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  1. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    EDIT: Hab gerade noch eine sehr aufmunternde Mail meines Fachbereichs bekommen:

    "Das Studium der Politikwissenschaft ist zwar sehr vielseitig, führt aber zu keinem spezifischen Beruf. Studierende der Politikwissenschaft sind daher viel stärker als in anderen Fächern darauf angewiesen, sich selbständig eine berufliche Perspektive zu schaffen."

    Seufz.
    It’s not a bug, it’s a feature.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .

  2. Avatar von starsandstripes
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von Galah4 Beitrag anzeigen
    @sas und @Lily, Ihr kommt hier beide so positiv, sympathisch, kompetent und realistisch rüber, dass m.E. ohne jeden Zweifel feststeht, dass sich bei Eurem Berufseinstieg alles bestens fügen wird.
    Das hat mir gerade so sehr den Tag versüßt! Ich danke dir sehr für deine lieben Worte!

    Zitat Zitat von Galah4 Beitrag anzeigen
    @sas, das triff auf alle geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer, die nicht direkt auf Unterrichten oder ÖD ausgerichtet sind, zu.
    Damit hast du sicherlich Recht! Es kann auch ein Vorteil sein, weil einem so wirklich viele Türen offenstehen. Ich mache gerade eine Bewerbung im Bereich Projektmanagement fertig und bin ganz gespannt. Ein guter Freund von mir arbeitet in der Firma und sein Chef möchte mich anscheinend sehr gerne kennenlernen. Ein bisschen Angst hab ich, dass mein Freund übertrieben hat und sie dann am Ende von mir enttäuscht sind. Ich wähle ja immer gerne den bescheidenen Weg und überrasche dann, anstatt zu dick aufzutragen.

    Was ich aber gemerkt habe: es ist soo wichtig, sich mit den Leuten zu unterhalten! Ich habe durch Gespräche im Freundes- und Bekanntenkreis so gute Ideen bekommen, alleine wäre ich nie auf diese Unternehmen oder Bereiche gekommen.

    Zitat Zitat von Galah4 Beitrag anzeigen
    Ein anderer Punkt, den ich früher als Luxusproblem bewertet hätte, aber heute für mich als unabdingbar sehe: Ich bin nicht bereit, meine aktuell großzügige Home-Office-Regelung aufzugeben.
    Für mich maßgebend für eine Entscheidung für eine neue Stelle ist somit auch die diesbezügliche Abteilungspolitik.
    Da kann ich dich sehr gut verstehen! Du hast einen Job mit (sehr) guten Rahmenbedingungen und anscheinend schon einige Jahre gute Berufserfahrung.. da möchte man sich natürlich nicht verschlechtern. Schön ist aber, dass du keinen Druck hast. Lilys Beitrag zur Situation "kein Druck führt dazu, dass ich mich selten bewerbe", finde ich gut. So würde das für mich auch gut funktionieren.

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Stimmt, wann meine Gespräche sind, hab ich hier nicht erwähnt. Das eine ist nächste Woche, das andere Anfang übernächster Woche. Also zum Glück einigermaßen zeitnah.
    Magst du vielleicht erzählen, wie du dich auf solche Gespräche vorbereitest? Ich hatte bisher nur Vorstellungsgespräche für TZ-Jobs, bzw. Nebenjobs und die waren sehr locker. Ich glaube, ich konnte da auch irgendwie immer mehr mit meiner Art als mit Können überzeugen.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg für die nächsten beiden Wochen!

    Du, was ziehst du denn da so an?

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt gerade auch drei Anschreiben für Bewerbungen vorbereitet. Ein viertes kommt auch noch, aber heute wahrscheinlich nicht mehr.
    Toll, wie motiviert du bist, obwohl du ja gerade noch deine Masterarbeit schreibst. Ich hatte neben meiner Bachelorarbeit null Energie für irgendwas anderes.

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Und ich hatte überlegt, mich initiativ bei einem Unternehmen zu bewerben, mit dem ich in meinem Ehrenamt auch schon Workshops organisiert habe. Im November war ich dann wieder für nen Workshop (den ich aber diesmal nicht organisiert habe) bei denen und die haben uns Teilnehmern explizit darauf hingewiesen, das mit der Initiativbewerbung doch einfach mal zu versuchen. Irgendwie hab ich mich tatsächlich nicht getraut, aber wieso eigentlich nicht?
    Das klingt super, mach das auf jeden Fall! Das liegt ja quasi schon eine Einladung vor, eine Bewerbung hinzuschicken und sie kennen dich.. besser könnte die Situation ja kaum sein!

  3. Avatar von starsandstripes
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Ich würde in meiner Bewerbung für das Unternehmen, in dem mein guter Freund arbeitet, gerne anführen, dass ich über ihn von der freien Stelle erfahren habe und von seinen Erzählungen vom Unternehmen sehr begeistert war, das Gefühl hatte, ich könnte gut reinpassen, ect.

    Habt ihr da eine Idee für eine schöne Formulierung? Oder lieber weglassen?


  4. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    Ich würde in meiner Bewerbung für das Unternehmen, in dem mein guter Freund arbeitet, gerne anführen, dass ich über ihn von der freien Stelle erfahren habe und von seinen Erzählungen vom Unternehmen sehr begeistert war, das Gefühl hatte, ich könnte gut reinpassen, ect.

    Habt ihr da eine Idee für eine schöne Formulierung? Oder lieber weglassen?
    In einem klassischen Anschreiben für eine erste Stelle passt das m.E. sehr gut in den ersten Absatz des Hautpteils
    (bei der üblichen Dreiteilung:
    1. Motivation für die Bewerbung
    2. Wer bin ich
    3. Welchen Mehrwert biete ich dem Arbeitgeber)

    Dein Freund dient in diesem Fall ja quasi als Referenz für Deine Persönlichkeit - das kann Dir nur nutzen.
    Den Namen des Freundes würde ich nicht explizit nennen, dafür sollte der Freund in der Firma lancieren, dass er Dich zur Bewerbung ermutigt hat.
    Wenn es eine kleine Firma ist und anzunehmen ist, dass der Empfänger der Bewerbung das schon weiß, oder wenn schon sicher ist, dass Du sowieso zum Gespräch eingeladen werden wirst, dann kannst Du den Hinweis auf den Freund auch ganz weglassen.
    The sky is always blue above the clouds.


  5. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    @starsandstripes: puh, ich weiß nicht, ob ich der geeignete Ratgeber für Bewerbungsgespräche bin, bis jetzt hat es ja noch nicht geklappt :D
    Also, ich versuche, mich an folgenden Punkten zu orientieren:

    - Lebenslauf durchgehen, roten Faden finden (also sowas wie "Ich wollte immer X machen, habe dann dies und das und jenes ausprobiert, diese und jene Fähigkeiten erworben und schließlich beschlossen, mich bei Ihnen zu bewerben, weil...

    - Beispiele für das, was man schon geschafft hat, nennen. Beim letzten Gespräch sollte ich ein Beispiel für ein Praxisprojekt aus meinem Studium nennen. Ich habe dann nicht nur das Projekt beschrieben, sondern auch ein paar Dinge zum Ablauf gesagt, zum Beispiel, dass die einzelnen Kleingruppen dieses Projekt praktisch komplett eigenständig organisiert und q hatten und wir uns nur ein paar Mal überhaupt mit den Dozenten für Tipps und Lösung eventuell aufgetretener Probleme getroffen haben. Dann weiß der Personaler, dass ich eigenständig arbeiten kann.
    Und auch bei Projekten, die ich fürs Ehrenamt im Team organisiert habe, habe ich immer genau überlegt, was genau jetzt mein Eigenanteil daran war. Klingt halt verständlicher, als einfach nur zu sagen "Ich hab XY mitorganisiert".

    - Über den Arbeitgeber informieren (wobei ich sagen muss, dass dieser Punkt bei mir bis jetzt noch gar nicht so relevant war, weil ich bis jetzt ausschließlich vom öD zu Gesprächen eingeladen wurde (ich habe mich nicht nur im öD beworben, aber anscheinend passe ich dort wohl irgendwie hin...) und die wollten da nicht wissen, was ich schon über den öD weiß :D Was sie aber sehr wohl wissen wollten, war, wie ich mir meinen Arbeitsalltag vorstelle, welche Aufgaben wohl meiner Meinung nach auf mich zukommen, ob ich sowas Ähnliches schon mal irgendwo gemacht habe... Ich weiß nicht, ob es in dem Bereich, wo du hin willst, auch üblich ist, den Bewerbern im Rahmen des Gesprächs auch Praxisaufgaben zu stellen, aber darüber würde ich mich auch informieren. Wobei ich dazu lustigerweise gar keine Infos gefunden hatte und einfach geraten hatte, was da womöglich dran kommen könnte, und es war nicht falsch :D

    Ich habe meinen Standard-Bewerbungs-Hosenanzug :D So ein grau gemusterter, und darunter irgendeinen Pullover in gedeckten Farben. Mir haben alle gesagt, das sieht gut aus und total bequem ist das Ding auch.

    Dass du diese Connections hast, finde ich total gut! Das ist schon mal Gold wert :) Dann drücke ich dir die Daumen, dass das mit der Bewerbung auch klappt.
    Und ja, das mit der Initiativbewerbung möchte ich unbedingt auch versuchen. Da muss ich mir aber noch mal durch den Kopf gehen lassen, wie ich das am besten formuliere.
    Also, es ginge um ein Volontariat. Derzeit sind eben keine ausgeschrieben, aber ich weiß, wann die Volontariate bei denen immer ungefähr anfangen, und der Hinweis auf Initiativbewerbungen kam ja von denen. Wie würdet ihr das dann schreiben? "Gerne würde ich Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Volontärin unterstützen"?

    Und starsandstripes, ich muss dein Bild von mir leider zerstören, ich schreibe nämlich gerade NICHT an meiner Masterarbeit. Das Ding liegt seit einem Monat rum - ist aber tatsächlich auch NOCH kein Drama, es fehlt nämlich nicht mehr ganz so viel. Ich habe im November und Dezember sehr viel geschafft und Hausarbeiten schreiben kann ich. Das Energieproblem kenne ich nämlich. Würde ich jetzt noch viel mehr an der Arbeit machen müssen, hatte ich die Energie für die Jobsuche wahrscheinlich auch nicht :D

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