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  1. Registriert seit
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Zitat Zitat von butterfalke Beitrag anzeigen
    Nichts mehr gehört nach Bewerbungen, 100 Km zu Gespräch gefahren, dass dann kurzfristig ausgefallen ist, gar nichts mehr gehört nach Bewerbungsgespräch usw.
    Ist nicht schön, kommt aber vor, und fällt doch eher in die Kategorie „die kleinen Unannehmlichkeiten des Lebens“.

    Bei deiner Schilderung hätte ich eher an fiese Stressinterviews oder nicht eingehaltene Vertragszusagen gedacht, die vom BR gekippt wurden. Oder Kündigungen vor Jobantritt.

    Insofern ist das doch eher ein Problem der Perspektive. Der Arbeitsmsrkt ist ein Markt, wo du was anbietest. Nicht jeder muss auf dein Angebot eingehen, dazu gibt es keine (juristische) Verpflichtung.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

  2. Moderation
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Wenn man etwas kann, hat man meist nicht mehr viel Angst davor, und man lernt etwas, indem man es tut.

    Also: Schreib Bewerbungen (lade vielleicht eine gute Freundin ein, die neben dir sitzt und Händchen hält und sagt, "das ist so schon OK", damit du nicht in Kommuniktation mit dem leeren Blatt verloren gehst.) Schreib erste Versuche auf einen besonders schäbigen Schmierzettel, damit dein Unterbewußtsein weiß, "es ist nur ein schäbiger Entwurf" und dich nicht blockiert.

    Verordne dir eine kleine Belohnung für jeden erledigten Schritt, Ablehnungen inklusive (außerdem, du übst doch nur... das war ja nur ein Test... sch*** auf die Ablehnung... ) und vielleicht ein Gelübde für jeden Erfolg. (Eine Spende, eine gute Tat, ein überfällige Arbeit im Haushalt, ein lästiger Telefonanruf, den du aufschiebst...). So verknüpfst du die Bewerbungen mit dem Alltag.

    Wenn es dann nicht klappt, oder du doch nicht willst: Du wolltest ja erst mal üben.
    Wenn es klappt, kannst du immer noch überlegen, ob du die Stelle möchtest!
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Avatar von luftistraus
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    2.509

    AW: Angst vor Bewerbung

    Ich bin gerade erst über diesen Strang gestolpert.....

    Bitte werde dir bewusst, das eine Ablehnung nicht auf dich und deine Person zutrifft, sondern es um was ganz anderes geht.

    Erstens bewerben sich viele Personen auf eine Stelle

    Zweitens wollen die jemanden der dort hinein passt und die haben da ein vorgefertigtes Bild im Kopf

    Drittens war halt jemand anderes der billiger war


    Egal welche Gründe die Ablehnung haben. Es hat nie was mit dir persönlich als Mensch zu tun und sagt auch nichts über Dich aus.

    Wenn sie dich abgelehnt haben ist das ihr Verlust - sollte dein Motto lauten.

    Geh die Sache locker an und mach dir kein Kopfkino

    Viel Glück


    ---------
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.


  4. Registriert seit
    01.07.2018
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    138

    AW: Angst vor Bewerbung

    Hallo Butterfalke,
    ich kann Dich total verstehen. Ich habe nach negativen Erfahrungen auch eine megagroße Abneigung gegenüber Bewerbungen entwickelt. Alleine wenn man monatelang sucht und wirklich alles gibt, was Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche angeht, und dann nur Absagen erhält...alleine das ist schon traumatisierend. Und da kann man sich x-mal sagen, dass man das nicht persönlich nehmen soll...denn im Endeffekt hat es ja doch meist was mit der eigenen Person zu tun, bzw. mit den Qualifikationen etc.
    Und im Endeffekt hat es ja massive Auswirkungen auf das eigene Selbstwertgefühl, wenn man immer wieder abgewiesen wird. Und sicher meistern dass manche Leute einfacher und selbstbewusster, als andere....
    Sicher nehmen das nicht alle Leute gleich schwer. Aber für mich war es auch die Hölle. Und dann diese Ohnmacht, dass man so abhängig ist von der Gegenseite...einfach grauenvoll.

    Aber vielleicht hilft es dir, dir zu sagen, dass du jetzt in einer anderen Position bist. Du bist jetzt in einer festen und unbefristeten Stelle und nicht mehr auf die Jobs angewiesen, auf die du dich bewirbst. So kannst du viel lockerer an die Sache rangehen und auch besser sondieren, was dir gefällt und was nicht.
    Um die Blockade Bewerbungen zu schreiben zu überwinden, könntest Du dich z.B. zu einem Kurs für Bewerbungsschreiben anmelden. Die werden auch von der VHS angeboten. Da hast du dann einen festen Termin und Zeitraum in dem du deine Bewerbungsunterlagen aktualisiert und dich auch gleichzeitig auf eine Stellenausschreibung bewerben kannst, (die du dir vorher heraus gesucht hast!)

    Ich finde mit Termin geht das gleich viel besser. Ist wie beim Sport. Wenn ich mit einer Freundin zum Sport verabredet bin, dann komme ich natürlich auch.
    Eine andere Variante, aber leider etwas teurer, ist es dir einen Bewerbungs-/Karrierecoach zu suchen. Der unterstützt Dich dann auch bei den Bewerbungen und bereitet Dich auf die Vorstellungsgespräche vor!

    Wichtig ist, dass Du einfach loslegst. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

  5. Moderation
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Vielleicht könnte es nützen, sich klarzumachen, *was* man bei einer Bewerbung anbietet: Die eigene Arbeitskraft. Nicht die ganze Person (das wäre Sklaverei) und nicht die Seele (das wäre ein Teufelspakt). Eine Ablehung ist also "wir haben jemanden, der mehr das tun kann, was wir getan haben wollen." Kein Urteil über den Wert als Person.

    Weiß nicht, ob's hilft....
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  6. Registriert seit
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Hallo Butterfalke,
    ich kann Dich total verstehen. Ich habe nach negativen Erfahrungen auch eine megagroße Abneigung gegenüber Bewerbungen entwickelt. Alleine wenn man monatelang sucht und wirklich alles gibt, was Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche angeht, und dann nur Absagen erhält...alleine das ist schon traumatisierend. Und da kann man sich x-mal sagen, dass man das nicht persönlich nehmen soll...denn im Endeffekt hat es ja doch meist was mit der eigenen Person zu tun, bzw. mit den Qualifikationen etc.
    Und im Endeffekt hat es ja massive Auswirkungen auf das eigene Selbstwertgefühl, wenn man immer wieder abgewiesen wird. Und sicher meistern dass manche Leute einfacher und selbstbewusster, als andere....
    Sicher nehmen das nicht alle Leute gleich schwer. Aber für mich war es auch die Hölle. Und dann diese Ohnmacht, dass man so abhängig ist von der Gegenseite...einfach grauenvoll.

    Aber vielleicht hilft es dir, dir zu sagen, dass du jetzt in einer anderen Position bist. Du bist jetzt in einer festen und unbefristeten Stelle und nicht mehr auf die Jobs angewiesen, auf die du dich bewirbst. So kannst du viel lockerer an die Sache rangehen und auch besser sondieren, was dir gefällt und was nicht.
    Um die Blockade Bewerbungen zu schreiben zu überwinden, könntest Du dich z.B. zu einem Kurs für Bewerbungsschreiben anmelden. Die werden auch von der VHS angeboten. Da hast du dann einen festen Termin und Zeitraum in dem du deine Bewerbungsunterlagen aktualisiert und dich auch gleichzeitig auf eine Stellenausschreibung bewerben kannst, (die du dir vorher heraus gesucht hast!)

    Ich finde mit Termin geht das gleich viel besser. Ist wie beim Sport. Wenn ich mit einer Freundin zum Sport verabredet bin, dann komme ich natürlich auch.
    Eine andere Variante, aber leider etwas teurer, ist es dir einen Bewerbungs-/Karrierecoach zu suchen. Der unterstützt Dich dann auch bei den Bewerbungen und bereitet Dich auf die Vorstellungsgespräche vor!

    Wichtig ist, dass Du einfach loslegst. Ich wünsche Dir viel Erfolg!
    Vielen Dank an alle für die netten Ratschläge. Es ist ein bisschen, wie du das sagst Bevor ich meinen jetzigen Job angefangen habe, war ich 10 Monate arbeitslos und das hat mich geprägt. Ich weiß, meine Ausgangslage ist viel besser als damals, aber dennoch bleibt diese Angst vor Ablehnung. Die ersten Absagen nimmt man immer sportlich, aber nach Monaten ist es eben nicht mehr "Das hat nix mit Ihrer Person zu tun". Irgendwann kommt man ans Zweifeln.

    Dennoch: Jetzt ist es besser. Ich habe diese Woche den Anfang gemacht und einen Termin für ein Fotoshooting für neue Bewerbungsbilder gemacht. Ich bin sehr gespannt darauf. Ich fange jetzt in kleinen Schritten an. Verlieren kann ich wirklich nicht viel. Wenn ich aber es nicht wenigstens versuche, wird sich an meiner Unzufriedenheit auch nichts ändern.


  7. Registriert seit
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnte es nützen, sich klarzumachen, *was* man bei einer Bewerbung anbietet: Die eigene Arbeitskraft. Nicht die ganze Person (das wäre Sklaverei) und nicht die Seele (das wäre ein Teufelspakt). Eine Ablehung ist also "wir haben jemanden, der mehr das tun kann, was wir getan haben wollen." Kein Urteil über den Wert als Person.

    Weiß nicht, ob's hilft....
    Ein bisschen schon, denn tatsächlich geht es um die Arbeitskraft.


  8. Registriert seit
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    In der Bankenbranche? You're kidding.
    Ich bin nicht bei der Bank und nicht in der Bankenbranche. Ich bin aber in der Finanzkrise damals arbeitslos geworden.
    Medienbranche.


  9. Registriert seit
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Ich habe eine Bewerbung weggeschickt und eine Einladung für nächste Woche zum Vorstellungsgespräch.

  10. Avatar von marylin
    Registriert seit
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    AW: Angst vor Bewerbung

    Na Glückwunsch ;-)

    Aus ganz frischer eigener Erfahrung kann ich sagen, auch wenn ich mich aus einer sicheren Anstellung bewerbe, die Aufregung vor dem Vorstellungsgespräch bleibt!
    Wobei ich ehrlich gesagt bei der Bewerbung nicht viel Aufwand betrieben habe, alle wichtigen Unterlagen und Anschreiben übers Online-Portal, ohne Bild. Einladung kam (trotzdem) promt.

    "Ich will ja nur mal hören, was woanders geht", sage ich mir. Aber trotzdem, ist schon eine besondere Situation, zumal ich mich seit ca. 17 Jahren nirgendwo vorgestellt habe, also null Übung.

    Ich glaube, für die meisten Bewerber ist das Bewerbungsgespräch "aufregend" oder "einschüchternd"... So taff, das einfach mal so nebenher zu machen, sind doch die wenigsten.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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