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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Entwickler können übrigens mittlerweile fast schreiben, was sie wollen, sofern sie die nötigen Toolkenntnisse und Erfahrungen haben.
    Das ist leider nicht in jeder Gegend so und wieder ein sehr regionales Thema. In vielen Regionen könnte ich wahrscheinlich irgendwelchen Blödsinn schreiben, Lebenslauf dazu und würde eingeladen werden. Ist in der angestrebten Region aber leider nicht so. Da gibt es nur sehr wenige größere die halbwegs bezahlen und damit nur wenig Schüsse im Magazin.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Davon habe ich tatsächlich noch nie so offen gehört.

    Deine Schreibe ist doch nicht sooo schlecht?

    Und spätestens beim Interview musst du dich ja eh einlesen.

    Davon ab - halte ich es auch für moralisch fragwürdig.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen

    Davon ab - halte ich es auch für moralisch fragwürdig.
    so weit würde ich nicht gehen, weil sie sich ja nichts erschleichen will

    doch grundsätzlich finde ich es kontraproduktiv, weil sich jeder Bewerber mit sich selbst und seinen Stärken und Schwächen auseinandersetzen muss, um sich gut verkaufen zu können- das braucht Zeit und gedankliche und schriftliche Auseinandersetzung, die einem niemand abnehmen kann.

    Klar kann jemand Korrektur lesen oder an der Formulierung/Rechtschreibung feilen, aber Inhaltliches sollte frau nicht aus der Hand geben, weil es um sie persönlich geht..

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Sie schreiben es notfalls auch, wenn der Kunde das nicht selbst kann. Es gibt ja genug Menschen, die fachlich brillant sind, aber schriftlich keinen geraden Satz formulieren können (Ingenieur*innen, Entwickler*innen und so weiter). Die müssen das in ihrem Beruf auch nicht.
    Das ist ja mal eine schräge These. Ich bin beides und ich denke schon, dass ich mich ganz gut schriftlich artikulieren kann In meiner Karriere ist mir bisher EINER begegnet, der wirklich Probleme mit der Sprache hat (seine Doku muss halt von den anderen ständig reviewt werden, denn ja, auch wir müssen Schriftstücke aufsetzen), alle anderen sind KEINE Legastheniker oder Kellerkinder oder was auch immer mit unserem Berufsstand zu tun haben soll
    Selbstverständlich habe ich meine Bewerbungen immer selbst geschrieben und habe die Anschreiben maximal von der Familie durchlesen lassen.

    Aber um zum Thema zurückzukommen: Primusinterpares benötigt meines Erachtens keinen Ghostwriter - egal welchen Beruf sie hat.

    @TE: Gerade wenn du dich in ungekündigter Anstellung befindest, kannst du dir doch für jede einzelne Bewerbung soviel Zeit nehmen, wie du willst, wozu brauchst du da einen Ghostwriter? Ich verstehe ehrlich gesagt die Motivation nicht. So "formalisiert" ist ein Anschreiben doch gar nicht (für einen Lebenslauf brauchst du ja erst Recht keinen Ghostwriter). Im Grunde kannst du schreiben, wie dir der Schnabel gewachsen ist.

    Aber wie immer: Jeder, wie er mag.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Ich würde auf jeden Fall selber schreiben um authentisch zu sein.

    Ich hab es einmal erlebt, dass ein Ingenieur aufgrund seines tollen Bewerbungsschreibens eingeladen wurde. Vom Foto war es der richtige Mann, bloß sein Schreiben und sein Auftreten passten überhaupt ncht zusammen.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Also ich finde sowas nicht schlimm.

    Würde aber auch davon ausgehen, dass ich nicht einen Fremden mal "eine Bewerbung schreiben lasse" sondern man sich vorher zusammensetzt und derjenige durchaus erfährt, was man sagen will (und nicht so gut kann).

    Wenn die Schere von eigenem Ausdruck und so einem Schrieb zu weit abweicht, ist klar, dass darüber gestolpert wird.
    Man liest sich die Bewerbung doch auch nochmal selbst durch und wird doch einschätzen können, ob das nun viel zuviel ist oder noch passt!

    So ein Bewerbungsschreiben ist doch primär der Schlüssel für eine Einladung und warum nicht den besten nehmen, den man kriegen kann?
    Weniger authentisch?
    Ich schätze, die meisten gehen auch in "besseren Anziehsachen" zum Vorstellungsgespräch als sie später an ihren Arbeitsplatz gehen.....also auch nicht "authentisch"- man verkauft sich in diesen Situationen- nur darum geht es und das Spiel spielt ja auch jeder mit.

    Solange es also im eigenen Rahmen bleibt- man sich in den Zeilen noch wiederfindet- finde ich das nicht schlimm.
    Das wirkliche Überzeugen findet doch im Gespräch statt- da muss man aber erst einmal hinkommen.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Auch wenn man eine Bewerbung von jemanden schreiben lassen würde, fliegt das doch spätestens beim Vorstellungsgespräch auf. Denn da kommt es dann erst richtig darauf an, sich gut zu verkaufen.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Nicht unbedingt. Es soll Leute geben, die können durchaus andere für sich begeistern, nur nicht schriftlich.

    Und ich habe z.B. eine Kollegin mit wirklich sehr starkem Akzent, schriebe sie deutsch, wäre die Grammatik vermutlich erkennbar nicht korrekt.

    Nur: Für ihren Job ist das vollkommen irrelevant. Was würde also dagegen sprechen, wenn sie jemandem in ihrer Muttersprache erklärt, was sie aussagen möchte, und der andere schreibt es dann in gutem Deutsch?


    Klar fällt das im Vorstellungsgespräch auf, aber da einwandfreie Grammatik für ihren Job überhaupt nicht notwendig ist, stelle ich mir das eher unproblematisch vor. Den Job bei uns hat sie schließlich auch irgendwie bekommen.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Zitat Zitat von Mooooni Beitrag anzeigen
    Auch wenn man eine Bewerbung von jemanden schreiben lassen würde, fliegt das doch spätestens beim Vorstellungsgespräch auf..
    Also ich hab nur mit eigenen Bewerbungen zu tun gehabt oder mal bei Freunden oder Bekannten mitgeschaut- aber ich frage mich, von was für Bewerbungen wir hier reden?

    Heißt es nicht, ich soll mich auf die Ausschreibung beziehen und dann am besten deren Anforderungen mit Beispielen aus meiner bisherigen Erfahrung beschreiben?
    Was man bisher gemacht hat und wie erfolgreich man war.

    Was soll einem da um die Ohren fliegen- da man doch wohl vorher drüber spricht, können sich die Daten nur decken!?

    Mein Problem war immer, dass alles "sehr gut" lauten soll und dieses Verkaufen von "ich bin die Beste" mir echt nicht liegt.
    O-Ton aller, mit denen ich darüber sprach: "klotzen nicht kleckern".
    Tatsächlich habe ich dann auch die eine oder andere Formulierung übernommen, da es bei mir offenbar immer nach "zuwenig" klang.

    Ich kann die TE gut verstehen- ich hatte das auch schon, dieses " stundenlang an jedem kleinen Satz zu feilen" und am Ende hat man das Gefühl, dass es doch nicht gut genug ist.

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    AW: Bewerbung vom Ghostwriter

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen

    Ich kann die TE gut verstehen- ich hatte das auch schon, dieses " stundenlang an jedem kleinen Satz zu feilen" und am Ende hat man das Gefühl, dass es doch nicht gut genug ist.
    Naja, ob das so kriegsentscheidend ist? Ich habe ja gerade eine Bewerbungsrunde hinter mir, und bei den Stellen, wo ich eine Absage bekommen habe, lag's garantiert nicht am fehlenden Komma auf S. 2 oder am Mangel an Selbstbeweihräucherung. Sondern eher daran, dass eben auf besondere Aspekte in der Ausschreibung Wert gelegt wurde, die ich nicht ausreichend erfüllen konnte. Da hätte auch ein Ghostwriter nicht geholfen.

    Was aber sicherlich hilfreich sein kann: sich mal von einem Profi eine gute Grundlage zusammenbasteln zu lassen - nennen wir es "Entwurf", der dann pro Stellenausschreibung spezifisch angepasst wird. Inklusive Layout usw.
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

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