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  1. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Übrigens hatten wir hier auch schon Diskussionen, ob man überhaupt Kinder im Lebenslauf angeben muss. Da gab es nicht wenige Stimmen dafür, die Kinder wegzulassen.

  2. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich wundert nur, dass im Internet der Grundtenor zu sein scheint, die Elternzeit unbedingt wahrheitsgemäß anzugeben. Erst daraus entsteht doch überhaupt das Gefühl, dass man hier etwas ganz Selbstverständliches nennen und sich ein Stück weit dafür rechtfertigen muss. Und dann wundert man sich über den Gender Pay Gap…
    Es hat doch keiner von dir verlangt, dich irgendwie zu rechtfertigen. Grundsätzlich gilt schon, dass der Bewerber auf Basis des Lebenslaufs eingestellt wird, den er eingereicht hat, und dass darin wahrheitsgemäße Angaben zu finden sein sollten. Inwiefern „weglassen von Elternzeiten“ dem jetzt entspricht oder nicht, mag eben dann relevant sein, wenn wie bereits beschrieben die Einstellung auf der Annahme einer bestimmten Anzahl von Berufsjahren fußt . Wenn du zB im Anschreiben angegeben hat: „habe 10 Jahre Berufserfahrung in xy“, und faktisch sind was aber nur vier, weil du 2x 3 Jahre in Elternzeit warst, wäre das eine nicht wahrheitsgemäße Angabe. Dass du in der Zeit mit dem Unternehmen „in Kontakt“ warst, ist irrelevant für die Berufserfahrung.

    Zum Thema „Elternzeit als etwas Selbstverständliches“: das ist bei Männern alles andere als selbstverständlich. Ich spare es mir jetzt, die Statistik zu suchen. Wenn du das als „für Frauen selbstverständlich“ einpreist, zementierst du das, was du weiter oben geschrieben hast (gender pay gap).
    Geändert von Inaktiver User (08.06.2021 um 08:56 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ausnahme wäre für mich, wenn Du zum Beispiel von vier Jahren Beschäftigung bei einem Arbeitgeber drei Jahre in Elternzeit warst - das würde die Dauer der Berufserfahrung nach meinem Empfinden deutlich verwässern.
    So sehe ich das auch. Im vorgegebenen Fall sollte das kein Problem sein.

    Und ein abgebrochenes Studium sehe ich nicht als Lücke ...... Im Allgemeinen deutet es ja zumindest darauf hin, dass man in dem Gebiet gewisse Kenntnisse mitbringt, auch, wenn man das Studium nicht zuende gebracht hat.

  4. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie man mit der Tatsache umgeht, dass jemand auch während der Elternzeit arbeiten kann oder damit, warum eine lange Krankheit dann nicht angegeben werden muss, das beantwortet niemand.
    Wenn man während der Elternzeit halbtags arbeitet, ist das doch keine Lücke.

    Und Du hast die STelle jetzt nun mal so angenommen bzw. bekommen, was nützt es Dir om Nachhinein, darüber zu grübeln, ob Dein CV anders hätte aussehen sollen ? Das alles liegt Jahre zurück und hat auf Deine gegenwärtige Qualifikation keinen Einfluß. Warum sollte ein AG, der Dich ja haben will, Dir wegen so etwas kündigen ?

    Selbst, wenn das theoretisch möglich sein sollte, wegen Falschangaben oder so, gibt es dafür doch keinen Grund ?!

  5. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    . Bei Teilzeit bin ich gespalten, 10 Stunden ist halt nicht Vollzeit. .
    10 Stunden sicher, aber 20 = halbtags ?

    Ich habe in meiner ersten Stelle halbtags mehr geschafft, als die meisten Kollegen in Vollzeit.

  6. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Ich habe jeweils in Elternzeit ein Jahr ausgesetzt und zwei Jahre Teilzeit gearbeitet, wobei Teilzeit und Vollzeit sich in meinem Fall nur um 7 Stunden die Woche unterschieden hat, 35h/Woche ist hier Vollzeit. Ich muss Gottseidank nicht Bewerbungen schreiben, aber müsste ich, würde ich angeben, dass ich seit 20 Jahren in dem Unternehmen beschäftigt war, zunächst hier, dann da, anbei Zeugnis, fertig. Da meine Kinder einstweilen auch zum Teil erwachsen sind, liegt die Elternzeit im einen Fall auch schon 19 Jahre zurück, also bitte... was ich da beruflich gemacht habe, ist sowieso schon Schnee von vorvorgestern (arbeite in der IT).

  7. Inaktiver User

    Frage AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Übrigens hatten wir hier auch schon Diskussionen, ob man überhaupt Kinder im Lebenslauf angeben muss. Da gab es nicht wenige Stimmen dafür, die Kinder wegzulassen.
    Hm, in meinem Lebenslauf stehen weder Kinder noch Familienstand noch Hobbys oder anderes Zeug, das meines Erachtens unwesentlich für meine Qualifikation ist.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Zum Thema „Elternzeit als etwas Selbstverständliches“: das ist bei Männern alles andere als selbstverständlich. Ich spare es mir jetzt, die Statistik zu suchen. Wenn du das als „für Frauen selbstverständlich“ einpreist, zementierst du das, was du weiter oben geschrieben hast (gender pay gap).
    Wo hast du denn gelesen, dass ich das „für Frauen als selbstverständlich einpreise“?
    Es ist für alle Arbeitnehmer eine Möglichkeit. So wie auch Ausfallzeiten aufgrund von Krankheit oder Freistellung.
    Ich frage mich nur, warum gerade bei der Elternzeit die Forderung so laut ist, diesbezüglich unbedingt angaben zu machen, denn das fand ich halt im Netz bei meiner Recherche dazu.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man während der Elternzeit halbtags arbeitet, ist das doch keine Lücke.
    Nein, aber würde ich Elternzeit im CV angeben, so entstünde der Eindruck einer Ausfallzeit, obwohl ich ja - zum Teil - in dieser Zeit gearbeitet habe.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und Du hast die STelle jetzt nun mal so angenommen bzw. bekommen, was nützt es Dir om Nachhinein, darüber zu grübeln, ob Dein CV anders hätte aussehen sollen ? Das alles liegt Jahre zurück und hat auf Deine gegenwärtige Qualifikation keinen Einfluß. Warum sollte ein AG, der Dich ja haben will, Dir wegen so etwas kündigen ?
    Die Frage stellte sich mir erst, als meine Bekannte es mir so sagte. Ich habe dann nachgelesen und konnte mit den Informationen die Aussage zumindest nicht widerlegen. Daher der Thread hier.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    10 Stunden sicher, aber 20 = halbtags ?

    Ich habe in meiner ersten Stelle halbtags mehr geschafft, als die meisten Kollegen in Vollzeit.
    Auch 35 Stunden sind Teilzeit, wenn im Unternehmen ansonsten die 40h-Woche gilt.

  8. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Marillenschnaps, bevor Du Dich jetzt ständig nervös umblickst in der Erwartung, dass Du vom Wachdienst hinausgeführt wirst - sprich es halt an. Du wirst ja sicherlich noch Unterlagen einreichen und vielleicht einen Personalbogen ausfüllen müssen. Da würde ich mich mal blöd stellen und ganz unbedarft fragen, ob man eigentlich auch für irgendwas die Elternzeiten angeben muss.
    Nein, das ist irgendwie nicht so meine Art. Wäre jetzt hier eine neue Erkenntnis hinzugekommen mit echten Erfahrungen von Personalern, Hinweisen zu einem Gerichtsurteil oder ähnlichem, dann hätte ich ganz offiziell eine Korrektur eingereicht und mich bzw. das Missverständnis kurz erklärt.

    Da es ja aber Ansichtssache zu sein scheint, werde ich da gar nichts weiter fragen oder kommentieren.

    Ich verheimliche auch meine Kinder nicht, sie sind lediglich kein Bestandteil meines beruflichen Lebenslaufes. Im persönlichen Vorstellungsgespräch gab es - im lockeren Teil abseits des Fachaustauschs - durchaus die Unterhaltung über Kinder und die da aktuelle Situation im Homeschooling. Bot sich als Smalltalkthema berufstätiger Eltern ja auch irgendwie an.

  9. Inaktiver User

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, aber würde ich Elternzeit im CV angeben, so entstünde der Eindruck einer Ausfallzeit, obwohl ich ja - zum Teil - in dieser Zeit gearbeitet habe. .
    Was hätte denn dagegen gesprochen, es einfach so reinzuschreiben, wie es war? Vollzeit bis daundda, dann Mutterschutz/Elternzeit bis xy, danach Teilzeit sounsolange, jetzt wieder Wunsch nach Vollzeit/Arbeitgeberwechsel. Dann wissen doch alle Bescheid.

  10. User Info Menu

    AW: Elternzeit im Lebenslauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Entscheidend ist ja dann, was man verpflichtend angeben muss, um nicht später Gefahr zu laufen, eine fristlose Kündigung wegen Täuschung zu kassieren.
    Wäre es nicht naheliegend, dass die Person, die dir das von wegen "fristloser Kündigung" gesagt hat, auch mal sagt, woher sie dieses "Wissen" zu haben glaubt?
    Aktenzeichen oder so wären da hilfreich, so wie sie z.B. hier genannt werden:
    Bewerbung: Falsche Angaben, Lugen & Folgen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, das ist irgendwie nicht so meine Art. Wäre jetzt hier eine neue Erkenntnis hinzugekommen mit echten Erfahrungen von Personalern, Hinweisen zu einem Gerichtsurteil oder ähnlichem, dann hätte ich ganz offiziell eine Korrektur eingereicht und mich bzw. das Missverständnis kurz erklärt.
    Du weißt doch aber überhaupt nicht, wer hier ein echter Personaler ist. On the Internet, nobody knows you're a dog - Wikipedia

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hätte denn dagegen gesprochen, es einfach so reinzuschreiben, wie es war? Vollzeit bis daundda, dann Mutterschutz/Elternzeit bis xy, danach Teilzeit sounsolange, jetzt wieder Wunsch nach Vollzeit/Arbeitgeberwechsel. Dann wissen doch alle Bescheid.
    "Don't make me think" - warum die Aufmerksamkeit auf etwas lenken, was Ressentiments, Ängste, Vorurteile füttert, wenn es doch nicht relevant ist? Man schreibt auch nicht in den Lebenslauf, wenn man Linkshänder ist oder Alopezie hat. Tut man es doch, werden sich nicht wenige Leser*innen fragen: warum erwähnt die das? Gibt es da ein Problem, an das ich noch gar nicht gedacht habe, aber denken sollte?
    Und das Vorhandensein von Kindern bzw. die Existenz von Elternzeit und Menschen, die sie nehmen, sind in Bezug auf den Job doch etwas, was eher Zweifel hervorruft. Sagst du ja auch selbst, wenn es um Einstellungen in deiner (bisherigen) Firma geht.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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