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  1. Registriert seit
    31.03.2006
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    Welche Anlagen beifügen?

    Hallo liebe Bewerbungserfahrene und liebe Fachleute,
    ich bin seit über zehn Jahren bei dem selben Arbeitgeber beschäftigt, es war mein erster Job nach dem Studium. Nun möchte ich mich anderweitig bewerben und frage mich, welche Anlagen relevant sind. Damals habe ich natürlich meine Praktikumszeugnisse und die Arbeitszeugnisse meiner Hiwi-Tätigkeiten an der Uni beigefügt. Sind diese, nun da ich eine erfahrene Fachkraft in leitender Funktion bin, nicht inzwischen irrelevant? Allerdings kann ich dann nur das Zwischenzeugnis meines aktuellen Arbeitgebers beifügen - sieht das nicht ein bisschen dünn aus? Beruflich erfahren aber bewerbungstechnisch sehr unerfahren hoffe ich auf eure guten Tipps!
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Sonnenlicht


  2. Registriert seit
    24.07.2016
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    153

    AW: Welche Anlagen beifügen?

    Wenn es nur diesen Arbeitgeber bisher gab und nur das eine Zwischenzeugnis, dann gibt es halt nicht mehr. Sonst Zertifikate zu relevanten Weiterbildungen/Zusatzausbildung, Preisverleihungen, Uni-Abschluss, manche wollen sogar noch das Abi-Zeugnis sehen...Meist bewirbt man sich eh über das Karriere-Portal des ausschreibenden Unternehmens und da ist oft vorgegeben, was man einreichen soll. Headhunter wollen meist nur den Lebenslauf sehen und später Zeugnisse.


  3. Registriert seit
    23.03.2020
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    1.223

    AW: Welche Anlagen beifügen?

    Wenn die Praktika einen Bezug zum angestrebten Arbeitsfeld haben, würde ich sie schon nochmal mit beifügen.


  4. Registriert seit
    31.03.2006
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    47

    AW: Welche Anlagen beifügen?

    Vielen Dank für eure Einschätzungen!
    Liebe Grüße
    Sonnenlicht


  5. Registriert seit
    03.04.2020
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    1

    AW: Welche Anlagen beifügen?

    Grundsätzlich gilt alles was so relevant ist für den Job. Also ein Arbeitszeugnis aus der Nebentätigkeit als Kellner oder so, wäre jetzt nicht relevant - es sei denn du bewirbst dich in der Gastro oder im Service -

    Es gibt dabei auch immer wieder Branche Unterschiede. Als ich damals in eine ähnlichen Situation war (erster Jobwechsel vom ersten Arbeitgeber bei dem ich nachdem Studium gearbeitet habe), war ich etwas genervt von den Headhuntern, weil die einem oft irrelevante Sachen zu spielen und da kein wirklicher Mehrwert entsteht.

    Aber was mir aufjedenfall geholfen hat, war das kostenlose Feedback zum CV und die Karriereberatung von /editiert von Islabonita. Das waren echt fachkundige Personalberater, die einem auch gute Infos zugespielt haben.
    Geändert von Islabonita (27.05.2020 um 20:07 Uhr) Grund: Werbelink gelöscht


  6. Registriert seit
    20.11.2004
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    AW: Welche Anlagen beifügen?

    Hallo Sonnenlicht,
    heutzutage ist es ja GsD so, dass man sich i.d.R. online bewerben kann. Meiner Erfahrung nach ist es aber gleichzeitig so, dass man häufig keine Rückmeldungen, manchmal nicht mal einen Hinweis, dass die Bewerbung eingegangen sei oder ähnliches, bekommt.

    Da man auf o.g. Wege auch nie wirklich weiß, wohin die Unterlagen überhaupt gehen bzw. wer darin Einsicht nimmt, bin ich seit einigen Jahren dazu übergegangen, meine Unterlagen nicht nach dem Gießkannen-Prinzip zu verteilen.

    Es hat sich bewährt und war eigentlich auch bislang immer ausreichend beim Erstkontakt eine E-Mail mit folgenden Unterlagen zu übersenden:
    1. Anschreiben
    2. Lebenslauf
    3. letztes aktuelles Zeugnis

    Auf die Übersendung aller anderen Zeugnisse (Arbeit, Weiterbildungen, Schule etc.), die sich sonst noch in meinem Besitz befinden, verzichte ich im ersten Schritt. Meine Übersendungs-Mail trägt dann den Betreff "Kurz-Bewerbung" und in dieser erwähne ich dann, dass ich zunächst mal das aktuellste Zeugnis übersende und selbstverständlich weitere Zeugnisse zu den im Lebenslauf aufgeführten Stationen vorhanden sind.

    Ob man als möglicher Kandidat in Frage kommt, ergibt sich zum Großteil ja in erster Linie aus dem Lebenslauf, dann aus dem Anschreiben, weil dort geht man ja darauf ein, warum man sich für die ausgeschriebene Stelle für geeignet hält und erst im dritten Schritt, wenn überhaupt, aus den Zeugnissen. Wenn du als Kandidat für einen potentiellen AG interessant bist, wird er dich entweder auffordern, weitere bzw. bestimmte Zeugnisse ergänzend zu übersenden oder direkt zum Vorstellungsgespräch einladen.

    Im zweiten Fall bringe ich dann immer eine komplette Bewerbungsmappe mit allen Zeugniskopien mit, die ich dann, sofern gewünscht, dort lasse. Aber selbst die möchten nicht alle behalten und werfen nur einen kurzen Blick hinein. Wichtiger als Zeugnisse sind oft die Eindrücke beim Vorstellungsgespräch, denn der AG hat sich aufgrund der o.g. Unterlagen ja ein Bild von einem gemacht, dessen Deckung mit der Person er nun prüfen möchte und gleichzeit auch, ob die Chemie untereinander stimmt.

    Schul- und Studiumszeugnisse braucht es nach einigen Jahren mEn gar nicht mehr. Die meisten wollen zwar mal einen Blick auf die Studiums-Abschlussurkunde werfen, aber weder in das Abi-Zeugnis, weil Studium impliziert ja das Vorhandensein des Abis, noch in die Noten des Studiums.

    Aus diversen Gründen habe ich in den letzten 6 Jahren bereits mehrfach meine Stelle gewechselt und o.g. Vorgehen war immer ausreichend. Ebenso war ich selbst schon für die Einstellung von MA zuständig und es waren die drei o.e. Unterlagen, auf die man als erstes den Fokus legt und dann ggf. zu der einen oder anderen genannten beruflichen Station im Lebenslauf noch gerne eine ergänzende Information (Zeugnis) hätte.

    Bei Firmen mit Bewerber-Portal wird man sowieso an bestimmten Stellen aufgefordert, Dokumente hochzuladen, da steht dann auch genau, welche das sein sollten bzw. gewünscht werden. Allerdings versuche ich meist, diese Portale zu umgehen, vor allem auf Seiten wie Stepstone, indeed, o.ä. und bevorzuge eine direkte E-Mail an das Unternehmen, sofern es mir gelingt, eine adäquate E-Mail-Adresse herauszufinden. Denn erstens weiß ich bei den Plattformen gar nicht, wo meine Unterlagen überall landen und zweitens bekommt man da m.E. öfter/schneller Ressonanz.

    Was sich in meiner beruflichen Laufbahn auch schon mehrfach als hilfreich herausgestellt hat, war die Zusammenarbeit mit Personaldienstleister, die auf mein berufliches Fachgebiet spezialisiert waren. Dort reicht auch die Vorlage des Lebenslaufes und die verzichten i.d.R. auf die Vorlage von Zeugnissen, bevorzugen stattdessen die Kontaktaufnahmen mit mind. zwei (vom Bewerber zu nennende) Referenzen.

    Viel Erfolg bei der Jobsuche !
    Gruß Online
    Geändert von Online (31.05.2020 um 08:12 Uhr)

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