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Thema: Frage


  1. Registriert seit
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    AW: Frage

    total spannend, was ihr alles erzählt!

    Frage ist nur, wie gut es ankommt, wenn man nach einem halben Jahr dort mit Reduzierung ankommt
    Glaube, dass da kein AG amused ist und da spielt es ja auch keine Rolle, wenn man "ohne Grund" angeben kann.
    Für langjährige Mitarbeiter ist das toll, aber für jemanden, der neu anfängt, fänd ich das schwierig.

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Bist Du sicher, dass sie "total gern" arbeiten möchte? Kommt irgendwie nicht so rüber.
    Doch, will sie - hat allerdings ihre Vorstellungen. (wobei die auch "nur" in Teilzeit liegen)
    Und ich kenne sie, aber nun auch nicht wie die "beste Freundin", daher kann ich jetzt zu mehr Interna von ihr auch nicht viel sagen.



    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Wobei ich wirklich nochmal nachhaken muss - warum sie so unbedingt TZ machen will.
    Sie ist über 50, war sehr lange Zeit arbeitslos, sucht in einem Bereich mit Bewerberüberschuss - und geht das Ganze ein bisschen wie Pizzabestellung an
    Ja- so kann man es sehen.
    Andersrum hat sie halt ihre Vorstellungen und würde die gerne umsetzen.
    Dagegen ist ja auch nichts zu sagen- würden (gerade in Berufen, die eher Frauen ausführen- so einen hat sie), mehr TZ angeboten- gäbe es das Thema gar nicht.

    Das die Chancen damit nicht gut stehen, erlebt sie gerade selbst und ich schätze, dass dann das eine oder andere Umdenken auch stattfinden wird.

  2. Moderation
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    AW: Frage

    Ich finde den Satz ganz schlecht. Das ist so ein "soviel spricht gegen mich *und* ich brauch eine Sonderlocke, habt Erbarmen!".

    Hier im Forum wird so oft eine ganz normale Nachfrage als "Betteln" verstanden, wo ich mir an den Kopf fasse, aber diesen Satz würde ich als Betteln verstehen.

    In einer Bewerbung erklärt man, warum man die beste Person ist, die sie für den Posten kriegen können, und daß sie froh sein sollen, einen kriegen zu können. Nicht daß sie bitte bitte einem was geben sollen, wovon man selber weiß und zugibt, daß es nicht in ihrem Interesse liegt zu geben. Selbst wenn die Firma so verzweifelt ist, daß sie einen dreibeinigen Hund nehmen würde, braucht man sich nicht so darzustellen.

    Je nachdem, was für eine Firma das ist, kann man später einen Wunsch nach Teilzeit anbringen (im Vorstellungsgespräch / nach der Zusage der Firma aber vor der eigenen Zusage / nach der Probezeit /wenn der gesetzliche Anspruch besteht (falls er besteht) / ...)

    Dann sagt man nicht, "ich mache aber nur Teilzeit" sondern, "wie sieht es mit Möglichkeiten zu TZ aus?" oder ähnliches. Es sei denn, man beruft sich auf einen gesetzlichen Anspruch.

    -> ich sehe gerade, ÖD. Da sollte die Rechtslage ja recht klar sein.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Avatar von TrishaTT
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    AW: Frage

    Vielleicht kannst du sie ja auf Altersteilzeit ansprechen, kann man ab 55.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  4. Avatar von Mambi
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    AW: Frage

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst du sie ja auf Altersteilzeit ansprechen, kann man ab 55.
    Das hat aber mit Teilzeitarbeit an sich wenig zu tun...
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  5. Registriert seit
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    AW: Frage

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst du sie ja auf Altersteilzeit ansprechen, kann man ab 55.
    Ich weiß gar nicht, was das ist? Das Recht auf TZ weil man 55 ist?
    Betrifft das nicht Menschen, die IN einem Arbeitsverhältnis stehen?

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Frage

    Für Altersteilzeit muss man erstmal ein paar Jahre beschäftigt sein. Außerdem ist es bei uns zumindest so üblich, dass man die erste Hälfte Vollzeit macht und die zweite Hälfte ganz zuhause bleibt.

  7. Avatar von nobody72
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    AW: Frage

    Teilzeit im ÖD bei auf Vollzeit ausgeschriebenen Stellen ist trickreich.

    Wenn die Stelle nicht Vollzeit besetzt wird, ist es meistens problematisch, das zu kompensieren. Dann ist 20 h immer noch besser, weil das kriegt man als Rest noch besser mit einem zweiten AN besetzt, als einen Rest von 10 h.


    Wir hatten in unseren Gesprächen neulich auch die Frage auf Teilzeit bei einer auf Vollzeit ausgeschriebenen Stelle. Tja, blöd, dass die Dame nicht sagen wollte?/konnte?, wie sie sich das vorstellt und warum. Äh, Hauptsache Teilzeit. Da war das Gespräch für mich innerlich beendet.



    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Dagegen ist ja auch nichts zu sagen- würden (gerade in Berufen, die eher Frauen ausführen- so einen hat sie), mehr TZ angeboten- gäbe es das Thema gar nicht.
    Mir ist die Diskussion eigentlich genau gegenläufig bekannt, so dass eher darüber geschimpft wird, dass es fast nur noch Teilzeitstellen gibt und niemand mehr Vollzeit / unbefristet einstellt.


    Des Weiteren: Anfang 50 ist nicht alt. Wir hatten in einem großen Bewerberpool eine Menge an Anfang- 50erinnen dabei und haben uns genau für "so eine" entschieden.


  8. Registriert seit
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    AW: Frage

    Zitat Zitat von nobody72 Beitrag anzeigen
    Wir hatten in unseren Gesprächen neulich auch die Frage auf Teilzeit bei einer auf Vollzeit ausgeschriebenen Stelle. Tja, blöd, dass die Dame nicht sagen wollte?/konnte?, wie sie sich das vorstellt und warum. Äh, Hauptsache Teilzeit. Da war das Gespräch für mich innerlich beendet.
    Ich schätze, es geht dabei dann auch darum, ob derjenige bereit ist, auch mehr zu arbeiten (bis zur vollen Stelle)?
    und gut- man sollte sich schon klar sein, ob man zB lieber ganze Tage arbeitet und wenige oder jeden Tag reingeht. Ob dann bei täglichem Arbeiten, man lieber früh oder nachmittag arbeiten möchte.


  9. Registriert seit
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    AW: Frage

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Ich schätze, es geht dabei dann auch darum, ob derjenige bereit ist, auch mehr zu arbeiten (bis zur vollen Stelle)?
    und gut- man sollte sich schon klar sein, ob man zB lieber ganze Tage arbeitet und wenige oder jeden Tag reingeht. Ob dann bei täglichem Arbeiten, man lieber früh oder nachmittag arbeiten möchte.
    Naja, und wie die eigene Verfügbarkeit mit den Anforderungen des Jobs zusammenpasst. Wenn ich mich auf eine Stelle bewerbe mit Publikumsverkehr jeden Tag von 9-16 Uhr (Behörde zB), und ich weiß, dass ich jeden Tag eigentlich nur bis 14 Uhr kann, weil dann die KiTa zumacht, dann braucht es seitens des Arbeitnehmers Lösungsvorschläge, wie das gehen soll, damit nicht immer 2h übrig bleiben.


  10. Registriert seit
    15.06.2007
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    AW: Frage

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Naja, und wie die eigene Verfügbarkeit mit den Anforderungen des Jobs zusammenpasst. Wenn ich mich auf eine Stelle bewerbe mit Publikumsverkehr jeden Tag von 9-16 Uhr (Behörde zB), und ich weiß, dass ich jeden Tag eigentlich nur bis 14 Uhr kann, weil dann die KiTa zumacht, dann braucht es seitens des Arbeitnehmers Lösungsvorschläge, wie das gehen soll, damit nicht immer 2h übrig bleiben.
    Das klingt, als ob man sich mit seinen Wünschen -theoritisch überall bewerben kann und der AG würde dann dafür sorgen, dass es passt.
    Aber ist es nicht umgekehrt? Gibt nicht der AG die Anforderungen vor und der AN sollte sie ganz erfüllen?
    So auch den Zeitumfang, zu dem die Stelle ausgeschrieben ist.

    klar- Wunschkandidiat- da wird es mit Kompromissen gut laufen können, aber bei 0815?

    Und ich kann durchaus verstehen, dass ein Kind aus der Kita zu holen, ein triftiger Grund für TZ ist- die Frage, die sich mir dann stellt ist aber, warum der Wunsch des Einzelnen- "nur für mich"- weniger "wert" ist.
    Wieso kann es nicht damit "gut" sein, dass jemand für sich weniger als voll arbeiten möchte?

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