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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von Anfortas Beitrag anzeigen
    Es gibt schon auch Arten von Fachabitur, aber nach meinem Kenntnisstand keines, was berufsqualifizierend ist. Ein Ingenieur hat auf jeden Fall ein abgeschlossenes Studium.
    Das ist bei uns dann der Diplom-Ingenieur.

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Aber doch nicht nach zig Jahren Berufserfahrung und womöglich mehreren deutlich höheren Abschlüssen.
    Ja schon - wenn man eine rote Linie hat.
    Aber nicht einen Abschluss in Beruf A, dann Praxis (ungelernt) in Beruf B und ein abgeschlossenes Studium, das für Beruf C qualifiziert.

    Ich meine, es kommt darauf an, wo und wofür man sich eben bewirbt.

    Herzig finde ich ja immer Angaben zur Volks-/Grundschule ...

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Wenn ein potenzieller Arbeitgeber meine (ich bin 53) Schulnoten
    als Beurteilungsgrundlage heranzieht, ob ich eine gute Kandidatin bin - also 35 Jahre alte Daten - dann hat sich dieser Arbeitgeber bei mir gründlich disqualifiziert.

    Soll ich bei Bewerbungen auch meine Geburtsurkunde beilegen oder vielleicht den Ariernachweis meines Opas?
    Klar, ich sehe das ähnlich wie du. Ich kenne das aus dem Stiftungsbereich.
    carpe diem.

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Ja schon - wenn man eine rote Linie hat.
    Aber nicht einen Abschluss in Beruf A, dann Praxis (ungelernt) in Beruf B und ein abgeschlossenes Studium, das für Beruf C qualifiziert.

    Ich meine, es kommt darauf an, wo und wofür man sich eben bewirbt.

    Herzig finde ich ja immer Angaben zur Volks-/Grundschule ...
    Ich fände halt (mit fast 60) auch die Angaben zum Abi "herzig". Wenn meine Leistungen/ Abschlüsse/ Zeugnisse seitdem nicht ausreichen, dann ist dem AG nicht zu helfen.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Es macht auch einen Unterschied, wo man sich bewirbt.

    Zwei Extreme:

    • Unternehmen der Privatwirtschaft, angefordert sind "aussagekräftige Unterlagen" - keine Schulzeugnisse, außer wenn man sich um eine Lehrstelle bemüht oder mit sehr wenig Berufserfahrung unterwegs ist.
    • Öffentlicher Dienst, angefordert sind "vollständige Unterlagen" - dann schon Schulzeugnisse, aber nur die des höchsten Abschlusses.
    Bei mir haben sie in einem Unternehmen der Privatwirtschaft explizit das Abiturzeugnis nachgefordert (O-Ton: "Es fehlen wichtige Unterlagen.") Nach Studium, Promotion und Berufserfahrung.

    Das Vorstellungsgespräch war denn auch entsprechend abgedreht ("Warum haben Sie Fach X und nicht Fach Y studiert?" "Was machen Ihre Eltern?")

    Ich glaube, wenn ein Unternehmen nach Jahrzehnten das Schulabgangszeugnis sehen will, dann lohnt sich die Bewerbung nicht.

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    "Was machen Ihre Eltern?" Die sind leider schon lange tot ...
    Unfassbar, sowas.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Ich fände halt (mit fast 60) auch die Angaben zum Abi "herzig". Wenn meine Leistungen/ Abschlüsse/ Zeugnisse seitdem nicht ausreichen, dann ist dem AG nicht zu helfen.
    Ich meine, ausgeführt zu haben, dass möglicherweise "Abi" nicht gleich "Abi" ist.

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Auch dann ist das im Hinblick auf Alter und Berufserfahrung und weitere Abschlüsse sowie Zeugnisse von Arbeitgebern völlig unnütz.
    Oder was könnte man deiner Meinung nach aus 40 Jahre alten Schulnoten entnehmen?
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

  8. Moderation

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Bei mir haben sie in einem Unternehmen der Privatwirtschaft explizit das Abiturzeugnis nachgefordert (O-Ton: "Es fehlen wichtige Unterlagen.") Nach Studium, Promotion und Berufserfahrung.

    Das Vorstellungsgespräch war denn auch entsprechend abgedreht ("Warum haben Sie Fach X und nicht Fach Y studiert?" "Was machen Ihre Eltern?")

    Ich glaube, wenn ein Unternehmen nach Jahrzehnten das Schulabgangszeugnis sehen will, dann lohnt sich die Bewerbung nicht.

    Das ist allerdings ziemlich abgedreht - nach den Eltern würde ich vermutlich nicht mal eine Auszubildende fragen, aber sicher niemanden über 25.


    Hübsche Antwort wäre auch - "die drehen sich gerade im Grabe um ob Ihrer dämlichen Fragen", aber darauf kommt man im Bewerbungsgespräch vermutlich nicht.


    Ich nehme mal an, aus dem Anstellungsverhältnis ist nichts geworden.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  9. gesperrt

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Auch dann ist das im Hinblick auf Alter und Berufserfahrung und weitere Abschlüsse sowie Zeugnisse von Arbeitgebern völlig unnütz.
    Oder was könnte man deiner Meinung nach aus 40 Jahre alten Schulnoten entnehmen?
    Ok, für dich nochmal:
    nicht die Noten, aber die dem Maturazeugnis angeheftete Diplome, die eine Berufsausbildung bescheinigen. Und das kann durchaus eine Qualifikation sein, die man in den Jahren davor nicht verwendet hat.

    Wenn ich eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau mit Diplom gemacht habe, dann ein paar Jahre lang aber im Kulturbereich gearbeitet habe, aber dann entscheide, in die Tourimusbranche einzusteigen, dann wäre ich doch blöd, ein Diplom mit Maturazeugnis aus einer Tourimusfachschule samt Erwerb der Berufsbezeichnung nicht beizulegen - egal, wie alt es ist.

    Wenn ich "nur" eine AHS-Matura vulgo "Abi" vom Gymnasium habe, danach in Biologie promoviert habe und dann drei Jahrzehnte bei einem Pharmariesen gearbeitet habe und mich danach bei der Konkurrenz des Pharmariesen bewerbe - ja, dann wird es eher egal sein.

    Oder wenn ich den Berufstitel des Ingenieurs führe - wird auch der Nachweis über das Abschlusszeugnis erbracht.

    Aber gut, ich akzeptiere, dass man sich in Deutschland offensichtlich bewerben kann, ohne Berufstitel oder akademische Titel nachweisen zu müssen?!?

    Dass heute niemanden mehr Noten aus dem letzten Jahrhundert interessieren halte ich auch für wahrscheinlich - aber es gibt halt Abschlusszeugnisse, die über mehr als nur die Noten berichten.

    Verständlich?

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    AW: Frage zu den Zeugnissen

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das ist allerdings ziemlich abgedreht - nach den Eltern würde ich vermutlich nicht mal eine Auszubildende fragen, aber sicher niemanden über 25.


    Hübsche Antwort wäre auch - "die drehen sich gerade im Grabe um ob Ihrer dämlichen Fragen", aber darauf kommt man im Bewerbungsgespräch vermutlich nicht.
    Mir lag auf der Zunge "Meine Mutter ist Prostituierte und meinen Vater kenne ich nicht.". Die dummen Gesichter hätte ich zu gerne gesehen.

    Mit meiner höflichen Antwort "Meine Eltern genießen ihren Ruhestand" wollte man sich auch nicht zufriedengeben.

    Ich nehme mal an, aus dem Anstellungsverhältnis ist nichts geworden.
    Glücklicherweise.

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