Ob jemand Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in Form von Coaching, Entwicklung von Berufsfelder oder Fortbildungsbedarf benötigt oder eher Unterstzung beim Herstellen einer Tagesstruktur, dem Erhalt und Ausbau der Erwerbsfähigkeit, der Vereinbarung von Familie und Beruf benötigt, sind zwei ganz unterschiedliche Situationen.
Die Strangeröffnerin benötigt vermutlich ersteres, oder Krissi94?
Antworten
Ergebnis 101 bis 110 von 112
-
27.06.2020, 16:29Inaktiver User
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen
-
08.08.2020, 01:39
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen
Tja...Praxis und Theorie sind halt 2 Paar Schuhe. Klar, die Logik sagt: "Wenn ich´s nicht kann, lass ich die Finger davon.". Im ALG1 ist es meist auch kein Problem, die Mitarbeiter in der Arbeitsagentur sind meist noch relativ zugänglich für solche Begründungen. Schlimm wirds, wenn man erstmal ins ALG2 rutscht, denn die Leute im JC sind oftmals......nunja..."für logische Argumente nicht sonderlich zugänglich", um es mal vorsichtig auszudrücken. Der eine oder andere maßt sich da z.B. ganz gerne mal an, aus einer namentlichen Ähnlichkeit von Berufsbezeichnungen eine "Kompatiblität " herstellen zu können und reagiert sehr verschnupft, wenn man ihn aufklärt. Hab ich selbst schon so erlebt. Da nützt auch das schönste Antwortformular nichts...wenn man einen sanktionswütigen, desinteressierten Sachbearbeiter im Amt hat, kann der einem ganz schön Probleme machen, wenn man nicht bereit ist, dem Arbeitgeber irgendwas vorzuspielen.
Genau das ist es, was ich in meinem Posting weiter vor meinte, wenn dann Ausreden kommen ala "Du passt nicht ins Team!", "Wir haben einen Auftragseinbruch!" usw. Es geht dabei in der Regel nicht drum, ob das stimmt...es geht bei solchen Sprüchen praktisch immer nur darum, den Praktikanten nach Ableistung seiner Zeit problemlos abservieren zu können, ohne ihm klipp und klar sagen zu müssen "Ätsch, ver*rscht!". Wer bitte gibt sowas schon freiwillig zu, wenn er jemanden über Wochen oder Monate mit falschen Versprechungen über den Tisch gezogen hat ?Geändert von Hilfesuchender (08.08.2020 um 02:53 Uhr)
-
08.08.2020, 13:34Inaktiver User
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen
"Monatelang" darf kein Praktikum ohne Geld darfsein. Nach Par. 45 SGB III (2) dürfen es maximal 6 Wochen sein.
-
08.08.2020, 13:36
-
08.08.2020, 13:38Inaktiver User
-
08.08.2020, 16:58
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen
Bei Maßnahmen über die AA oder das JC erhält der Teilnehmer aber doch weiterhin Leistungen von dort?
Ich habe regelmäßig Praktikant*Innen im handwerklichen oder kaufmännischem Bereich. Zeitdauer von zwei Wochen bis insgesamt 6 Monate (bei Umschulung zB). Keiner ist ohne Einkommen? Wir, also mein AG, bezahlen dem Praktikanten nichts. Das stimmt. Aber „umsonst“ arbeiten die nicht.
Und irgendwer hat es weiter vorne schon erwähnt. Es ist nicht so, dass da eine vollumfänglich einsetzbare Person kommt und sofort loslegen kann.
Geld sparen kann ein AG durch Praktikanten nur , wenn er stattdessen eine versierte Arbeitskraft gegen einen ungeübten Praktikanten tauscht oder sich die Stelle in einem Bereich bewegt wo wenig Fähigkeiten und permanenter Wechsel nicht störend sind.
Ich finde die Erwartung, ein Praktikum bei einem AG im Rahmen solcher Maßnahmen hat zwingend auch mit einem Job dort zu enden, ziemlich überzogen.Demnächst frage ich vorher, welche Meinung ich haben darf. Damit auch alle zufrieden sind.
-
08.08.2020, 18:29
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen
Gerade die Praktika im Rahmen irgendwelcher "Qualifizierungsmaßnahmen" der JC werden seitens der Veranstalter dieser Maßnahmen mit Sprüchen ala "Die suchen gerade Personal, streng dich an!" kommentiert. Und wenn der Praktikant drauf reinfällt und wiedermal nur verarscht wurde, waren einfach seine Erwartungen überzogen ? Also ist es seine Schuld,wenn er die Versprechungen geglaubt hat ? Diese Maßnahmen der Agentur für Arbeit (AfA) bzw Jobcenter haben nicht umsonst den Spitznamen "Sinnlosmaßnahme" bekommen, weil es mehr als offensichtlich nur darum geht, der Wirtschaft ein paar Gratis-Arbeitskräfte für 2-3 Monate zuzuschustern. Wenn tatsächlich mal jemand übernommen wird, ist das eher in die Kategorie "unvermuteter Treffer" einzuordnen und nichtmal ansatzweise der Normalfall.
Wenn gewisse Firmen über Jahre hinweg alle paar Monate Praktikanten von diesen Maßnahmeträgern aufnehmen, aber NIEMALS einen davon einstellen, egal wie gut sie sind, dann ist das mehr als offensichtlich, dass es nicht am Prakitkanten,sondern an der Firma liegt. Und genau gegen DIESE Praktika habe ich was. Da braucht auch keiner mit Begründungen zu kommen ala "Damit die Leute lernen wieder früh aufzustehen!",denn das können die meisten davon auch ohne Praktikum (etwa die, die schulpflichtige Kinder haben).
Gegen Praktika im Rahmen von Umschulungen oder für Schüler zum Zwecke der Berufsfindung vor der Ausbildung habe ich hingegen nichts einzuwänden.
-
08.08.2020, 19:32
-
09.08.2020, 18:48
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen
Aber anzugeben,dass eine bestimmte Tätigkeit nicht ausgeübt werden kann wg mangelnden Qualifikationen oder mangelnder Gesundheit geht auch bei ALG II.
Die JC vermerken die Ausschlusskriterien auch meistens.
Also,die Sachbearbeiter. Die Leistungsabteilungen arbeiten teilweise Recht eigenständig und dann erhält Mensch schon Mal ein nicht passendes Angebot. Lösung: Den Sachbearbeiter ansprechen.
Oder den bösen Menschen von der sinnlosen Massnahme ( Sarkasmus) bitten,das zu tun.Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
-
10.11.2020, 15:09
AW: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden...Jobcenter, Erfahrungen


Zitieren

