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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von bananarepublic Beitrag anzeigen
    Danke für all eure Antworten! Dass das Thema kontrovers ist, dachte ich mir schon. Dank eurem Rat habe ich mir angeschaut, wie das Unternehmen das macht. Da auf der Website des Unternehmens nicht gegendert wird, habe ich es auch nicht gemacht - auch wenn ich es sonst schon mache. Wer weiß, wer in dem Unternehmen meine Unterlagen ansieht und sich vielleicht echt daran stört. Da ich den Job unbedingt will und brauche, passe ich mich lieber an.
    Das klingt doch nach einer guten Lösung. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit dem Job klappt!

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Beim Kostüm bin ich bei dir, beim Gendern nicht - das geht mir so furchtbar auf den Senkel.
    Wie vorher geschrieben, muss da jeder seine Prioritäten setzen was geht und was nicht. Wenn man auf Dauer mit etwas nicht klarkommt, was von Anfang an aber klare Bedingung ist, kann man den Job nicht machen.

    Oder einen persönlichen Kompromiss finden.

    Außerdem gibts ja noch die eigentliche Arbeit zu verrichten und die tägliche Hauptaufgabe besteht ja nicht darin korrekt gekleidet zu sein oder alles durchzugendern.

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Vielleicht habe ich es unglücklich formuliert: Ich fände es in einer Firma in meiner täglichen Arbeit deutlich angenehmer, mit nicht gegenderten Texten zu arbeiten. Ich lese viel und sehr schnell, nehme eher Wortbilder wahr als einzelne Buchstaben, und egal welche Art des Gendern stoppt automatisch meinen Lesefluss. Sowas wie Kund:innen oder Kund*innen, da legt mein innerer Vorleser automatisch eine Vollbremsung ein, mit quietschenden Reifen und allem Schnick und Schnack - nur um danach wieder zu beschleunigen. Das ist anstrengend, und wenn ich schnell Information aufnehmen will, stört mich das.

    Das heißt nicht, daß ich in einem gendernden Unternehmen nicht arbeiten wollen würde, aber katelbach sagte ja, sie wollte nicht für ein Unternehmen arbeiten, das nicht gendert. Und für mich wäre das eben (im Gegensatz zum Kostüm- oder Anzugtragen) kein Ausschlussgrund, eher das Gegenteil.
    *lost in the woods*

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Die TE hat kein Problem mit dem Gendern, im Gegenteil.

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    Ich würde auf keinen Fall KundInnen verwenden, weil das einfach veraltet ist.
    Wie kommst Du auf die Idee, die Binnenmajuskel seien veraltet?

    Klar steht es Dir frei, ob und welche Form des Genderns Du verwendest, aber Binnenmajuskel sind nach wie vor eine mögliche Lösung - es kam zum Gendern gerade wieder ein Beitrag in Kontraste auf Das Erste und auch dort war das wieder eine von vielen Möglichkeiten zu Gendern genannt.

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    AW: Gendern im Anschreiben

    @Rowellan:

    So gehts mir auch mit den Unterbrechungen. Im Kopf ist klar was gemeint ist und dass alle sich angesprochen fühlen und alles gut ist, aber manchmal muss man so Sätze dann 2-3x lesen, bis man weiß was gemeint ist.

    Sehr geehrte/r Damen/Herren, hiermit informieren wir den/die Mitarbeiter/in/innen darüber, dass...

    Ich finds auch anstrengend.

    @Puls:

    "Binnenmajuskel" sollte definitiv Wort des Jahres werden.

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von SaSu85 Beitrag anzeigen
    @Puls:

    "Binnenmajuskel" sollte definitiv Wort des Jahres werden.
    Ich fürchte, es ist nicht "frisch" genug dafür.

    Aber freut mich, wenn es Dich erheitert hat.

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, es ist nicht "frisch" genug dafür.

    Aber freut mich, wenn es Dich erheitert hat.
    Absolut!

  9. VIP

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von SaSu85 Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte/r Damen/Herren, hiermit informieren wir den/die Mitarbeiter/in/innen darüber, dass...
    Ich arbeite in der Kommunikation, ich schreibe Texte. Meist wissenschaftliche, aber manchmal auch andere: Broschüren, Folder etc. Manche Firmen möchten tatsächlich den Schrägstrich. Den finde ich schwierig, weil zusammen mit der Artikelauswahl schlecht zu lesen. Beim Schreiben bin ich dann auch immer verwirrt.

    Außerdem geht man mit dem Schrägstrich genauso wie mit der Binnemajuskel ganz traditionell von den sehr geehrten Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus. Diversität fällt hinten runter. Das sollte nicht sein.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  10. gesperrt

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    AW: Gendern im Anschreiben

    Zitat Zitat von SaSu85 Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte/r Damen/Herren, hiermit informieren wir den/die Mitarbeiter/in/innen darüber, dass...

    Ich finds auch anstrengend.
    Generationen von Feministinnen fanden es sicherlich auch sehr anstrengend für die Rechte aufzustehen, die man Frauen dann doch mal zugestanden hat.

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