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  1. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Ja, klar.

    Es ging ja vorhin darum, wie eine wirklich ganz ehrliche Bewerbung aussehen würde. Da stünden dann eben auf jeden Fall die wichtigsten echten Motive für die Bewerbung drin - und ganz realistisch dürfte das dann gar nicht mal so selten der Standort sein, vor allem wenn man einen Beruf hat, den man an vielen Orten ausüben kann.

  2. Avatar von agathe13
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Du hoffst?

    Wie ist es denn Deiner Erfahrung nach?
    Haarsträubend. Und genau deswegen finde ich auch die Argumentation "ITler brauchen keine Rechtschreibung" (ja, vereinfacht) unpassend.
    Doch, brauchen sie.
    Ich möchte mich nicht für meine Mitarbeiter schämen müssen.

    Ich weiß nicht ob Dir das bewusst ist aber die einzige von diesen Abkürzungen mit denen ich z.B. überhaupt irgendetwas anfangen könnte ist "gGmbH". Wenn man nicht mal weiß was das ist wird das wohl keinen Unterschied machen.
    Die Beispiele bezogen sich auf einen Buchhalter-Job.
    Dass du nicht weißt, was das ist, hat nichts zu sagen - Buchhalter wissen es. Oder jedenfalls macht es einen Unterschied, ob sie es wissen oder nicht, denn u.a. dadurch unterscheiden sich die verschiedenen Buchhalter-Jobs. Ist halt nicht einer wie der andere.

    Du missverstehst mich. Ich fand es schade dass es hier im Thread so hingestellt wurde als hieße eine ehrliche Bewerbung automatisch sowas wie: "Ihr Betrieb ist der nächste und ich will keine Überstunden Rest ist mir egal".
    Also für mich klang es eher so wie "wenn ich das nicht schreiben kann, ist es nicht ehrlich. Und wenn ich nicht ehrlich bin, dann ist das Schleimen."

    Aber es ist schon passend - genau meine "ehrlichen" Bewerbungsvorschläge bewertest Du als...ja nicht unbedingt schlecht aber unzureichend.
    Was ihnen eventuell fehlt ist aber nicht der "Schleim".


  3. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Naja doch - die Verbesserungsvorschläge die Du dazu gemacht hast sind genau das, was ich in realen Bewerbungen auch tatsächlich schreiben würde.

    Mal ein Beispiel: Ich habe eine Firma bei mir "um die Ecke".

    Deren Produkt kenne und mag ich sogar, aber es interessiert mich nicht besonders - Vanillepudding.

    Nun bewerbe ich mich dort um einen Job als Sysadmin - dazu ist es nicht notwendig den Pudding zu mögen.

    Zur Motivation schreibe ich, wenn überhaupt, dass ich den Pudding mag, oder eben (das sowieso) dass mir die Aufgaben gefallen.
    Meine Hauptmotivation ist aber, dass sie 3 Straßen weiter sind - und diese Hauptmotivation verschweige ich, denn ich gehe davon aus, wenn ich schreibe "ich bin ein brauchbarer Sysadmin, den Job kann man prinzipiell überall ausüben, und so bewerbe ich mich bei den Unternehmen mit dem für mich geringsten Fahrtweg" kommt das negativ, also lasse ich diese Motivation ganz bewusst weg, und da sind wir beim Schleimen.


  4. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    wenn ich schreibe "ich bin ein brauchbarer Sysadmin, den Job kann man prinzipiell überall ausüben, und so bewerbe ich mich bei den Unternehmen mit dem für mich geringsten Fahrtweg" kommt das negativ, also lasse ich diese Motivation ganz bewusst weg, und da sind wir beim Schleimen.
    Du solltest belegen WARUM du ein brauchbarer Admin bist" - welche Projekt du wie und wo verantwortet hast.
    Was du kannst mit Belegen aus deiner Tätigkeit. Das ist nicht schleimen....

    Mich wundert, dass hier nach wie vor so "Anschreiben a la "Liebes Tagebuch"" gemacht/gefordert werden?
    Macht man das echt noch so? Ich kenne vor allem so Zwitter aus CV und Text. Also wo man die letzten Highlights der Tätigkeit erst benennt und dann mit Belegen auffüttert.


  5. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Vermutlich gibt es hier dann einfach andere Auffassungen vom Begriff "Schleimen".

    Das bloße Weglassen empfinde ich jetzt nicht als Schleimen, sondern einfach als Weglassen. Wenn du jetzt schreiben würdest, dass das Unternehmen das allertollste auf der Welt ist, dann schon.


  6. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Mich wundert, dass hier nach wie vor so "Anschreiben a la "Liebes Tagebuch"" gemacht/gefordert werden?
    Macht man das echt noch so? Ich kenne vor allem so Zwitter aus CV und Text. Also wo man die letzten Highlights der Tätigkeit erst benennt und dann mit Belegen auffüttert.
    Ich weiß ehrlich gesagt jetzt nicht, was du mit "Liebes Tagebuch" meinst, aber ich versuche es auch immer so "zwittermäßig"

    Also, um jetzt mal bei dem Beispiel mit dem Tütenkleben, das hier die ganze Zeit rumgeistert, zu bleiben.

    "Aktuell studiere ich noch Tütenkleben-Theorie und Tütenkleben-Praxis. Dieses Studium gab mir die Gelegenheit, Praxisprojekte in verschiedenen Sparten des Tütenklebens zu realisieren. Insbesondere lag mein Forschungsschwerpunkt dabei auf digitalem Marketing für Tütenklebefabriken. Meine erworbenen Fähigkeiten in der Tütenkleberei und meine fundierten Kenntnisse der verschiedenen Falttechniken für Tüten würde ich in Zukunft gerne in dem von Ihnen ausgeschriebenen Tütenklebe-Volontariat einbringen und Ihre Marketingabteilung bei der Entwicklung von digitalen Strategien unterstützen. Dabei finde ich besonders das Projekt XY sehr spannend. Weitere berufliche Erfahrung konnte ich im Rahmen von Nebenjob A, wo ich Texte für ein Magazin geschrieben habe, und Praktikum B sammeln.

    Neben meinem Studium engagiere ich mich im Verein YZ, der jungen Leuten einen Einblick in die Berufswelt ermöglichen möchte. Hier habe ich eigenverantwortlich sowie im Team Projekte X, Y und Z realisiert und Weiterbildungen zu A, B, und C absolviert und dort viel über Teamarbeit und Projektmanagement gelernt. Diese Erfahrungen kann ich in Ihrem Volontariat an der und der Stelle einbringen..."

    Das wäre zumindest mein Versuch für "noch wenig Berufserfahrung". So ähnlich jedenfalls.


  7. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Du solltest belegen WARUM du ein brauchbarer Admin bist" - welche Projekt du wie und wo verantwortet hast.
    Was du kannst mit Belegen aus deiner Tätigkeit.
    Natürlich, das kommt ja sowieso hinein.

  8. Avatar von bunte-Kuh
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Ein Mitarbeiter, der nur drei Straßen weit weg vom Unternehmen wohnt, sollte das durchaus in der Bewerbung erwähnen - nicht jeder Personaler macht parallel dazu Google Maps auf und schaut, woher die Leute im einzelnen kommen.

    Ein „naher“ Mitarbeiter kommt auch beim größten Verkehs-Malheur nicht zu spät, braucht keinen Parkplatz und wenn‘s mal brennt, ist er schnell vor Ort.

    Meine Scheffin weiß meinen „Standortvorteil“ durchaus zu schätzen (und ich schätze die kurze Anfahrt).

    Win-Win.
    Avaktuell: zum Geburtstag von +Liesl Karlstadt


  9. Registriert seit
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Ich weiß ehrlich gesagt jetzt nicht, was du mit "Liebes Tagebuch" meinst, aber ich versuche es auch immer so "zwittermäßig"
    na ja so "hiermit bewerbe ich mich .... " oder das vertrieblerische "Sie suchen eine EierlegendeWMS? hier ist sie"

    Diese Anschreibentexte halt...Die "Briefe" - der Zwitter ist je nach Fähigkeiten mehr Tabelle oder so...

    Ich würde mehr herausstellen was ich kann und zwar super. Was ich bisher gemacht habe bei Fa. so und so und warum ich da nicht nur Eier, sondern goldene Eier gelegt habe.
    Und dass ich noch mehr und noch goldenere in der künftigen Fa. zu legen gedenke.

    Ich dachte echt, allein wegen der Email oder online Bewerbungen sei das Standard

  10. Avatar von agathe13
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    AW: Der froehliche Bewerbungsthread

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Mal ein Beispiel: Ich habe eine Firma bei mir "um die Ecke".

    Deren Produkt kenne und mag ich sogar, aber es interessiert mich nicht besonders - Vanillepudding.

    Nun bewerbe ich mich dort um einen Job als Sysadmin - dazu ist es nicht notwendig den Pudding zu mögen.

    Zur Motivation schreibe ich, wenn überhaupt, dass ich den Pudding mag, oder eben (das sowieso) dass mir die Aufgaben gefallen.
    Meine Hauptmotivation ist aber, dass sie 3 Straßen weiter sind - und diese Hauptmotivation verschweige ich, denn ich gehe davon aus, wenn ich schreibe "ich bin ein brauchbarer Sysadmin, den Job kann man prinzipiell überall ausüben, und so bewerbe ich mich bei den Unternehmen mit dem für mich geringsten Fahrtweg" kommt das negativ, also lasse ich diese Motivation ganz bewusst weg, und da sind wir beim Schleimen.
    Also alles, was du schreibst, stimmt, nur eine Sache, die du auch schreiben könntest, und die dir nachteilig ausgelegt werden könnte, die sagst du nicht - und das ist dann Schleimen?

    Ja, Saetien, das sind dann so die Dinger, die du raushaust.
    Irgendwie fast kindlich: wenn ich nicht alles sage, was ich sagen könnte, und am besten noch so, dass ich mein Gegenüber damit vor den Kopf stoße, dann bin ich unehrlich.


    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Also, um jetzt mal bei dem Beispiel mit dem Tütenkleben, das hier die ganze Zeit rumgeistert, zu bleiben.

    "Aktuell studiere ich noch Tütenkleben-Theorie und Tütenkleben-Praxis. Dieses Studium gab mir die Gelegenheit, Praxisprojekte in verschiedenen Sparten des Tütenklebens zu realisieren. Insbesondere lag mein Forschungsschwerpunkt dabei auf digitalem Marketing für Tütenklebefabriken. Meine erworbenen Fähigkeiten in der Tütenkleberei und meine fundierten Kenntnisse der verschiedenen Falttechniken für Tüten würde ich in Zukunft gerne in dem von Ihnen ausgeschriebenen Tütenklebe-Volontariat einbringen und Ihre Marketingabteilung bei der Entwicklung von digitalen Strategien unterstützen. Dabei finde ich besonders das Projekt XY sehr spannend. Weitere berufliche Erfahrung konnte ich im Rahmen von Nebenjob A, wo ich Texte für ein Magazin geschrieben habe, und Praktikum B sammeln.

    Neben meinem Studium engagiere ich mich im Verein YZ, der jungen Leuten einen Einblick in die Berufswelt ermöglichen möchte. Hier habe ich eigenverantwortlich sowie im Team Projekte X, Y und Z realisiert und Weiterbildungen zu A, B, und C absolviert und dort viel über Teamarbeit und Projektmanagement gelernt. Diese Erfahrungen kann ich in Ihrem Volontariat an der und der Stelle einbringen..."
    Kann ein bisschen Straffung vertragen, aber inhaltlich genau richtig.

    Zitat Zitat von bunte-Kuh Beitrag anzeigen
    Ein Mitarbeiter, der nur drei Straßen weit weg vom Unternehmen wohnt, sollte das durchaus in der Bewerbung erwähnen - nicht jeder Personaler macht parallel dazu Google Maps auf und schaut, woher die Leute im einzelnen kommen.

    Ein „naher“ Mitarbeiter kommt auch beim größten Verkehs-Malheur nicht zu spät, braucht keinen Parkplatz und wenn‘s mal brennt, ist er schnell vor Ort.

    Meine Scheffin weiß meinen „Standortvorteil“ durchaus zu schätzen (und ich schätze die kurze Anfahrt).

    Win-Win.
    Es kommt auf den Job an. Je spezialisierter er ist, desto wichtiger werden andere Dinge.

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