Hallo, ich bin seit zwei Jahren in einem großen Unternehmen angestellt. Vor sechs Monaten kam es innerhalb meiner damaligen Abteilung bzw zu unangenehmen Situationen durch einen Vorgesetzten, der neu in das Unternehmen kam.
Diese Erlebnisse haben die Stimmung innerhalb des Teams und das Wohlbefinden diverser Mitarbeiter nachhaltig verschlechtert.
In unserem Fall war auch das Gespräch mit dem Vorgesetzten des Vorgesetzten nicht hilfreich, denn er hat den Herrn ins Unternehmen geholt und ihn auch gebeten, in unserem Team "nachzuforschen", warum die Stimmung bei uns im Team so schlecht sei und der Krankenstand so hoch. Man hatte den Eindruck, dass Fakten gesucht wurden, um unsere damalige Abteilungsleitung los zu werden.
Dieses Spiel hat "uns" drei Monate beschäftigt und hat bei vielen Kollegen ein großes Misstrauen hinterlassen und ein Unwohlsein. Irgendwann schlägt das auch auf die psychische Gesundheit.
Ich merke bei mir, dass mich die Erfahrung an den Punkt gebracht hat, wo ich dort nicht mehr täglich Business as usual machen kann.
Ich beginne jetzt mich extern zu bewerben.
Womit ich natürlich rechnen muss ist die Frage nach der Wechselmotivation nach erst zwei Jahren Firmenzugehörigkeit.
Tja, wie antworte, bzw formuliere ich am besten, dass ich in diesem Unternehmen wegen dieser Erfahrung und des Misstrauens nicht mehr arbeiten möchte?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 29
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30.04.2020, 20:59
Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
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30.04.2020, 21:06Inaktiver User
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30.04.2020, 21:07
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Dann bin ich schnell aus dem Rennen
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30.04.2020, 21:22Inaktiver User
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Na komm, da wird dir doch wohl was besseres einfallen? Zwei Jahre sind jetzt nicht soo kurz, als das es ein ernsthaftes Problem ist. Im Zweifelsfall würde ich immer über die Fachthemen und sonstigen Perspektiven kommen - was bietet Dir die ausgeschriebene Position, was dein aktueller Arbeitgeber nicht bietet? Über so was kann man selbstverständlich reden.
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30.04.2020, 21:36
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Das beste wäre, das Gespräch nicht auf die Gründe zu lenken, warum du da weg willst, sondern darauf, warum du diese neue Stelle haben willst.
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30.04.2020, 21:51
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Ganz genau. Kann ich nur voll zitieren.
Wir leben in 2020 und nicht 1970. Heutzutage interessiert es nach zwei Jahren niemanden, warum Du wechselst. Im Gegenteil. Das ist nichts Ungewöhnliches. Das A&O ist, dass Du eben genau sagst im VG, warum Du genau in diese Firma willst.
Viel Erfolg!
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30.04.2020, 23:22Inaktiver User
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01.05.2020, 07:09
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Ich werde es dahin von mir aus sicherlich nicht lenken, aber ich muss damit rechnen, dass mich das der Recruiter/Personaler beim VG fragt.
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01.05.2020, 07:14
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Ich würde vermutlich alles andere erzählen, warum ich wechseln will (neue Herausforderung blabla..) aber nichts vom Mobbing.
Generell denke ich es ist nicht hilfreich Negatives über den Ex oder Noch Arbeitgeber zu sagen.
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01.05.2020, 07:25
AW: Wie beschreibe ich Mobbing als Wechselgrund am besten
Alle Vorschreiberinnen haben Recht. Sobald Du in Deiner Bewerbung auch nur andeutest, dass Du dich als Mobbingopfer empfindest, wird Deine Bewerbung nicht mehr berücksichtigt. Du wirst als Mimose eingestuft und die will niemand haben, Du giltst dann als nicht belastungsfähig. Lass es also!
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


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