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  1. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich meine die Frage so, wie sie dasteht.

    Du schreibst, du hättest noch gar nicht so ganz richtig angefangen mit der Masterarbeit, sie müsse bis Februar geschrieben sein... so in etwa. Eine Masterarbeit ist eine fordernde Angelegenheit (ich werde sie neben einer Vollzeitberufstätigkeit schreiben müssen, ich habe eine Ahnung, was das für eine Belastung ist.), wie verträgt sich das mit einer Depression?
    Wie kann da bei dieser Belastung noch ein guter Einstieg in eine Berufstätigkeit gelingen?
    Ehrlich, ich denke, du hast dir sehr viel vorgenommen.
    Okay, danke. Das mit der Masterarbeit hab ich vielleicht so formuliert, dass es so rüberkommen würde. Das meinte ich aber nicht. Ich bin schon dabei, sie zu schreiben und komme damit auch gut voran.
    Ich bin jetzt auch nicht so weit, dass ich nächsten Monat schon abgeben könnte oder so, aber komplett am Anfang stehe ich auch nicht. Die ersten Kapitel sind schon geschrieben. Hausarbeiten schreiben ist ehrlich gesagt noch nie ein Problem für mich gewesen, in diesem Studium habe ich fast nur 1,0-Hausarbeiten abgeliefert. Bis auf 2. Die waren dann mit 1,3 benotet :D Ich bin jetzt sogar gefragt worden, ob ich aus einer dieser Arbeiten nicht einen Aufsatz für einen Forschungsband stricken kann, weil ich darüber einen Vortrag auf einer Tagung gehalten habe und der dort sehr gut angekommen ist.
    Das ist schon eine Ehre, wenn man noch im Master studiert, zumindest kommt es mir doch eher selten vor, und ich bin stolz drauf.
    Also, Arbeiten schreiben kann ich. Die Masterarbeit wird natürlich umfangreicher, schon klar, aber ich denke, dass ich das schon halbwegs vernünftig hinkriegen werde.

    Wie sich das mit einer Depression verträgt? Das ist tatsächlich eine gute Frage. Meine Therapeutin hat immer vermutet, dass ich mich quasi durch übermäßiges Arbeiten von der Depression abzulenken versuche. Mag sein.
    Tatsächlich hat das dieses Jahr ausnahmsweise nicht ganz geklappt. Um in der Regelstudienzeit zu bleiben, hätte ich nämlich theoretisch im September fertig werden müssen. Tatsächlich hat sich diese ganze Themensuche, Literaturrecherche und alles, was dazu gehört, aber bis September gezogen. Ich hatte zwar ein kurzes Praktikum gemacht, an einem Buchprojekt mitgearbeitet und noch ein paar andere Kleinigkeiten, aber im Großen und Ganzen habe ich den Sommer über tatsächlich wenig gemacht. Irgendwann wollte ich dann halt auch mal anfangen. Und nebenbei das Danach planen, damit ich nach Abgabe der Masterarbeit nicht komplett in der Luft hänge.

    Findest du, ich hätte mir damit viel vorgenommen? Ich finde jetzt ehrlich gesagt nicht, dass es ungewöhnlich ist, sich während der Masterarbeit - die bei uns 23 Wochen dauert, das ist verglichen mit der Zeit, die z.B. mein Freund und andere mir bekannte Studenten von anderen Unis hatten, relativ viel - schon einen Job zu suchen. Ich wüsste jedenfalls ehrlich gesagt nicht, was ich anders machen sollte?


  2. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Das kann total fachspezifisch sein - die Leute die ich so kenne haben mit der Suche erst nach Abgabe der Masterarbeit richtig angefangen und hatten daher auch ein paar Monate Lücke - ich komme aber auch aus einem ganz anderen Fachbereich.


  3. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Okay, dann scheint das entweder in unseren Bereichen in diesem Punkt unterschiedlich zu sein oder aber ich kenne nur die hyperengagierten Leute.
    Wobei ich speziell zu Absolventen meines Ministudiengangs eigentlich kaum Kontakt habe, weil wir tatsächlich so streng in Jahrgänge unterteilt waren, dass man die Kurse eigentlich immer nur mit seinem eigenen Jahrgang zusammen hatte. Meistens höre ich nur aus Erzählungen unserer Dozenten, was Absolventen gerade so machen, keine Ahnung, wie lange die vorher danach gesucht hatten.
    Aber von den Leuten, die ich kenne, die Ähnliches studieren bzw. studiert haben, fallen mir gerade auch nur Beispiele ein, wo schon während des Studiums gesucht wurde.

    Vielleicht kann ich es mir deshalb gerade nicht anders vorstellen.

    Zurück zu meinem Bewerbungsmarathon - wobei, die Länge eines Marathons hat das Ganze ja zum Glück noch nicht erreicht :D
    Mein absolutes Traumvolontariat wurde mir leider auch abgesagt :( Die hatten aber auch eine Bewerbungsfrist von über einem Jahr (!), da werden die vermutlich sehr viele Bewerber gehabt haben und konnten dann wirklich DEN Allerbesten aussuchen...
    In der Zwischenzeit sind weitere Volontariatsstellen aufgeploppt und ein Stellenangebot, das ich tatsächlich von einer Bri-Nutzerin empfohlen bekommen habe, wurde leider scheinbar heute um Punkt 00:00:01 Uhr offline genommen, weil die Frist "bis zum 10.11." und nicht, wie ich fälschlicherweise interpretiert habe, "bis einschließlich 10.11." ging. Ärgerlich. Aber da die beiden anderen wohl nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden verschwinden werden, werde ich mich dann mal um diese kümmern.

    Und von einer Stelle habe ich einen Brief bekommen, dass meine Bewerbung eingegangen ist :D Ist das üblich? Ist das nicht aufwändig, jedem Bewerber extra den Eingang der Bewerbung per Brief zu bestätigen? Also, ich meine, die Bewerbung war tatsächlich postalisch, aber meine Mailadresse ist in den Unterlagen angegeben gewesen, und wenn ich ein Personalmensch wäre, würde ich es als unkomplizierter empfinden, Bestätigungsmails statt Bestätigungsbriefe zu verschicken.
    Geändert von LilyHydrangea (10.11.2019 um 01:49 Uhr)

  4. Avatar von huppsi
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Das mit der Frist würde ich ignorieren und trotzdem eine Bewerbung schicken.
    Briefe als Bestätigung und als Einladung kenne ich nur aus dem ÖD und fand es auch total unnötig 😉


  5. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Leider haben sie das Bewerbungsformular offline genommen, und man konnte sich nur über dieses bewerben. Alles andere wird wohl nicht berücksichtigt.

    Aber das ist jetzt auch okay so. Die Stelle klang wirklich ganz interessant, aber ich hätte einige der Voraussetzungen nicht erfüllt und ich glaube, das wäre eine Nummer zu hoch gewesen.

    Zu dem Brief: Genau, war öD :D Fand ich vor allem vor dem Hintergrund lustig, dass sie darum gebeten hatten, aus Umweltschutzgründen die Unterlagen nicht in Mappen oder Plastikhüllen einzusenden :D

    Wobei das aber auch nur bei einer von mehreren öd-Stellen jetzt der Fall war. Bei den anderen konnte man sich per Mail bewerben und bekam dann auch Rückmeldung per Mail.


  6. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Aber von den Leuten, die ich kenne, die Ähnliches studieren bzw. studiert haben, fallen mir gerade auch nur Beispiele ein, wo schon während des Studiums gesucht wurde.

    Vielleicht kann ich es mir deshalb gerade nicht anders vorstellen.

    Geht mir andersrum ähnlich - bei mir war es gefühlt eben so, dass Bewerbungen (ich habe ein paar während des Studiums geschrieben) von den AGs nicht so richtig ernst genommen wurden, weil ja immer das theoretische Risiko bestand dass ich nicht bestehe oder fertig werde.

    Bei uns war es aber auch so. dass zwischen Abgabe der Arbeit und Notenausgabe auf jeden Fall 8 Wochen liegen, da war also Leerlauf genug zum Bewerben.

    Weil Du von Fristen redest:
    Nicht am letzten Tag der Frist erst bewerben. Habe ich anfangs auch so gemacht, ist nicht die beste Idee.

    Und ja, diese Eingangsbriefe sind üblich, ich kenne das mehr als Mail.

    Einen Brief hatte ich aber auch schon, als Reaktion auf eine postalisch verlangte Bewerbung, war eine Behörde.


  7. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Ah okay. Bei uns liegen laut Prof nur 1-2 Wochen zwischen Abgabe und Notenvergabe. Da bliebe also nicht wirklich viel Leerlauf :D (Und er sagte, dass die das extra so machen würden, weil halt Leute dann schon einen Job haben und das Zeugnis dann gerne möglichst früh hätten. Das spricht irgendwie für meine Theorie, dass das Vorher-Suchen bei uns üblich ist, denke ich?)

    So. Nächstes Problem, von dem ich gerade nicht weiß, wie ich es lösen soll. Und das ist mir jetzt ein wenig peinlich.

    Die Sache ist nämlich Folgende: Zu Beginn meines Studiums habe ich 1 Semester lang Fach A als 1-Fach-Bachelor studiert. Fach A setzt sich zusammen aus A1 und A2, die es jeweils beide auch im 2-Fach-Bachelor gibt.
    Nach relativ kurzer Zeit habe ich dann gemerkt, dass A als Ganzes mir nicht besonders liegt und daher habe ich mich dann zum nächsten Semester entschlossen, in A2 zu wechseln und als zweites Fach das Fach B dazuzunehmen.
    Da A ja nun aber eigentlich die Kombination aus A1 und A2 ist, habe ich ja so gesehen schon ein paar A2-Kurse gemacht, die mir dann natürlich auch so angerechnet wurden.

    In meinem Lebenslauf steht aber nun, dass ich seit meinem Studienbeginn die Kombi A2 und B studiere.

    Da man ja immer wieder hört und liest, dass Lügen im Lebenslauf ganz schlecht sind, mache ich mir nun etwas Sorgen.

    Auf der einen Seite ist es ja nicht so, als hätte ich ein Semester lang ein völlig fremdes Fach C studiert - die Kurse waren ja teilweise genau dieselben. Allerdings heißen die Studiengänge A, A1 und A2 so unterschiedlich, dass ein Personaler vielleicht gar nicht auf die Idee kommen würde, dass es so gesehen nur ein "halber" Wechsel war.
    Deshalb hatte ich diese Formulierung der Einfachheit halber immer so gelassen.
    Auf der anderen Seite... nun ja, ist sie halt eben auch nicht ganz richtig.
    Und ich habe ja jetzt schon ein paar Bewerbungen verschickt, wo jetzt eben genau das drin stand. Ich habe jetzt ein wenig Angst, dass dieser kleine Fehler mir zum Verhängnis werden könnte.

    Deshalb meine Frage: Würdet ihr das an meiner Stelle für zukünftige Bewerbungen anders formulieren? Und wenn ja, wie am besten, sodass deutlich wird, dass es sich quasi um den gleichen Studiengang handelt? Oder würdet ihr das so stehen lassen?

    Und wenn im Vorstellungsgespräch die Frage nach dem Studium kommt, würdet ihr es von euch aus erwähnen oder diesen Fehler unter den Tisch fallen lassen? Letzteres wäre mir bei genauem Nachdenken unangenehm, aber es kommt natürlich wahrscheinlich auch blöd, wenn man selber darauf hinweist, dass man seinen eigenen Lebenslauf ungenau formuliert hat.

    Ich glaube zwar, dass das eine Semester halt wirklich keinen großen Unterschied macht, mein Studium hat sowieso länger gedauert, aber das lässt sich gut mit verschiedenen Ehrenämtern und Nebentätigkeiten einigermaßen begründen. Aber irgendwie komme ich mir trotzdem vor, als würde ich lügen, und das will ich ja eigentlich auch nicht.


  8. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Ich selbst habe das so ähnlich gehalten wie Du, (etwas andere Konstellation), ggf. kann man das ja im Gespräch anbringen. Ich wäre aber auch gespannt, was die Profis hier sagen.


  9. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Lily, ich denke, es ist schon richtig, wie du es bisher formuliert hast.
    (Zumindest, wenn ich richtig verstanden habe, und du das Fach nennst, das du abschließen wirst?)

    Bei mir war es ein bisschen ähnlich, mein Studium wurde "mittendrin" umsortiert und umbenannt, ich hab ein paar Semester also was Anderes studiert, als das, was ich letztlich abgeschlossen hab.
    Aber sobald die Umbenamsung/Umstellung und Umrechung abgeschlossen war, hab ich nurmehr das "neue" Studium genannt bei Bewerbungen (hatte zwischendurch eine schöpferische Uni-Pause...)


  10. Registriert seit
    24.10.2019
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    AW: Berufseinstieg, Depressionen, Zukunftsängste

    Zitat Zitat von Kopf-Herz-Bauch Beitrag anzeigen
    Lily, ich denke, es ist schon richtig, wie du es bisher formuliert hast.
    (Zumindest, wenn ich richtig verstanden habe, und du das Fach nennst, das du abschließen wirst?)
    Es geht um den Bachelor, den ich schon abgeschlossen habe.
    Da steht jetzt, dass ich nur A2 und B studiert habe, also so, wie es auch auf dem beigefügten Zeugnis steht.
    Das erste Semester habe ich jetzt einfach auch diesen beiden Studiengängen zugerechnet. Sonst wäre da entweder eine Lücke oder eben Fach A, aus dessen Namen aber nicht unbedingt ersichtlich wäre, dass es A2 beinhaltet. Eine Lücke war es ja nicht und ich wollte halt auch nicht, dass es so aussieht, als hätte ich quasi komplett gewechselt, der Personaler wird ja vermutlich nicht wissen, wie unsere Studiengänge aufgebaut sind.
    Auf dem Zeugnis selbst steht auch nicht, wann ich angefangen habe (das wäre ja ein Semester, nachdem ich A angefangen habe), sondern nur, wann ich die Note bekommen habe.

    Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, vergesse ich sogar selbst oft, dass ich ein Semester A studiert habe, eben weil die Überschneidungen so groß sind und wir alle die selben Kurse hatten. Ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich bei den Personalfragebögen, die ich für diverse Hiwi- und Ferienjobs ausgefüllt habe, dieses eine Semester explizit als A angegeben hatte... nun ja, besagte Jobs sind schon vorbei, also ist es jetzt wahrscheinlich auch egal. Aber in Zukunft würde ich das beim Ausfüllen eines Personalfragebogens, wenn da denn explizit nach gefragt würde, wahrscheinlich beides trennen.

    Ist jetzt vielleicht ein bisschen kompliziert mit den ganzen Buchstaben.

    Jetzt im Master habe ich von Anfang an die gleichen beiden Fächer studiert, da hab ich das Problem zum Glück nicht :D
    Geändert von LilyHydrangea (11.11.2019 um 23:04 Uhr)

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