die EZ nicht reingeschrieben.

  9. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ging aber doch um mehr als einen Monat, insgesamt? Und wie gesagt, es kommt immer aus Gesamtbild an - „x Jahre Erfahrung in dem und dem“… wenn davon aber ein signifikanter Anteil Elternzeit oder „10h die Woche“ war, ist das eben was anderes als x Jahre Erfahrung in Vollzeit.

    Wenn eine Bewerberin zB reinschreibt, dass sie in der Elternzeit immer anteilig gearbeitet hat, hinterlässt das einen anderen Eindruck als wenn jemand drei Jahre komplett offline war (sorry, ist so). Deshalb sehe ich keinen Grund, das nicht reinzuschreiben. Das ist doch eher positiv zu bewerten.
    Aber es lenkt, wie bereits geschrieben, den Fokus komplett ab. Ich habe in meinen CV geschrieben, welche Projekte ich in dieser Zeit gemacht habe - nicht wieviele Wochenstunden und wieviele Krankentage ich hatte.

  10. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Das kommt jetzt auch auf die Art der Tätigkeit an. Ich hatte eine Kollegin, die hat jahrelang nur 12 Stunden die Woche gearbeitet, verteilt auf zwei Tage. In dem Bereich, in dem sie tätig ist, kann man mit dem Stundenumfang nur Zuarbeiten machen, das wäre auch jedem Arbeitgeber sofort klar.

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