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  1. Moderation
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Ich habe es in längeren Zwangsurlauben (zu viele Überstunden) immer wichtig gefunden, jeden Tag zur gleichen Zeit und mit System zu beginnen: Zu vernünftiger Zeit aufstehen, Kaffee trinken, zum Sport gehen.

    Auch nicht schlecht, einen Tag, wo man abends nichts anderes vor hat, geordnet zu beenden. Ehe am Abend der Hunger kommt, Abendessen kochen, nach dem Essen noch was gemütliches machen, und zu vernünftiger Zeit schlafen gehen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Tendenziell langweile ich mich überhaupt nicht. Ich hätte so viele Ideen und Pläne, die ich umsetzen würde. Der Tag geht für mich schon so viel zu schnell rum.
    Mir ist nie langweilig (höchstens mal bei einem schlechten Film oder Buch). Aber als ich arbeitslos war, fühlte ich mich so - ich weiß nicht - wertlos, dass ich mich verkrochen habe. Das, obwohl ich froh war, dass die Zeiten vorbei waren, zu denen ich ans Notdiensthandy gefesselt war und nicht wusste, was mich erwartet, wenn ich raus muss. Ich hab mcih richtiggehend verkroschen. Lag vielleicht daran, dass ich schon fast 54 war und mein Sachbearbeiter beim Amt gebetsmühlenartig wiederholte, dass ich überqualifiziert und hochspezialisiert sei und dass man "sowas" eben nicht braucht - schon gar nicht mehr in dem Alter. Das hat mich echt gelähmt.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. Avatar von Vienna__
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Ich war mal 78 Wochen krankgeschrieben, das volle Programm. Nach drei Wochen habe ich die erste Krise gehabt. Zurück in den Job ging aber nicht. Ich musste mich erstmal an die neue Situation gewöhnen.

    Ich habe mich natürlich um mich gekümmert - viele Arzttermine, auch war ich 6 Wochen in Reha in der Zeit. Aber irgendwann war es gut, habe mich daran gewöhnt, zu Hause zu sein. Ich habe viel im Garten gemacht, gelesen, Dokus geschaut etc., auch mit Freundin getroffen, die auch Zeit hat, - nach Eingewöhnung geht so ein Tag auch sehr schnell vorbei.

    Dabei aber ständig natürlich auch Bewerbungen, Vorstellungsgespräche etc.

    Nicht einfach war und ist es dann wieder, von jetzt auf gleich voll Power im neuen Job. Heißt, morgens um spätestens 8 Uhr weg und eigentlich nie vor 19 Uhr zu Hause. Daneben aber trotzdem noch Arzttermine etc.
    Geändert von Vienna__ (17.09.2019 um 23:11 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Ich war zwar nicht arbeitslos, sondern freigestellt, aber die Situation ist ja dieselbe. Und ich habe die freie Zeit genossen und könnte mein Leben auch ohne Vollzeitjob sinnvoll gestalten.
    Naja, bei einer Freistellung weiß man aber auch, dass es beruflich am Tag X weitergeht. Ich war mal in einer ähnlichen Situation, dass ich schneller einen Job gefunden habe, als meine Freistellung endete. Logisch, habe ich die dann bis zum letzten Tag ausgekostet als verlängerte Ferien.
    Der TE viel Erfolg bei der Jobsuche

  5. Avatar von Sneek
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Zitat Zitat von frauclooney66 Beitrag anzeigen
    Naja, bei einer Freistellung weiß man aber auch, dass es beruflich am Tag X weitergeht. Ä
    Die Freistellungen, die ich kenne, enden mit dem Ausscheiden aus dem Job.


  6. Registriert seit
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    ich habe das erstemal "nichtstun" und dafür noch geld zu bekommen, richtig genossen, als ich nach einem befristeten arbeitsvertrag trotz schwangersein nicht übernommen wurde und mich arbeitslos melden musste. in ruhe und muse alles für den nachwuchs vorzubereiten, sich selbst mal was gutes zu tun, die tage nach eigner struktur zu verbringen herrlich. ich kannte bis dahin weder "auszeiten", noch zeiten der "sinnfindung", oder sonstigen "leerlauf".... sondern seit kindheit waren deine tage immer strukturiert und vollgepfropft mit schule, ausbildung studium, arbeiten gehen - ausser urlaub und ferien gabs da nichts an längerandauernden freizeiten.

  7. Avatar von TrishaTT
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Zitat Zitat von dekomaus24 Beitrag anzeigen
    ich habe das erstemal "nichtstun" und dafür noch geld zu bekommen, richtig genossen, als ich nach einem befristeten arbeitsvertrag trotz schwangersein nicht übernommen wurde und mich arbeitslos melden musste. in ruhe und muse alles für den nachwuchs vorzubereiten, sich selbst mal was gutes zu tun, die tage nach eigner struktur zu verbringen herrlich. ich kannte bis dahin weder "auszeiten", noch zeiten der "sinnfindung", oder sonstigen "leerlauf".... sondern seit kindheit waren deine tage immer strukturiert und vollgepfropft mit schule, ausbildung studium, arbeiten gehen - ausser urlaub und ferien gabs da nichts an längerandauernden freizeiten.
    Aber auch hier hast du eine Perspektive: Du bist schwanger, du erwartest ein Kind (und bist wahrscheinlich dann eh erst einmal für überschaubare Zeit weg vom Arbeitsmarkt). Ist meines Erachtens eine ganz andere Situation als die der TE.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Ja, das sehe ich auch so. Das lässt sich doch gar nicht vergleichen. Eine fest definierte längere Auszeit zwischen zwei Jobs, möglichst noch bezahlt, ist doch etwas, was sich jeder Berufstätige mal wünscht. Arbeitslos zu sein ist doch eine vollkommen andere Ausgangssituation. Das kann man je nach Typ und Jobsituation sicher auch mal eine Zeit genießen, aber irgendwann nimmt das bei den meisten so viele negative Energie aufgrund von Versagens- und Existenzängsten ein, da kann man sich dann nicht mehr auf ungelesene Bücher oder anderes konzentrieren.
    Das kann man nicht vergleichen, jedenfalls nicht eins zu eins.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.

  9. Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Zitat Zitat von frauclooney66 Beitrag anzeigen
    Naja, bei einer Freistellung weiß man aber auch, dass es beruflich am Tag X weitergeht. Ich war mal in einer ähnlichen Situation, dass ich schneller einen Job gefunden habe, als meine Freistellung endete. Logisch, habe ich die dann bis zum letzten Tag ausgekostet als verlängerte Ferien.
    Der TE viel Erfolg bei der Jobsuche
    Nein, so war es nicht. Tag X (Ende der Freistellung) wäre ohne neuen Job Beginn Arbeitslosigkeit gewesen. Insofern konnte ich die Zeit nicht immer entspannt genießen, es saß mir durchaus Existenzangst im Nacken.

    Allerdings war es eine lange Freistellung (9 Monate) und die Wahrscheinlichkeit, dass ich in der Zeit nichts finde, nicht sehr hoch. Insofern war der psychische Druck geringer als bei manchem, der bereits arbeitslos ist und daher bereits finanzielle Einschränkungen in Kauf nimmt. Oder so wie bei Katelbach eine schlechte Prognose bekommt, zeitnah etwas zu finden.

    Das "Problem" der zeitlichen Einteilung war bei mir allerdings genau dasselbe. Und es ging mir zum Glück nicht so wie bei anderen beschrieben, dass mir die Decke auf den Kopf fiel. Ich konnte das gut und sinnvoll füllen und auch einfach mal genießen, dass ich keine festen Verpflichtungen hatte. Das hätte ich gar nicht gedacht, weil ich immer sehr engagiert gearbeitet habe und viel Bestätigung aus meinem Job gezogen habe. Ich hätte da viel eher ein Gefühl der Wertlosigkeit erwartet. Und das war zum Glück nicht so. Sehr viel dazu beigetragen hat meine Weiterbildung, das hat mir erstens persönlich sehr viel gebracht und mir zweitens noch die Aussicht auf ein zweites Standbein gegeben, so es mit der Festanstellung nicht funktioniert hätte oder länger gedauert hätte als die Freistellung.
    Islabonita

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    Hedwig Dohm


  10. Registriert seit
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    AW: Arbeitslos und Spaß dabei?

    Aber auch hier hast du eine Perspektive: Du bist schwanger, du erwartest ein Kind (und bist wahrscheinlich dann eh erst einmal für überschaubare Zeit weg vom Arbeitsmarkt). Ist meines Erachtens eine ganz andere Situation als die der TE.
    welche???? ne besch....nere situation, als sich mit nem 2 jährigen kleinkind arbeitslos auf den arbeitsmarkt zu "trauen" und dann noch nen passgerechten vollzeitjob zu "fordern" gibts doch gar nicht. hier ging es aber um den aspekt, ob arbeitslosigkeit auch spass machen "darf" und man das auch geniessen kann....

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